• Doc Caro vs. Open Mind: Kratom, Mischkonsum & Drogenaufklärung
    Oct 16 2026

    Ein 17-Jähriger stirbt nach dem Konsum von Kratom und weiteren Substanzen. Doc Caro konfrontiert Open Mind mit dem Fall. Simon Ruane reagiert mit einem langen Video, toxikologischen Argumenten, einem Pharmakologen und der Einschätzung von Dr. Fabian Steinmetz.


    In dieser Folge ordnen wir die Debatte ausführlich ein.


    Es geht um:


    • Kratom und Mischkonsum

    • Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin

    • Clonazepam, Pregabalin und Promethazin

    • toxikologische Wechselwirkungen

    • Aspiration von Erbrochenem als mögliche Todesursache

    • Partialagonismus und Ceiling-Effekt

    • die Frage, ob hohe Kratom-Werte allein Kausalität beweisen

    • Open Minds eigene Korrekturen

    • die tatsächliche Verbindung zum Open Mind Market

    • Videos, die schon vor der Shop-Kooperation existierten

    • DHL-Altersverifikation und Jugendschutz

    • die PULS-Kratom-Reportage

    • positive und negative Wirkungsdarstellung

    • Harm Reduction statt reiner Abschreckung

    • Präventionsforschung

    • Schwarzmarktmedikamente und Fake-Pillen

    • die Frage, ob ein einzelner Influencer zum Symbol für ein viel größeres Marktproblem gemacht wird


    Die zentrale Frage lautet am Ende nicht:


    Wer hat den Streit gewonnen?


    Sondern:


    Welche Form von Drogenaufklärung verhindert tatsächlich mehr Schäden?


    Mehr Aufklärung:

    anonym-suchthilfe.de


    Hinweis:

    Diese Folge stellt keine eigene rechtsmedizinische Bewertung des Todesfalls dar. Aussagen aus Gutachten, Interview und Reaktionsvideo werden eingeordnet, nicht neu diagnostiziert.


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    22 min
  • Toter F!CKER: Libidoverlust durch Antidepressiva, Methadon & Opioide
    Oct 16 2026

    Was passiert, wenn du psychisch stabiler oder clean bist – aber deine Sexualität plötzlich nicht mehr funktioniert wie früher?

    In dieser Folge geht es um Libidoverlust, Erektionsprobleme, Orgasmusstörungen und andere sexuelle Veränderungen unter Antidepressiva, Methadon und Opioiden.

    Wir sprechen darüber,

    • warum Libido, Erregung, Erektion und Orgasmus unterschiedliche Funktionen sind
    • welche sexuellen Nebenwirkungen SSRI und SNRI verursachen können
    • warum Depression selbst ebenfalls Sexualität beeinflussen kann
    • was PSSD bedeutet und was die Forschung dazu wirklich weiß
    • warum Methadon sexuelle Funktionen verändern kann
    • wie Opioide die hormonelle Achse und Testosteron beeinflussen können
    • was Studien zu Methadon und Buprenorphin zeigen
    • warum Recovery selbst ein zusätzlicher Faktor sein kann
    • wie Versagensangst und Beziehungskonflikte entstehen
    • welche medizinischen Untersuchungen sinnvoll sein können
    • welche ärztlichen Behandlungsoptionen es gibt
    • warum Medikamente oder Substitution niemals eigenmächtig verändert werden sollten

    Meine eigene Methadon-Erfahrung spielt dabei ebenfalls eine Rolle:

    Mir wurde damals lange nicht erklärt, dass meine sexuellen Probleme mit der Behandlung zusammenhängen könnten.

    Genau deshalb muss dieses Thema raus aus der Schamzone.

    Sexuelle Gesundheit ist Teil der Lebensqualität.

    Mehr Aufklärung:
    anonym-suchthilfe.de

    Diese Folge dient der Aufklärung und ersetzt keine medizinische Beratung.

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    26 min
  • Deo-Challenge: Deospray, Butan, Herzstillstand & Kälteverletzungen
    Oct 16 2026

    Warum kann eine einfache Spraydose zum medizinischen Notfall werden?

    In dieser Folge geht es um die Deo-Challenge und die Risiken hinter dem absichtlichen Inhalieren von Deospray sowie dem langen Sprühen auf die Haut.

    Wir sprechen darüber,

    • welche zwei Varianten der Deo-Challenge bekannt sind
    • warum Deospray starke Kälteverletzungen verursachen kann
    • was Butan, Propan und Isobutan im Körper machen
    • warum Inhalantien Herz und Nervensystem beeinflussen
    • was hinter „Sudden Sniffing Death“ beziehungsweise IHASC steckt
    • warum ein schwerer Kollaps auch beim ersten Versuch möglich ist
    • welche Langzeitfolgen regelmäßiges Inhalieren haben kann
    • wie Toleranz und Abhängigkeit entstehen können
    • warum Jugendliche solche Challenges ausprobieren
    • wie Eltern und Angehörige sinnvoll reagieren können
    • was im Notfall zu tun ist

    Wichtig:

    Der Rausch entsteht nicht einfach nur durch „zu wenig Sauerstoff“. Flüchtige Kohlenwasserstoffe können direkt auf Gehirn, Atmung und Herz wirken.

