• Rektale Füllung bei Divertikulitis | Argumente, Ausnahmen, SOP: So setzt du’s um (Teil 3/3)
    May 28 2026

    In dieser Episode (Teil 3/3) geht es um die praktische Umsetzung: Wie beendest du rektale Füllung bei Sigmadivertikulitis konsequent, ohne jedes Mal Konflikte mit Zuweisern oder im eigenen Team zu haben? Wir räumen typische Gegenargumente auf (z. B. „Es könnte ja auch etwas anderes sein“) und zeigen, warum die Entscheidung gegen rektale/orale Kontrastierung auch bei Differentialdiagnosen meist sinnvoll bleibt – mit klarer Einordnung der wenigen echten Ausnahmen.Außerdem gehen wir in den Workflow: Warum „Ausnahmen ohne System“ Chaos erzeugen, weshalb SOPs gemeinsam mit Zuweisern funktionieren – und wie du im Alltag Stabilität bekommst. Zum Schluss wird es technisch: Wir besprechen ein praktikables CT-Protokoll für Sigmadivertikulitis (portalvenöse Phase, Scanstrecke, gewichtsadaptierte i.v.-Kontrastmittelgabe) und erklären eine häufige Fehlerquelle beim Timing: Injektionsdauer und Delay hängen direkt zusammen.🕖 Zeitstempel: 00:00 Diagnostik vs. „Bestellungen erfüllen“: worum es heute geht00:37 Häufiges Gegenargument: „Vielleicht ist es gar keine Divertikulitis“01:10 Warum gezielte klinische Fragestellungen alles besser machen01:50 Differentialdiagnosen: trotzdem keine rektale/orale Kontrastierung nötig02:16 Ausnahmen sauber einordnen: Anastomoseninsuffizienz & Fistel03:36 Wissen verbreiten: wertschätzend statt Schuldzuweisung05:32 Warum Veränderung Zeit braucht: Ritual, Sicherheitsgefühl, Testphase07:31 Warum positives orales KM Diagnostik verschlechtern kann (Gefäße/Blutung/MIP)08:54 „Dann halt Wasser“: wann Wasser sinnvoll ist – und wann nicht10:16 Wasser gezielt einsetzen: Magen/Ösophagus (und Pankreas als Kann-Option)13:10 Der unterschätzte Killer: Workflow-Chaos durch Ausnahmen15:13 Optimales CT-Protokoll bei Sigmadivertikulitis (portalvenös, Scanstrecke)15:53 Gewichtsadaptierte i.v.-KM-Gabe: praktische Faustregel16:19 Timing-Logik: Injektionsdauer ↔ Delay (warum 75 s nicht „immer“ stimmt)19:14 Praxisfehler erkennen: „arteriell statt venös“ – warum das passiert20:11 Warum KM-Protokolle im CT so entscheidend sind (HU-Bereich/„grauer Brei“)22:44 Take-home in 3 Sätzen: SOP, Zusammenarbeit, saubere Fragestellung23:17 Abschluss: Umsetzung im Haus + Follow-up-Themen👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    24 min
  • Rektale Füllung bei Sigmadivertikulitis | Warum alte Protokolle nicht sterben (Teil 2/3)
    May 14 2026

