Tales From The Needle - Tattoo Podcast copertina

Tales From The Needle - Tattoo Podcast

Tales From The Needle - Tattoo Podcast

Di: Sebastian Heering
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A proposito di questo titolo

Willkommen bei Tales From The Needle! Ich bin Seb Fury One, und hier dreht sich alles um die Tattoo-Branche. Jeden Montag sprechen Künstler*innen über ihren Werdegang, Herausforderungen und Erlebnisse. Der Podcast inspiriert mit spannenden Geschichten und bietet abwechslungsreiche Einblicke für alle Tattoo-Interessierten.Sebastian Heering Scienze sociali
  • Jers Tattoo Extended Special
    Feb 2 2026

    In dieser Folge von Tales from the Needle spricht Seb mit Jers über eine Zeit, in der nichts mehr planbar war – und trotzdem gehandelt werden musste.

    Ausgangspunkt ist ein eigentlich positives Projekt: der Organspendetag in Jers’ Studio. Eine Aktion, bei der Tattoos genutzt wurden, um Aufmerksamkeit für Organspende, DKMS und gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen. Doch parallel dazu bekommt Jers’ Familie eine Diagnose, die alles verändert: Bei seiner Tochter wird MPS festgestellt – eine seltene, schwere Erkrankung, die eine intensive medizinische Behandlung und langfristige Begleitung erfordert.

    Jers erzählt offen davon, wie es ist, einen Gentest zu machen, obwohl man weiß, dass dabei etwas herauskommen kann, gegen das man nichts tun kann. Von der Ohnmacht, Entscheidungen unter extremem Druck zu treffen – und davon, warum Wegschauen keine Option war.

    Aus dieser persönlichen Ausnahmesituation heraus entsteht nicht nur der Organspendetag, sondern später auch der Verein Stammzellhelden. Eine Initiative, die Familien und Kinder unterstützt, die eine Stammzelltransplantation durchlaufen müssen – vor, während und nach der Behandlung. Jers spricht darüber, warum es für genau diese Familien kaum eine Lobby gibt und warum Unterstützung hier oft unsichtbar bleibt.

    Diese Folge ist kein Held:innen-Narrativ. Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern um Verantwortung, Community und die Frage, was Reichweite wirklich wert ist, wenn es ernst wird.

    Eine Folge über Kontrollverlust, Entscheidungen ohne Sicherheitsnetz – und darüber, wie aus persönlicher Krise etwas entstehen kann, das anderen hilft.

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    2 ore e 17 min
  • Randy Engelhard: „Fliesenleger aus Zwickau plötzlich in Calgary“
    Jan 26 2026

    Seb fährt nach Zwickau und sitzt Randy Engelhard direkt in seinem Laden gegenüber – einem Studio, das eher wie eine Galerie wirkt. Genau darüber sprechen die beiden zuerst: wie Randys Konzept über Jahre gewachsen ist, warum man manche Räume live erleben muss und wie aus Einflüssen von Reisen, Ausstellungen und Tattoo-Kultur am Ende ein kompletter „Traumshop“ wurde.

    Dann geht’s tief in Randys Weg im Tattoo: Lernen in einer Zeit ohne Tutorial-Flut – viel zugucken, ausprobieren, wiederholen. Randy erzählt, warum Hygiene, Sauberkeit und Routine für ihn nicht „Pflichtprogramm“, sondern die Basis des Handwerks sind.

    Ein großer Teil dreht sich um Conventions: was sich verändert hat, welche Formate heute noch funktionieren, wie Technik und Tools sich entwickelt haben (inklusive früher Cheyenne-Momente) – und warum Fotos und Social Media den Blick auf Tattoos oft verzerren.

    Dazu kommt TV & Öffentlichkeit: Randy spricht über die Entstehung von „Horror-Tattoos“ und darüber, wie sich Reichweite und Promi-Welt anfühlen können, ohne den Fokus aufs Handwerk zu verlieren. Zum Schluss wird’s ehrlich bei Jury-Kultur, Internetmeinungen und Kommentaren: warum Tattoos nicht von Leuten bewertet werden sollten, die das Handwerk nicht verstehen – und wie man als Tätowierer gesund bleibt, wenn Druck, Termine und Social Media ständig mitlaufen.


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    2 ore e 6 min
  • Marode: „Gute Tattoos abliefern ist ja das worum es eigentlich geht“
    Jan 19 2026

    Seb trifft Marode – einen der spannendsten Künstler hierzulande, wenn’s um großflächige japanisch inspirierte Tattoos geht. Die beiden kennen sich von der Gods of Ink, und allein die Story von ihrem ersten „echten“ Aufeinandertreffen im Parkhaus ist schon ein perfekter Einstieg in diese Folge.

    Danach geht’s schnell tief rein – erst kurz ins Weltgeschehen und warum man manchmal bewusst den Kopf aus den News ziehen muss, um klarzukommen. Und dann volle Fahrt Richtung Tattoo: Marode erzählt, wie bei ihm alles über Skateboarding, Punk/Hardcore und Graffiti losging – diese ganze Subkultur als Fundament – und wie sich daraus sein Blick auf Flow, Dynamik und Bildaufbau entwickelt hat.

    Spannend wird’s, wenn’s um seinen Weg in Richtung japanische Motive geht: warum ihn das Zeitlose daran so hart gepackt hat, wieso er sich lange nicht getraut hat, das „Japan-Ding“ groß nach außen zu tragen, und wie er heute ganz bewusst damit umgeht, dass er eben keine „traditionelle“ Kopie sein will – sondern sein eigener Mix aus japanischem Fundament, amerikanischen Einflüssen und der Graffiti-Brille, die man nicht einfach absetzt.

    Und auch richtig wichtig: Marodes Haltung zum Job. Weniger Ego-Show, mehr Verantwortung. Tattoos sind nicht fürs Portfolio da – sie bleiben für immer auf einem Menschen. Wie er mit alten Arbeiten umgeht, wie er Kund:innen ins Design holt, warum „mach einfach irgendwas“ manchmal blockiert, und wie er seine Woche strukturiert (Tätowieren, Zeichentag, Admin, Warteliste abarbeiten) – das ist alles super ehrlich und sehr nah dran am echten Alltag.


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    1 ora e 43 min
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