Episodi

  • Geld – Selbstwert, Freiheit und die Bedeutung des Geldes
    Oct 15 2026

    In dieser Folge von Between Breaths sprechen Alex Altmeyer und Arthur über die Psychologie des Geldes und darüber, wie Geld unseren Selbstwert, unser Sicherheitsgefühl und unsere persönliche Freiheit beeinflusst.

    Warum gilt Geld in manchen spirituellen Kreisen als etwas Schlechtes? Weshalb machen andere ihren persönlichen Wert vom finanziellen Erfolg abhängig? Und wie viel Geld brauchen wir eigentlich, um ein gutes Leben zu führen?

    Wir sprechen über Geld-Mythen, persönliche Glaubenssätze und den Zusammenhang zwischen Geld und Nervensystem. Es geht um die Fähigkeit, den eigenen Wert unabhängig vom Kontostand zu erkennen, die eigene Arbeit angemessen zu honorieren und herauszufinden, wann es finanziell genug ist. Außerdem diskutieren wir, was finanzielle Freiheit wirklich bedeutet, wie Rücklagen und unterschiedliche Einkommensquellen mehr Sicherheit schaffen können und warum höheres Einkommen nicht automatisch zu mehr Zufriedenheit führt.

    Zum Schluss wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie werden künstliche Intelligenz und Automatisierung unsere Arbeitswelt verändern? Könnte Geld dadurch langfristig an Bedeutung verlieren – und was würden wir mit unserer Zeit anfangen, wenn wir nicht mehr arbeiten müssten, um unseren Lebensunterhalt zu sichern?

    Eine Folge über Geld, Freiheit, Selbstwert und die Frage, was ein gutes Leben für uns wirklich ausmacht.

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    1 ora e 13 min
  • Was macht uns wirklich glücklich?
    Oct 1 2026

    Was macht uns eigentlich glücklich?

    Geld? Erfolg? Beziehungen? Gesundheit? Sinn? Oder ist Glück vielleicht etwas ganz anderes?

    In dieser Folge von Between Breaths schauen Arthur und Alex gemeinsam auf eine der ältesten Fragen überhaupt: Was bedeutet Glück – und wo suchen wir es?

    Wir sprechen über die großen Mythen der Glücksforschung: Macht mehr Geld tatsächlich glücklicher? Wie wichtig sind enge Beziehungen? Was macht Lebenssinn mit unserem Wohlbefinden? Und warum scheinen manche unserer Vorstellungen von Glück wissenschaftlich deutlich weniger eindeutig zu sein, als wir glauben?

    Von Aristoteles und Epikur über den Stoizismus, Buddhismus und Taoismus bis hin zu hinduistischen und tantrischen Traditionen betrachten wir Glück aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Dabei taucht eine überraschende Gemeinsamkeit auf: Vielleicht ist Glück weniger etwas, das wir herstellen müssen, als etwas, das entsteht, wenn wir bestimmte Dinge loslassen.

    Wir sprechen über Hedonismus und Eudaimonia, Dankbarkeit und Selbstakzeptanz, Verbundenheit und Sinn – aber auch über toxische Positivität und die Gefahr, sich selbst ständig „glücklich machen“ zu wollen.

    Und irgendwann wird es persönlich:

    Was hat sich in unserem eigenen Leben verändert? Warum ist innere Zufriedenheit für uns heute etwas anderes als der nächste Glücksmoment? Und was bleibt, wenn wir aufhören, unser Glück von äußeren Umständen abhängig zu machen?

    Eine Folge über die Suche nach dem Glück – und die Möglichkeit, dass wir es vielleicht die ganze Zeit am falschen Ort gesucht haben.

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    1 ora e 24 min
  • Was bleibt nach Breathwork? – Die ersten Studienergebnisse von VELA™
    Sep 17 2026

    Was passiert eigentlich, wenn die Breathwork-Session vorbei ist? Genau dieser Frage sind wir bei der ersten wissenschaftlichen Erhebung zu VELA™ nachgegangen.