    In diesem Video (Teil 2/3) geht es nicht um die reine Evidenz, sondern um die Praxisrealität: Warum wird bei CT bei Sigmadivertikulitis trotz klarer Empfehlungen weiterhin oral und/oder rektal kontrastiert? Wir sprechen über die typischen Ursachen in Klinik und Praxis – Gewohnheit, Hierarchie, Unsicherheit, fehlende Kommunikation – und warum Veränderungen oft zuerst am Widerstand im eigenen radiologischen Team scheitern.Du bekommst ein Praxis-Framework, wie du Veränderung realistisch anstößt: SOPs gemeinsam mit Zuweisern entwickeln, Diskussionen aus dem Akutfall herausziehen, Pilotphasen nutzen und als Radiologie-Team eine klare Linie halten, damit MTRs und Radiolog:innen sich nicht gegenseitig „aushebeln“. Außerdem ordnen wir konkrete Argumentationslinien ein, die in der Realität oft besser wirken als reine Literaturverweise: Zeitverlust ohne Nutzen, fehlender Zusatzgewinn, Patient:innenbelastung und potenzielle Risiken sowie diagnostische Nachteile durch Maskierung. Abschließend klären wir, dass es wenige definierte Ausnahmen gibt – als Vorbereitung auf den Praxis-Teil in Episode 3.🕖 Zeitstempel: 00:00 Warum veraltete Protokolle überleben: „Das ist System“00:09 Wer wir sind & was du aus diesem Teil mitnimmst (Praxis-Framework)00:48 Lösung #1: SOPs gemeinsam mit Zuweisern – aber nicht im Akutfall01:28 Erste Hürde: Widerstand im eigenen radiologischen Team02:10 Warum Veränderung schwer ist: Vertrauen ins Neue & „Pilotphase“03:40 Dialog richtig führen: Ruhe statt Flur-Diskussion, Sorgen ernst nehmen04:47 Pilot-Projekte als Change-Tool (Rückkehr-Option nimmt Druck raus)05:27 Kernproblem: Radiologie als Dienstleister vs. diagnostische Autorität06:25 Interdisziplinär arbeiten statt gegeneinander: Radiologie „grenzenlos“07:30 Von Prinzip zu Praxis: Strategie – wie überzeuge ich konkret?08:32 Argument 1: Zeitverlust ohne Nutzen (akutes Abdomen braucht Speed)09:33 Argument 2: Kein diagnostischer Zusatznutzen + Expertenempfehlung10:02 Argument 3: Patient:innenbelastung & Risiken (inkl. Perforation)11:24 Argument 4: Diagnostische Nachteile durch Maskierung/Überstrahlung12:55 Wichtig: Es geht um Sigmadivertikulitis – es gibt echte Ausnahmen14:53 Zwei Indikationen, wo positives rektales KM sinnvoll bleibt (Anastomose/Fistel)16:21 Umsetzung im Alltag: SOP + Standard-CT (portalvenös, i.v. KM)19:39 Typische Sabotage: Station lässt Patient:innen „vorsorglich“ trinken21:03 Kommunikation im Workflow: aktiv ansagen „nicht trinken“22:18 Ausblick Teil 3: Praxis-Toolkit, Ausnahmen, Umsetzung stabil halten👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    23 min
  • Rektale Füllung bei Sigmadivertikulitis | Warum sie heute obsolet ist (Teil 1/3)
    Apr 30 2026

    In dieser Episode (Teil 1/3) sprechen wir darüber, warum die rektale (und orale) Kontrastierung beim CT bei Verdacht auf Sigmadivertikulitis/Divertikelkrankheit heute als obsolet gilt. Ausgehend von einer aktuellen Expertenempfehlung der DRG AG Abdomen erklären wir, warum rektale Füllung bei Divertikulitis keinen diagnostischen Zusatznutzen bringt, aber Diagnostik und Workflow belasten kann.Du erfährst, welche typischen CT-Zeichen einer (komplizierten) Sigmadivertikulitis auch ohne rektale Füllung zuverlässig erkennbar sind (z. B. perikolische Fettgewebsreaktion, Wandverdickung, Abszess, freie Luft) und warum die historischen Gründe für rektale Kontrastierung in der heutigen CT-Bildqualität kaum noch tragen. Außerdem ordnen wir ein, warum veraltete Protokolle trotz Evidenz weiterhin genutzt werden – als Vorbereitung auf Teil 2 der Serie.🕖 Zeitstempel: 00:00 Warum rektale Füllung bei Sigmadivertikulitis ein Problem ist00:16 Wer wir sind & worum es in Teil 1 geht (Evidenz)02:05 Aktuelle Expertenempfehlung: keine rektale/orale Kontrastierung03:00 Praktische Nachteile: unangenehm, zeitintensiv, Ressourcenfresser04:47 CT-Zeichen der Divertikulitis: was du ohne rektale Füllung sicher siehst05:33 Warum es historisch „Standard“ war – und warum das heute nicht mehr gilt07:46 Die zwei Hauptgründe, warum es trotzdem gemacht wird (Gewohnheit & Druck)10:02 Wo es in der Praxis kippt: Bestellung vs. Protokollentscheidung (Radiologe/MTR)12:14 Teleradiologie & Bereitschaftsdienst: warum das Problem dort größer ist13:28 Selbstverständnis der Radiologie: Diagnostik vs. Dienstleistung15:00 Ausblick auf Teil 2: Hierarchie, Druck & Change👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    16 min
  • Nach der Aorten-CTA: Rekonstruktionen, Standards & lebbare SOPs (Teil 3)
    Apr 16 2026

