• New Episode
    Nov 5 2024
    Fragt man Dr. Google nach dem Thema Mikrochirurgie, erfährt man, dass es sich "um eine chirurgische Operationstechnik unter Verwendung stark vergrößernder Sehhilfen handelt". Was noch einigermaßen „normal“ klingt. Aber: Es geht um Schnitte und Nähte zum Beispiel an Blutgefäßen von gerade einmal 0,5 Millimetern Durchmesser. Die verwendeten Fäden haben dabei eine Stärke von 0,01 Millimetern. Für Laien sind das unvorstellbare Dimensionen. Ein Mann, den das nicht schreckt, ist Dr. med. Alexander Florek. Der Dresdner ist Leiter der Mikrochirurgie an der Klinik für Plastische, Brust- und Ästhetische Chirurgie am Städtischen Klinikum Dresden - und ist Experte fürs "Zusammennähen" von Nerven und Blutgefäßen. Welche Operationen mithilfe der Mikrochirurgie möglich sind und warum zum Beispiel die Lasertechnologie hier einen enormen Schritt nach vorn bewirkt hat, erläutert Dr. Florek in der neuen Folge der Podcast-Reihe "Medizin to go".
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    17 min
  • Wann sollte man die Kniescheibe operieren?
    Sep 4 2024
    Es gibt ja etliche Bereiche im Körper, die erst dann wirklich ins Blickfeld rücken, wenn sie Probleme bereiten: Die Kniescheibe ist ein solches Beispiel. Dass es dennoch eine Menge Erkrankungen - und vor allem auch Therapiemöglichkeiten - gibt, nicht zuletzt wenn die Probleme frühzeitig erkannt werden, weiß zum Beispiel Oberarzt Andreas Lindemann. Er ist der Leiter arthroskopische Chirurgie und Schulterchirurgie der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Städtischen Klinikum Dresden. Welche Probleme und Therapien es gibt, die vor einer möglichen OP stehen und wann es dann dennoch notwendig ist, zu operieren, das erklärt der Experte in der neuen Podcast-Folge von "Medizin to go".
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    16 min
  • Bei Bandscheibenvorfall immer operieren?
    Aug 13 2024
    Massive Schmerzen im Rücken, mitunter sogar Lähmungserscheinungen in den Beinen: 120.000 Menschen haben jedes Jahr hierzulande damit zu kämpfen; Diagnose Bandscheibenvorfall. Am häufigsten ist dabei die Lendenwirbelsäule betroffen, aber auch die Halswirbelsäule, eher selten die Brustwirbelsäule. Und nicht immer muss gleich operiert werden, sagt Prof. Dr. med. Florian Stockhammer. Er ist Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Städtischen Klinikum Dresden. Warum das so ist – und wann dann doch operiert werden muss, erklärt der Experte in der neuen Podcast-Folge von „Medizin to go“:
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    16 min
  • Wenn Leberkrebs eigentlich kein Leberkrebs ist ...
    Apr 2 2024
    Der Hausarzt stellt bei einer Routineuntersuchung eine Auffälligkeit in der Leber fest - und diese Auffälligkeit entpuppt sich dann als Tumor. Aber es ist dennoch eigentlich kein Leberkrebs, weil es sich um eine sozusagen in die Leber gewanderte Metastase handelt. "Das passiert wirklich häufig, sehr viele Krebsarten streuen und landen letztlich zusätzlich in der Lunge, vor allem aber eben in der Leber", weiß Professor Dr. Sören Torge Mees. Er ist der Chefarzt des Vizeralonkologischen Zentrums am Städtischen Klinikum Dresden. Und weiß auch, "dass eine Vielzahl an Krebsfällen tatsächlich erst durch die Probleme in der Leber entdeckt werden". Zwei Krebsarten gleichzeitig, Metastasen in verschiedenen Organen des Körpers? Warum Professor Mees dennoch Optimismus verbreiten kann, was die enorm gestiegenen Heilungschancen betrifft, erklärt er in der neuen Folge unseres Podcasts "Medizin to go":
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    22 min
  • Hat Krebs seinen Schrecken verloren?