    Und: Eine schwere Herzrhythmusstörung braucht keinen jahrelangen Konsum.

    🚨 Bei Bewusstlosigkeit, Kollaps oder fehlender normaler Atmung: 112.

    Mehr Aufklärung:
    anonym-suchthilfe.de

    Diese Folge dient der Aufklärung und Prävention und ersetzt keine medizinische Behandlung.

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    24 min
  • Nitazene: Fake-Pillen, Überdosis, Naloxon & neue synthetische Opioide
    Oct 14 2026

    Nitazene sind hochpotente synthetische Opioide, die zunehmend in unbekannten Opioidprodukten und gefälschten Medikamenten auftauchen.

    In dieser Folge schauen wir uns an,

    • was Nitazene eigentlich sind
    • warum nicht jedes Nitazen automatisch stärker als Fentanyl ist
    • warum Fake-Oxycodon und gefälschte Benzodiazepine ein wachsendes Problem sind
    • warum man Nitazene nicht sehen oder riechen kann
    • weshalb Fentanyl-Teststreifen keine Entwarnung geben
    • wie eine Nitazen-Überdosis aussehen kann
    • warum Naloxon auch bei Nitazenen wirkt
    • warum wiederholte Naloxon-Gaben notwendig sein können
    • weshalb trotzdem immer 112 gerufen werden sollte
    • welche Rolle Mischkonsum spielt
    • wie Abhängigkeit und Entzug aussehen können
    • ob Substitution funktioniert
    • warum inzwischen schon neue Stoffgruppen wie Orphine auftauchen

    Der wichtigste Punkt:

    Bei unbekannten Opioiden und gefälschten Pillen weißt du möglicherweise nicht, welchen Wirkstoff du tatsächlich vor dir hast.

    Genau deshalb sind Drug Checking, Naloxon und aktuelle Warnsysteme so wichtig.

    🚨 Bei Bewusstlosigkeit oder ungewöhnlich langsamer beziehungsweise fehlender Atmung: 112.

    Aktuelle Warnungen findest du im Live Radar auf anonym-suchthilfe.de.

    Diese Folge dient der Aufklärung und Schadensminimierung und ersetzt keine medizinische Behandlung.

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    25 min
  • Amphetamin-Penis („Pepp-Pimmel“): Speed, Erektion, Lust & Orgasmus
    Oct 13 2026

    Warum will der Kopf – aber der Körper macht nicht mit?

    In dieser Folge geht es um den sogenannten „Amphetamin-Penis“, „Pepp-Pimmel“ oder „Stim Dick“: Erektionsprobleme und Veränderungen der sexuellen Funktion unter Speed und anderen Stimulanzien.

    Wir sprechen darüber,

    • warum Amphetamin eine Erektion erschweren kann
    • warum der Penis im Rausch kleiner oder kalt wirken kann
    • warum Lust und Erektionsfähigkeit zwei unterschiedliche Prozesse sind
    • welche Rolle Sympathikus, Noradrenalin und Blutfluss spielen
    • was wissenschaftliche Daten zu Amphetamin und erektiler Dysfunktion zeigen
    • warum Speed Orgasmus und Ejakulation verändern kann
    • wie Leistungsdruck das Problem zusätzlich verstärken kann
    • ob der Effekt wieder verschwindet
    • wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist
    • warum Viagra keine einfache „Reparatur“ im Rausch ist
    • warum Sildenafil und Poppers besonders riskant sind
    • wann eine Dauererektion zum Notfall wird

    Die Forschung zeigt: Amphetamin kann Sexualität sehr unterschiedlich beeinflussen. Manche Menschen berichten über mehr Lust, andere über weniger. Gleichzeitig können Erektionshärte, Orgasmus, Ejakulationszeit und sexuelle Zufriedenheit verändert sein.

    Der wichtigste Punkt:

    Lust ≠ Erektion.

    Eine ausbleibende Erektion sagt nichts automatisch über Attraktivität, Lust oder „Männlichkeit“ aus.

    Mehr Aufklärung und Harm Reduction:
    anonym-suchthilfe.de

    Diese Folge dient der Aufklärung und Schadensminimierung und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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    21 min
  • Speed (Pep) waschen & testen – Aceton, Koffein, Reinheit und Drug Checking
    Oct 12 2026

    Kann man Speed mit Aceton wirklich sauberer machen?

    In dieser aktualisierten Folge schauen wir uns genau an, was hinter dem sogenannten Aceton-Wash steckt – und wo die größten Missverständnisse liegen.

    Denn: Ein Waschvorgang kann die Zusammensetzung einer Probe verändern. Er sagt aber nicht zuverlässig, was ursprünglich enthalten war, wie hoch der Amphetamingehalt ist oder welche unbekannten Stoffe zurückbleiben.