    Die Aorten-CTA ist gefahren – aber damit ist die Arbeit noch lange nicht vorbei.In diesem letzten Teil der Serie sprechen wir darüber, warum Rekonstruktionen, Standards und klare Workflows entscheidend für eine sichere Befundung sind.Wir diskutieren:- Welche Rekonstruktionen wirklich notwendig sind- Typische Probleme im PACS (zu viele oder falsche Serien)- Warum Standards Zeit sparen und Qualität sichern- Die Rolle von SOPs und interprofessioneller ZusammenarbeitDiese Folge richtet sich an Radiolog:innen und MTRs, die Aorten-CTAs nicht nur technisch korrekt, sondern auch strukturiert und reproduzierbar bearbeiten wollen.🎯 Gute Radiologie entsteht nicht am Scanner allein – sondern im Team.🕖 Zeitstempel: 0:00 Intro: 20 Serien im PACS – welche sind wirklich wichtig?0:32 Die zwei Extreme: PACS zumüllen vs. nur eine axiale Serie1:25 Der goldene Mittelweg: Was Radiolog:innen wirklich brauchen (dünn, dick, sagittal, coronal)3:08 Fenster-Hack: Lungen- und Knochenfenster nutzen denselben Filter!4:29 Häufiger Fehler6:00 Field of View bei Halsgefäßen: Kleineres FOV = bessere räumliche Auflösung6:34 Curved MPR: Nicht für schöne Optik, sondern für orthogonales Messen!8:54 Axiale Messung verboten: Warum schräg messen nicht reproduzierbar ist9:40 Centerline-Check10:59 Secondary Capture vs. Original DICOM12:02 Post-Processing wird verschenkt: Workstations verstauben in vielen Instituten13:29 Post-Processing Lab: MTRs hochschulen für vaskuläre Rekonstruktionen15:22 Der größte Wunsch: Dialog auf Augenhöhe zwischen MTR und Radiologie17:35 SOPs, die funktionieren: Nicht im QM-System verstauben, sondern wirklich leben👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    20 min
  • Aorten-CTA ohne EKG-Triggerung – So geht's im Klinikalltag (Teil 2)
    Apr 2 2026

    Was tun, wenn die Leitlinie eine EKG-Triggerung fordert – der Scanner sie aber nicht hergibt?In Teil 2 unserer Aorten-CTA-Serie wird es praktisch und konkret: Wir sprechen über Protokollstrategien, Pitch, Kontrastmittelgabe und pragmatische Lösungen im Akutsetting.Themen dieser Folge:- Aorten-CTA ohne EKG-Triggerung- Bedeutung von Pitch & Scan-Geschwindigkeit- TAVI-Protokolle und Split-Akquisitionen- Kontrastmittel: Zugang, Flow, Bolus-Tracking- Typische Fehler und wie man sie vermeidetDiese Folge richtet sich an alle, die Aorten-CTAs im echten Alltag fahren – nicht nur unter Idealbedingungen.🕖 Zeitstempel: 0:00 Intro: ESC-Leitlinie fordert EKG – aber der Scanner kann es nicht0:40 Die Realität: Nicht alle Institute haben kardiofähige Scanner2:24 Die wichtigste Lösung ohne EKG: Hoher Pitch reduziert Bewegungsartefakte5:35 EKG-Triggerung + Pitch: Unterschiedliche Scanner-Techniken erklärt7:11 Warum SOPs essentiell sind – gemeinsam mit MTRs entwickeln!11:10 Konkrete Protokolle: EKG-Synchronisation nur am Aortenbogen nötig13:19 TAVI-Protokolle als Basis nutzen – mit angepasster Herzphase18:29 Röhrenspannung und Wissenslücken: Was Radiologen nicht lernen20:44 Kontrastmittel-Basics: Rechte Ellenbeuge, Injektionsdauer = Scandauer22:15 Bolustracking bei Dissektion: Trigger-Position und manueller Start27:05 Nadel, Flow und Einkolbenpumpen: Praktische Empfehlungen30:16 Schlechtes Herzzeitvolumen: Geduld und Tricks beim Bolustracking35:01 Ohne EKG-Scanner: Erstuntersuchung möglich, gezielt nachscannen39:22 KM-Menge und Nachscannen: Keine Angst vor doppelter Gabe!42:53 Ausblick Teil 3: Rekonstruktionen, PACS-Workflows, Befundstandards👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    44 min
  • Aorten CTA: Warum gute Diagnostik oft scheitert (Teil 1)
    Mar 19 2026