    Gemeinsam mit Arthur sprechen wir über die Ergebnisse einer ersten Teilnehmerstudie mit 12 Personen, die vor der Ausbildung sowie direkt danach, nach 14 Tagen und nach drei Monaten untersucht wurden.

    Die Ergebnisse sind überraschend: Das wahrgenommene Stressempfinden der Gruppe sank über den Untersuchungszeitraum deutlich und lag nach 90 Tagen bei etwa der Hälfte des Ausgangswertes. Gleichzeitig zeigten sich langfristige Verbesserungen bei Resilienz und Körperwahrnehmung.

    Besonders spannend: Bei mehreren dieser Parameter setzte sich die Verbesserung auch nach Ende der Ausbildung weiter fort.

    Doch wir sprechen nicht nur über die positiven Ergebnisse. Wir sprechen ebenso offen über die Grenzen der Erhebung: die kleine Stichprobe, mögliche Confounding Factors, fehlende Kontrollgruppe und die Frage, wie sich zukünftige Studien robuster gestalten lassen.

    Denn genau darum geht es bei VELA™: nicht einfach zu behaupten, dass Breathwork funktioniert – sondern herauszufinden, was tatsächlich passiert, was davon bleibt und wie wir unsere Methode kontinuierlich verbessern können.

    Eine Folge über Breathwork, Integration, Resilienz – und den Versuch, subjektive Erfahrungen wissenschaftlich überprüfbar zu machen.

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    43 min
  • Ride the Wave - Mit dem Leben, nicht dagegen
    Sep 3 2026

    Es beginnt mit einer wahren Geschichte: Arthur will mit dem Boot über den Amazonas nach Iquitos – mitten in den peruanischen Dschungel, ohne Plan, ohne Spanischkenntnisse, ohne verlässliche Informationen im Netz. Was folgt, ist eine Kette aus zufälligen Begegnungen, die ihn am Ende genau dorthin bringt, wo er hinwollte. Als er die Geschichte später jemandem erzählt, bekommt er eine Antwort, die alles verändert: „Du bist ja wie dieser Typ aus dem Surrender Experiment."

    So beginnt für Arthur die Beschäftigung mit Michael Singers Buch – und für uns beide der Anlass, dieser Folge zu widmen.

    Surrender – was bedeutet das eigentlich? Bin ich Opfer meiner eigenen Umstände, wenn ich mich hingebe? Lasse ich einfach alles über mich ergehen? Oder ist genau das ein Missverständnis? Wir räumen in dieser Folge mit den größten Irrtümern rund um das Konzept auf: dass Surrender bedeutet, keine eigenen Entscheidungen mehr zu treffen. Dass Ja zum Leben sagen heißt, zu allem Ja zu sagen. Dass Kontrolle abzugeben automatisch weniger Sicherheit bedeutet.

    Dazu bringt Arthur zwei Studien mit, die uns beide überrascht haben: Die eine zeigt, dass allein das Gefühl von Kontrolle unseren Stresspegel senkt – ganz unabhängig davon, ob wir tatsächlich Einfluss haben. Die andere zeigt fast das Gegenteil: Ausgerechnet dort, wo wir wirklich Kontrolle haben – bei Schlaf, Ernährung, Bewegung – unterschätzen wir unseren Einfluss am meisten, während wir beim reinen Zufall glauben, wir könnten ihn steuern.

    Wir sprechen über drei Arten, Ja zu sagen – ein reaktives Ja, ein bewusstes Ja und ein vermeidendes Ja, das eigentlich aus der Angst vor einem Nein kommt. Und wir teilen zwei sehr persönliche Geschichten: Arthur erzählt, wie er nach einem Meditations-Retreat seinen Job kündigte, weil sein Körper – ganz konkret seine Haut – ihm längst gesagt hatte, dass etwas nicht stimmt.

    Und ich erzähle, warum ich mein Männerprogramm am Ende nicht verkaufe, obwohl mir jede KI und jeder gute Ratschlag von außen etwas anderes gesagt hat.