    Dec 13 2023
    Die Diagnose Krebs ist eine der häufigsten und nach wie vor dramatischsten. Aktuell leben rund fünf Millionen Menschen in Deutschland mit dieser Diagnose. Und dennoch ist Krebs längst sehr gut therapierbar und in sehr, sehr vielen Fällen sogar heilbar. Warum man also trotz der Diagnose Krebs hoffnungsvoll und mutig sein kann, erklärt Prof. Dr. Sören Torge Mees in der neuen Podcast-Folge von "Medizin to go", die diesmal live vor Publikum aufgezeichnet wurde. Prof. Mees ist Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Städtischen Klinikum Dresden. "Wir haben längst hochmoderne Diagnostik-Möglichkeiten und vor allem sehr, sehr gute Medikamente und Operationsmethoden gegen Krebs", sagt der Dresdner Experte. Welche das sind, beschreibt er im Podcast.
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    24 min
  • TBC - die vergessene Gefahr?
    Nov 29 2023
    Tuberkulose oder kurz TBC, für die meisten klingt diese Krankheit nach Geschichte. Nach Nachkriegszeit, 1950er Jahre ... Und doch ist sie noch längst nicht besiegt, weiß Dr. Frederik Frenzen, Chef der Pneumologie am Städtischen Klinikum Dresden. "Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich damit auskennen, auch wenn die Krankheit bei uns sehr selten ist - oder gerade deshalb", sagt er deshalb in der neuen Podcast-Folge "Medizin to go". Denn mit um die 4.500 Fällen jedes Jahr in ganz Deutschland ist TBC tatsächlich hierzulande eine sehr seltene Krankheit, aber es gibt sie. Denn in einigen Menschen schlummert sie, ohne dass sie ahnen, dass sie wieder ausbrechen könnte, so der Experte im Podcast:
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    12 min
  • Gürtelrose kommt nur über einen Umweg
    Nov 15 2023
    Es ist eigentlich nicht möglich, sich mit Gürtelrose zu infizieren. Und dennoch steigen die Zahlen auch in Sachsen deutlich an. Was ein bisschen verwirrend klingt, liegt am Virus, das die Gürtelrose auslöst. Das Varicella-zoster-Virus ist nämlich gleich für zwei Krankheiten verantwortlich: Für Gürtelrose, aber auch für die Windpocken. "Und nur mit Windpocken kann man sich infizieren", weiß Dr. André Koch. Er ist der kommissarische Leiter der Klinik für Dermatologie am Städtischen Klinikum Dresden. Und er erklärt in der neuen Folge des Podcasts "Medizin to go", dass das Virus nach einer Windpocken-Infektion im Körper schlummert, "meist an Nerven". Warum es dann "wach wird" und als Gürtelrose ausbricht, beschreibt der Dresdner Mediziner im Podcast.
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    17 min
  • Rheuma in der Lunge?
    Nov 1 2023
    Rheuma in der Lunge? Für viele dürfte das zunächst etwas abwegig klingen. Und doch ist es gar nicht so selten, dass Rheumapatienten gleichzeitig über Lungenprobleme klagen, weiß Dr. Frederik Frenzen. Er leidet die Pneumologie am Städtischen Klinikum Dresden. Und beschreibt in der neuen Podcast-Folge von "Medizin to go", dass es nicht selten sogar die Pneumologen sind, die als Erste Rheuma diagnostizieren. "Weil die vom Rheuma ausgelösten Schmerzen mitunter zunächst für Verspannungen oder ähnliches gehalten werden - und erst durch die Luftprobleme die Diagnostik anläuft", so der Dresdner Spezialist. Wie diese Untersuchungen laufen, auch das erläutert er im Podcast.
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    14 min