• Jers Tattoo Extended Special
    Feb 2 2026

    In dieser Folge von Tales from the Needle spricht Seb mit Jers über eine Zeit, in der nichts mehr planbar war – und trotzdem gehandelt werden musste.

    Ausgangspunkt ist ein eigentlich positives Projekt: der Organspendetag in Jers’ Studio. Eine Aktion, bei der Tattoos genutzt wurden, um Aufmerksamkeit für Organspende, DKMS und gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen. Doch parallel dazu bekommt Jers’ Familie eine Diagnose, die alles verändert: Bei seiner Tochter wird MPS festgestellt – eine seltene, schwere Erkrankung, die eine intensive medizinische Behandlung und langfristige Begleitung erfordert.

    Jers erzählt offen davon, wie es ist, einen Gentest zu machen, obwohl man weiß, dass dabei etwas herauskommen kann, gegen das man nichts tun kann. Von der Ohnmacht, Entscheidungen unter extremem Druck zu treffen – und davon, warum Wegschauen keine Option war.

    Aus dieser persönlichen Ausnahmesituation heraus entsteht nicht nur der Organspendetag, sondern später auch der Verein Stammzellhelden. Eine Initiative, die Familien und Kinder unterstützt, die eine Stammzelltransplantation durchlaufen müssen – vor, während und nach der Behandlung. Jers spricht darüber, warum es für genau diese Familien kaum eine Lobby gibt und warum Unterstützung hier oft unsichtbar bleibt.

    Diese Folge ist kein Held:innen-Narrativ. Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern um Verantwortung, Community und die Frage, was Reichweite wirklich wert ist, wenn es ernst wird.

    Eine Folge über Kontrollverlust, Entscheidungen ohne Sicherheitsnetz – und darüber, wie aus persönlicher Krise etwas entstehen kann, das anderen hilft.

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    2 ore e 17 min
  • Randy Engelhard: „Fliesenleger aus Zwickau plötzlich in Calgary“
    Jan 26 2026

    Seb fährt nach Zwickau und sitzt Randy Engelhard direkt in seinem Laden gegenüber – einem Studio, das eher wie eine Galerie wirkt. Genau darüber sprechen die beiden zuerst: wie Randys Konzept über Jahre gewachsen ist, warum man manche Räume live erleben muss und wie aus Einflüssen von Reisen, Ausstellungen und Tattoo-Kultur am Ende ein kompletter „Traumshop“ wurde.

    Dann geht’s tief in Randys Weg im Tattoo: Lernen in einer Zeit ohne Tutorial-Flut – viel zugucken, ausprobieren, wiederholen. Randy erzählt, warum Hygiene, Sauberkeit und Routine für ihn nicht „Pflichtprogramm“, sondern die Basis des Handwerks sind.

    Ein großer Teil dreht sich um Conventions: was sich verändert hat, welche Formate heute noch funktionieren, wie Technik und Tools sich entwickelt haben (inklusive früher Cheyenne-Momente) – und warum Fotos und Social Media den Blick auf Tattoos oft verzerren.

    Dazu kommt TV & Öffentlichkeit: Randy spricht über die Entstehung von „Horror-Tattoos“ und darüber, wie sich Reichweite und Promi-Welt anfühlen können, ohne den Fokus aufs Handwerk zu verlieren. Zum Schluss wird’s ehrlich bei Jury-Kultur, Internetmeinungen und Kommentaren: warum Tattoos nicht von Leuten bewertet werden sollten, die das Handwerk nicht verstehen – und wie man als Tätowierer gesund bleibt, wenn Druck, Termine und Social Media ständig mitlaufen.


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    2 ore e 6 min
  • Marode: „Gute Tattoos abliefern ist ja das worum es eigentlich geht“
    Jan 19 2026

    Seb trifft Marode – einen der spannendsten Künstler hierzulande, wenn’s um großflächige japanisch inspirierte Tattoos geht. Die beiden kennen sich von der Gods of Ink, und allein die Story von ihrem ersten „echten“ Aufeinandertreffen im Parkhaus ist schon ein perfekter Einstieg in diese Folge.

    Danach geht’s schnell tief rein – erst kurz ins Weltgeschehen und warum man manchmal bewusst den Kopf aus den News ziehen muss, um klarzukommen. Und dann volle Fahrt Richtung Tattoo: Marode erzählt, wie bei ihm alles über Skateboarding, Punk/Hardcore und Graffiti losging – diese ganze Subkultur als Fundament – und wie sich daraus sein Blick auf Flow, Dynamik und Bildaufbau entwickelt hat.