    Am Ende geht es um zwei Bilder für dieselbe Fähigkeit: die Antenne, die spürt, woher Widerstand kommt – und die Welle, die man reiten lernt, ohne von ihr getragen zu werden.

    Beides beschreibt, was Surrender im echten Leben bedeutet: nicht Passivität, sondern maximale Präsenz.

    Zum Mitnehmen bleibt eine Frage: Wo in deinem eigenen Leben spürst du gerade eine Richtung, der du nicht folgst – und warum eigentlich nicht?

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    1 ora e 2 min
  • Alkohol: Die schädlichste Droge?
    Aug 20 2026

    Würde Alkohol heute noch legalisiert – wenn wir ihn gerade erst entdecken würden? Toxisch für Leber, Herz und Gehirn, nachweislich krebserregend, hohes Suchtpotential, überproportional an Gewalttaten beteiligt. In der Jubiläumsfolge (#10) nehmen Alex und Arthur die normalste Droge der Welt ehrlich auseinander.

    Es geht um die berühmte Nutt-Studie (Alkohol auf Platz 1 der schädlichsten Substanzen – und wo er landet, wenn man nur die Selbstschädigung betrachtet. Um Acetaldehyd und DNA-Schäden bei praktisch jedem Schluck, um die verblüffende Parallele zwischen Alkohol heute und Kokain um 1890 – und um die Frage, die unter allem liegt: Möchte ich, dass eine Substanz Macht über mich hat?

    Themen u. a.:
    – Der Rotwein-Mythos, Resveratrol und die J-Kurve, die eine Studie ins Grab trug
    – „Alkohol wärmt von innen" und andere hartnäckige Irrtümer
    – Wie Alkohol betäubt: präfrontaler Kortex, Amygdala – und warum der Entzug tödlich sein kann
    – Betäuben vs. Begegnen: der Gegensatz zu Psychedelika und Atemarbeit
    – Warum wir trinken: Konformität, Coping und drei ehrliche Fragen
    – Der „Bierbauch" als reine Physiologie: rund 8 Kilo Fett pro Jahr

    Ein Gespräch über Selbsterkenntnis statt Gesundheitsregeln – somatisch, ruhig und ehrlich.

    Mehr auf breathwork.de – dort gibt es auch drei Breathwork-Techniken für drei Momente (Stress, Fokus, Schlaf) kostenlos im Newsletter.

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    1 ora e 21 min
  • Was dich nicht umbringt, macht dich stärker? – Was Resilienz wirklich braucht
    Aug 6 2026

    „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" – stimmt das? Nur mit Erholung, Kontext und Verbindung. Über psychische Resilienz, Hormese und die stärksten Hebel für ein widerstandsfähiges Nervensystem.

    Resilienz heißt nicht, unzerstörbar zu sein – das ist der behütete Baum, der beim ersten Sturm bricht. In dieser Folge von Zwischen den Atemzügen fragen wir, was psychische Resilienz wirklich ausmacht: die Fähigkeit, sich verformen zu lassen, zurückzukommen und dabei den eigenen Bereich zu weiten.

    Wir starten beim berühmten Biosphere-2-Baum, der ohne Wind kein Reaktionsholz bildete – und ordnen die Geschichte auch ehrlich ein. Von dort spannen wir den Bogen zu Hormese („die Dosis macht das Gift"), zum Unterschied zwischen Stabilität, Starrheit und echter Anpassungsfähigkeit, und zu der Frage, warum Erholung die versteckte Zutat jeder Stärke ist.

    Im Zentrum: die stärksten psychologischen Hebel – Beziehungen und Co-Regulation (der wissenschaftlich beste Prädiktor), Sinn und Kohärenzgefühl, Stress-Mindset, Selbstwirksamkeit, Selbstmitgefühl und „name it to tame it". Dazu die körperlichen Grundpfeiler Schlaf, Bewegung und Interozeption – und ein ehrlicher Blick auf Supplements (Ashwagandha, Safran) samt der klaren Ansage: Resilienz gibt es nicht in Pillenform.