    Wir sprechen über:

    • aktuelle Drug-Checking-Funde bei Speed
    • große Unterschiede beim Amphetamingehalt
    • Koffein und andere Beimengungen
    • Aceton und unterschiedliche Löslichkeit
    • warum „gewaschen“ nicht automatisch „rein“ bedeutet
    • warum Gewichtsverlust keine Reinheitsanalyse ist
    • Reagenztests und ihre Grenzen
    • Drug Checking als deutlich bessere Kontrolle
    • Speed-Paste, Geruch, Farbe und typische Mythen
    • Harm Reduction und aktuelle Warnsignale

    Besonders wichtig:

    Gewaschen ≠ getestet.
    Getestet ≠ ungefährlich.

    Wenn du wissen willst, was aktuell in Speed, MDMA, Kokain oder anderen Substanzen gefunden wird, findest du aktuelle Warnungen im Live Radar auf anonym-suchthilfe.de.

    Diese Folge dient der Aufklärung und Schadensminimierung und ersetzt keine medizinische Beratung.

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    20 min
  • Substitol: Retardiertes Morphin, Wirkung, Entzug & Methadon-Vergleich
    Oct 12 2026

    Was ist Substitol?


    Substitol ist retardiertes Morphinsulfat und wird in Deutschland zur Substitutionsbehandlung erwachsener Menschen mit Opioidabhängigkeit eingesetzt.


    Es enthält also tatsächlich Morphin – aber in einer Retardform, die den Wirkstoff über längere Zeit freisetzt.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - was Substitol genau ist

    - warum es retardiertes Morphin heißt

    - wie Morphin am μ-Opioidrezeptor wirkt

    - warum die Retardierung entscheidend ist

    - Substitol in der Substitution

    - Unterschiede zu Methadon

    - Unterschiede zu L-Polamidon / Levomethadon

    - Unterschiede zu Buprenorphin

    - körperliche Abhängigkeit

    - Entzug

    - typische Nebenwirkungen

    - Risiken mit Alkohol und Benzodiazepinen

    - Toleranzverlust nach Einnahmepausen

    - Überdosierung

    - Naloxon

    - Risiken nicht bestimmungsgemäßer Anwendung

    - und die Frage, ob Substitol „besser“ als Methadon ist


    Die wichtigste Botschaft:


    Substitol ist kein „harmloses Morphin“ und auch kein „Methadon light“.


    Es ist ein voll wirksames Opioid in einer kontrollierten, retardierten Darreichungsform.


    Genau diese Form ist Teil der Therapie.


    Eine stabile Substitution kann Entzug, Craving, Beschaffungsdruck und riskanten Straßenkonsum deutlich reduzieren.


    Welche Substanz am besten passt, ist individuell.


    Methadon, Levomethadon, Buprenorphin und retardiertes Morphin haben unterschiedliche pharmakologische Profile und können bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich gut funktionieren.


    Mehr Infos, Tools und anonyme Suchthilfe:

    https://anonym-suchthilfe.de/


    Updates, neue Beiträge und Substanzwarnungen:

    https://whatsapp.com/channel/0029VbDdesJ1SWstujzvz20c


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    25 min
  • Rivotril / Clonazepam: Wirkung, Halbwertszeit, Abhängigkeit & Entzug
    Oct 11 2026

    Rivotril enthält Clonazepam – ein lang wirksames Benzodiazepin, das in Deutschland vor allem bei bestimmten Epilepsieformen eingesetzt wird.


    Clonazepam wirkt über das GABA-System und hat eine lange Halbwertszeit von ungefähr 30 bis 40 Stunden.


    Das kann medizinisch sehr hilfreich sein.


    Gleichzeitig können regelmäßige Einnahme, körperliche Abhängigkeit und Entzug zu einem ernsten Problem werden.


    Besonders wichtig:


    Clonazepam sollte nach längerer oder regelmäßiger Einnahme nicht plötzlich auf eigene Faust abgesetzt werden.


    Ein Benzodiazepin-Entzug kann starke Angst, Schlafprobleme, Zittern, Wahrnehmungsveränderungen und in schweren Fällen Krampfanfälle oder Delir auslösen.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - Rivotril und Clonazepam

    - Wirkung am GABA-A-Rezeptor

    - Halbwertszeit und Kumulation

    - körperliche Abhängigkeit vs. Suchterkrankung

    - Toleranz

    - Rebound-Angst

    - gefährlichen Benzodiazepin-Entzug

    - warum langsames Ausschleichen wichtig ist

    - Rivotril + Opioide

    - Rivotril + Alkohol

    - Mischkonsum mit anderen Downern

    - Fake-Benzos und unbekannte Schwarzmarkt-Tabletten

    - Naloxon bei möglicher Opioidbeteiligung

    - Angehörige

    - und langfristige Alternativen bei Angst und Panik


    Ein wichtiger Punkt:


    Wer Clonazepam medizinisch wegen Epilepsie einnimmt und körperlich abhängig wird, hat nicht automatisch eine Suchterkrankung.


    Körperliche Abhängigkeit und Sucht sind nicht dasselbe.


    Trotzdem muss ein späteres Absetzen medizinisch geplant werden.


    Mehr Infos, Tools und anonyme Suchthilfe:

    https://anonym-suchthilfe.de/


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    29 min