    Spannend wird’s, wenn’s um seinen Weg in Richtung japanische Motive geht: warum ihn das Zeitlose daran so hart gepackt hat, wieso er sich lange nicht getraut hat, das „Japan-Ding“ groß nach außen zu tragen, und wie er heute ganz bewusst damit umgeht, dass er eben keine „traditionelle“ Kopie sein will – sondern sein eigener Mix aus japanischem Fundament, amerikanischen Einflüssen und der Graffiti-Brille, die man nicht einfach absetzt.

    Und auch richtig wichtig: Marodes Haltung zum Job. Weniger Ego-Show, mehr Verantwortung. Tattoos sind nicht fürs Portfolio da – sie bleiben für immer auf einem Menschen. Wie er mit alten Arbeiten umgeht, wie er Kund:innen ins Design holt, warum „mach einfach irgendwas“ manchmal blockiert, und wie er seine Woche strukturiert (Tätowieren, Zeichentag, Admin, Warteliste abarbeiten) – das ist alles super ehrlich und sehr nah dran am echten Alltag.


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    1 ora e 43 min
  • Dirk Boris Rödel - Ein Extended-Special!
    Jan 12 2026

    Diese Folge ist ein Neujahrs-Special: die zuvor nur exklusiv verfügbare Extended-Fassung – jetzt einmalig kostenlos für alle.
    Seb spricht mit Dirk Boris über die Mechanik von Tattoo-Contests: Was gute Regeln ausmacht, warum die richtige Kategorie wichtiger ist als Applaus, wie Jurys tatsächlich bewerten – und weshalb Namen nicht verlesen werden. Dirk räumt mit dem ewigen „Schiebung!“ auf: In den meisten Fällen gekränktes Ego – aber ja, es gibt Ausnahmen und klare Anzeichen, woran man sie erkennt.
    Hinter den Kulissen von Conventions geht’s um Transparenz, faire Kommunikation und saubere Abläufe – von Anmeldung bis Disqualifikation. Dirk teilt Best-Practices für Veranstalter:innen, handfeste Tipps für Artists (Portfolio & Kategorie fit machen, Größenwahl realistisch, Erwartungen justieren) und erzählt, wie man Drama meidet und Qualität sichtbar macht.
    On top gibt’s Stories von der Bühne bis zum Backstage – inklusive der heftigsten Eskalation, die er je erlebt hat. Eine Folge für alle, die Contests als Schaufenster der Szene verstehen wollen: klar, praxisnah, ohne Mythen.


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    1 ora e 2 min
  • Melissa Scrooge: „Ich brauche Regeln - sonst mache ich einfach was ich will“
    Jan 5 2026

    Melissa erzählt ziemlich offen, wie sich ADHS/Neurodiversität bei ihr zeigt – von „Tunnel an, Tunnel aus“ (und warum sie beim Tätowieren lieber lange Sessions macht) bis zu ganz praktischen Strategien, die ihr helfen: Wecker als Cut, Routinen, die nicht ersticken dürfen, und kleine Hacks wie Noise Cancelling, damit der Kopf beim Einkaufen nicht dauerhaft „Käse, Käse, Käse“ spielt. Es geht auch um Therapie, Diagnosen, Medikamente – und um die unbequeme Wahrheit, dass „die Tablette“ das Leben nicht automatisch sortiert.

    Und weil ihr ja beide nicht dafür bekannt seid, brav beim Thema zu bleiben, driftet das Ganze genau richtig ab: Cannabis & War on Drugs, Verantwortung vs. „Betäubung“, Kapitalismus und warum Grundbedürfnisse wie Gesundheit und Wohnen in einem geldgetriebenen System schnell zur Farce werden – inklusive Rant über „Handauflegen im Krankenhaus“.

    Danach wird’s noch größer: Politik, Korruption, und Melissa erklärt Seb (und euch) ziemlich nachvollziehbar, was das Problem mit Männern ist und was Leute eigentlich meinen, wenn sie vom Patriarchat sprechen. Ach ja: Aliens kommen auch noch vor. Natürlich.


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    2 ore e 15 min
  • [Xmas-Xtended] Tim Hoffmann
    Dec 29 2025

    Diese Folge ist was Besonderes: Wir droppen die bisher nur exklusiv erhältliche Extended-Fassung mit Tim – als kleines Weihnachtsgeschenk kostenlos für alle. 🎁

    Von den ersten Küchentattoos und Hausbesuchen in Plattenbauten über die Ausbildungszeit im Studio bis hin zu dem Stil, den er heute fährt – rough, „wonky“, voller Knast-Referenzen, kleinen Lückenfüllern und trotzdem technisch sauber durchgezogen.

    Tim erzählt, warum „krakelig“ nicht automatisch schlecht ist, wie wichtig gutes Handwerk hinter vermeintlich einfachen Motiven ist und wieso er sich jahrelang durch Inspiration, peinliche MySpace-Phasen und Tattoo-Bücher aus Russland und Frankreich wühlen musste, bis sich sein eigener Look wirklich nach ihm angefühlt hat.