    Stichworte: Resilienz, psychische Resilienz, Breathwork, Selbsterkenntnis, Nervensystem, Hormese, Adaptabilität, Stress-Mindset, Co-Regulation

    🎧 Drei Atemtechniken für drei Momente – kostenlos über den Newsletter auf breathwork.de (ganz unten auf der Seite).

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    1 ora e 17 min
  • Spiritual Bypassing – wenn Spiritualität zur Flucht wird
    Jul 23 2026

    Spiritual Bypassing – wie wir Spiritualität benutzen, um uns vor dem zu drücken, was eigentlich angeschaut werden will.

    In dieser Folge sprechen die Breathwork Lehrer Arthur und Alex ehrlich und ohne erhobenen Zeigefinger über die wohl raffinierteste Form der Selbsttäuschung auf dem spirituellen Weg: Je mehr wir an uns arbeiten, desto intelligenter wird der Bypass.

    Wir klären, woher der Begriff kommt (geprägt 1984 vom Psychologen John Welwood), was „verfrühte Transzendenz" und „spiritueller Materialismus" bedeuten – und an welchen Sätzen man Bypassing erkennt: „Alles passiert aus einem Grund", „Das soll so sein", „Ich bin da schon drüber hinaus", „Das Ego muss sterben".

    Dazu: warum echte Ruhe sich weit und leicht anfühlt (und enge Ruhe ein Warnsignal ist), wie Meditation selbst zum Bypass werden kann, der Unterschied zwischen Bewusstsein und Wille, toxische Positivität, das spirituelle Ego, Gurus & Demut, Embodiment vs. Renunziation – und sehr persönliche Geschichten von „Distanz statt Nähe", abgeschnittenen Gefühlen und Tränen wie flüssiges Gold.

    Die Leitfrage durch die ganze Folge: Gehst du durch die Sache hindurch – oder elegant drumherum?

    👉 Trag dich für den Newsletter auf breathwork.de ein, damit du keine Folge verpasst. Nächste Folge: Resilienz & Stabilität.

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    1 ora e 17 min
  • Schlaf - Wie die Nacht über dein Leben entscheidet
    Jul 9 2026

    Wir verschlafen rund ein Drittel unseres Lebens – und behandeln diese Zeit oft wie verlorene Stunden. In dieser Folge gehen Alexander und Arthur der Frage nach, was nachts eigentlich passiert und warum Schlaf alles andere als passiv ist.

    Es geht um die „Gehirn-Dusche" im Tiefschlaf, den Unterschied zwischen Traum- und Tiefschlaf und darum, was schon eine einzige kurze Nacht mit Immunsystem, Hormonen, Erinnerung und Stimmung macht – inklusive der Studien, die uns selbst überrascht haben, von den Killerzellen über das Testosteron bis zur Zeitumstellung. Dabei bleiben wir ehrlich: Wo die Zahlen solide sind und wo populäre Bücher übertreiben.

    Im zweiten Teil wird es praktisch. Warum Regelmäßigkeit oft wichtiger ist als Dauer, was abends wirklich hilft (Licht, Temperatur, keine Bildschirme), wie ehrlich man Supplements einordnen sollte – und was über die Standardtipps hinausgeht, wenn Einschlafen zum Problem wird. Wir sprechen offen über Schlafmittel und ihre Risiken, über Schlafapnoe und Schlafschuld, und über die großen Versprechen rund um Meditation, NSDR und Yoga Nidra. Ersetzt eine Stunde Yoga Nidra wirklich vier Stunden Schlaf?

    Dazu unsere eigenen Geschichten: Arthur, der bekennende „Naptour", und der Moment, der unsere Sicht auf Schlaf verändert hat – weg von verlorener Zeit, hin zur Investition in den nächsten Tag.

    Hinweis: allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung. Wenn dir die Folge gefällt, trag dich gern in unseren Newsletter auf breathwork.de ein. Nächstes Mal: Spiritualität als Flucht.

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    1 ora e 39 min