    Aorten-CTAs gehören zu den kritischsten Untersuchungen in der Radiologie – und gleichzeitig zu denen, bei denen im Alltag besonders viel schiefgeht.In diesem ersten Teil unserer dreiteiligen Serie sprechen Alex Riemer (MTR & CT-Experte) und ich darüber, warum Aorten-CTs häufig nicht an fehlendem Wissen, sondern an Kommunikation, Workflow und falschen Annahmen scheitern.Wir diskutieren:- Akute vs. elektive Aorten-CTA- ESC-Leitlinien und die Rolle der EKG-Triggerung- Typische Artefakte (z. B. Pseudodissektion)- Warum Radiolog:innen und MTRs oft aneinander vorbeiarbeitenDiese Folge richtet sich an Radiolog:innen und MTRs, die Aorten-CTAs sicher, leitliniengerecht und im Team durchführen wollen.🕖 Zeitstempel: 0:00 Pseudodissektion – wenn Radiolog:in und MTR aneinander vorbeiarbeiten0:49 Warum diese Serie? Ehrliche Gespräche zwischen Radiolog:in und MTR1:12 Das größte Problem: Nicht Wissen, sondern fehlende Protokolldisziplin2:31 Warum Radiolog:innen oft keine Antworten auf Protokoll-Fragen haben3:42 Die Fragestellung muss klar sein: Akut vs. elektiv macht den Unterschied4:41 Zwei Hauptbereiche: Akutes Aortensyndrom vs. elektive Verlaufskontrolle6:24 EKG-Synchronisation: Warum sie laut ESC-Leitlinie "notwendig" ist7:41 Pseudodissektion durch Pulsationsartefakte – keine Theorie, sondern Realität8:21 Nicht nur Dissektion: Millimeter entscheiden über OP-Indikation beim Aneurysma9:36 Welche Phase? Diastole ist Standard, Systole nur bei bikuspider Klappe10:17 MTR als Umsetzer: "Das will ich sehen" statt "Fahr mal Aorta"11:06 Die Realität: Fehlende Kommunikation 12:43 Bereitschaftsdienst-Problem: Plötzlich mit EKG-Triggerung konfrontiert14:19 Warum EKG-Triggerung unverzichtbar ist 15:17 Beide Extreme: Spezialisierte Zentren vs. "haben wir vor Jahren abgeschafft"16:25 Die Konsequenz: Thoraxchirurgie alarmiert wegen Pseudodissektion16:44 Der große Disclaimer: Was, wenn mein Scanner das nicht kann?16:55 Ausblick Teil 2: Pitch, Protokolle, Kontrastmittel – auch ohne perfekten Scanner👉 Noch mehr Radiologie für Radiolog*innen mit echten Dicom-Fällen & interaktiven Kursen: https://www.lernrad.com👉 Alex Riemer Online Akademie für MTR: https://www.alex-riemer.de/online-akademie/ 📩 Für Anfragen: info@bettina-baessler.de

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    17 min