    Natürlich geht’s auch um Social Media: Warum er kein „internet-cooler“ Typ sein will, wie er Insta eher als Werkzeug für seine Kund:innen nutzt, was er von Algorithmus-Hustle hält – und wo er für sich die Grenze zieht zwischen Sichtbarkeit und Selbstverrenkung.

    Im langen zweiten Teil wird’s dann privat: Tim spricht über sein Leben auf dem Hof mit Pferden und Hunden, darüber, wie gut sich das Heimschisser-Dasein anfühlen kann, und warum er sich neben dem Tätowieren ein zweites Standbein in der Zimmerei aufbaut – nicht aus Tattoo-Frust, sondern aus Lust auf Stabilität, Alltag und ein Leben, das sich gut anfühlt.


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    1 ora e 54 min
  • [Xmas Xtended] Schumitz
    Dec 22 2025

    Diese Episode ist etwas Besonderes: Die zuvor nur exklusiv verfügbare Extended-Fassung mit Schumitz stellen wir euch zu Weihnachten kostenlos für alle zur Verfügung.

    Seb und Schumitz starten mit lockerem Humor und einem kleinen Identitäts-Check – über sich selbst, über die Szene und darüber, was Tätowieren eigentlich ausmacht. Schnell geht es tief rein ins Handwerk: Schumitz erzählt von seinen Anfängen in den 90ern, vom Zeichnen, vom Lernen durch Machen und davon, wie sehr sich Tattoo-Kultur, Trends und Erwartungen über die Jahre verändert haben.

    Gemeinsam sprechen die beiden über Linienführung, Technik, Hautbeschaffenheit und darüber, warum echtes Können nicht durch Likes oder schnelle Trends ersetzt werden kann. Dabei wird auch kritisch auf eine neue Generation von Tätowierer:innen geblickt, bei der Handwerk manchmal hinter Selbstdarstellung zurücktritt – und warum Ehrlichkeit und saubere Arbeit trotzdem unverhandelbar bleiben.

    Im weiteren Verlauf öffnet sich das Gespräch deutlich: Punk, Subkultur, gesellschaftliche Verantwortung, politische Entwicklungen, Religion, Freiheit und die Angst vor anderen Meinungen – alles findet hier Platz. Immer mit klarer Haltung, aber ohne einfache Antworten.

    Eine lange, offene und ehrliche Unterhaltung über Tattoos, Haltung und die Frage, wie man in einer lauten Welt authentisch bleibt.


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    2 ore e 19 min
  • Sara Kaltenhäuser: „Mit 26 wurde mir mein Lebensstil zu albern - und ich habe angefangen zu tätowieren“
    Dec 15 2025

    In dieser Folge sitzt mit Sara Kaltenhäuser eine Tätowiererin auf der Couch, die nichts beschönigt – weder ihren eigenen Weg noch den Zustand der Szene. Es geht um zwölf Jahre Iron Cobra, das bewusste Loslassen eines großen Ladenprojekts und den Neuanfang in einem kleinen, privaten Raum mitten in Berlin: Werkstatt 7.

    Sara erzählt offen von ihrem Weg nach Berlin, vom Abrutschen ins Party-Leben, vom Punkt, an dem Verantwortung unausweichlich wurde – und davon, wie sie über Umwege, Zweifel und viele Fehler letztlich beim Tätowieren gelandet ist. Es geht um das Erwachsenwerden im Tattoo-Business, um Existenzängste, falschen Stolz, TV-Formate, Social Media und den Druck, sich ständig positionieren zu müssen.

    Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um Handwerk: Spulenmaschine vs. Pen, Nostalgie vs. Bequemlichkeit, Technikverständnis, Erfahrung – und die Frage, was Tätowieren heute eigentlich noch ausmacht. Sara spricht klar darüber, warum sie traditionelle Werte wichtig findet, wo sie selbst Kompromisse eingeht und weshalb Verantwortung gegenüber Kund:innen für sie nicht verhandelbar ist.

    Außerdem geht’s um Berlin als schwieriges Pflaster, um Szene-Fragmentierung, Ego, Instagram-Ästhetik, schlecht alternde Tattoos – und um die ehrliche Erkenntnis, dass man seinen eigenen Weg irgendwann gehen muss, egal was andere denken.

    Eine lange, ehrliche Folge über Haltung, Zweifel, Entwicklung und die Liebe zum Tätowieren – ohne Filter, ohne Bullshit, mit viel Herz fürs Handwerk.


    Saras Instagram findet ihr hier.


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    1 ora e 49 min