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  • Telekom-Aktie: Was wirklich in der Volksaktie steckt
    Oct 16 2026

    Die Telekom war 1996 die „Volksaktie" — rund 1,9 Millionen Privatanleger zeichneten sie zu 28,50 Mark. Am 9. Oktober 2026 verlor sie an einem Tag rund acht Prozent, weil SpaceX in den USA Frequenzen kauft und zum Mobilfunk-Konkurrenten werden könnte. In Folge 28 zeigen Michael Arpe und Joshua Pauls, warum das kein Zufall ist: Von rund 119 Milliarden Euro Umsatz kamen 2025 nur rund 26 Milliarden aus Deutschland, rund zwei Drittel des Gewinns entstehen in Amerika.

    Mit dabei: Michael Arpes Erinnerungen an die Jahre von 1996 bis 2002, das Bild vom Burggraben, der schon an Wert verliert, wenn ein Boot in Sicht kommt, und eine einfache Übung — die Umsatzaufteilung der eigenen Unternehmen nachzuschlagen. Dazu: KI-Aktien und das „Casino", die Bundesanleihe und die US-Inflation.

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    24 min
  • Reich auf dem Papier und trotzdem festgesetzt. Wie passt das zusammen?
    Oct 9 2026

    Deutschland ist ein Land der Grundbücher, kein Land der Depots: Mehr als die Hälfte des Vermögens steckt in Immobilien, nur knapp die Hälfte der Menschen besitzt die eigene Wohnung — der niedrigste Wert in Europa. In Folge 27 verbinden Tobias Gabriel und Joshua Pauls das mit den Anleihemärkten: Bund bei 3,6 Prozent (höchster Stand seit 2009), Frankreich bei 4,9 Prozent, Griechenland inzwischen günstiger als Frankreich. Der Risikoaufschlag misst Vertrauen, nicht Schulden. Und rund 400 Milliarden Euro werden jedes Jahr vererbt — meist als Haus, das der Zins gerade schwerer verkäuflich macht.

    Mit dabei: warum der Euro fällt, obwohl die Zinsen steigen, der Unterschied zwischen Median- und Durchschnittsvermögen (100.000 gegen 325.000 Euro) und was von einer Bundesanleihe nach 3,3 Prozent Inflation real bleibt — rund 0,3 Prozent.

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    29 min
  • Fünf Prozent Zins und trotzdem kauft Amerika ein. Wie passt das zusammen?
    Oct 2 2026

    Die zehnjährige US-Anleihe rentiert über fünf Prozent, so hoch wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht, die dreißigjährige bei 5,57 Prozent. Trotzdem hält der Konsum: Der reale Konsum legte zuletzt um 3,2 Prozent zu. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären, warum und wer gerade wirklich die Macht am Anleihemarkt hat.

    Der Schlüssel ist eine Generation: Die Babyboomer besitzen 97,4 Billionen Dollar, mehr als die Hälfte des US-Haushaltsvermögens. Sie leben aus dem Vermögen statt aus dem Gehalt, und für sie sind hohe Zinsen eher Einkommen als Bremse. Was das für Streuung, Entnahme und den Vermögensübergang bedeutet — ruhig und ohne Fachchinesisch eingeordnet, mit einem Blick nach Japan als Vorlauf.

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    32 min
  • Ein Hebel in Tokio bewegt die ganze Welt
    Sep 25 2026

    Warum fällt eine Währung, wenn die Notenbank die Zinsen erhöht? Und was hat das mit Anleihen in Deutschland zu tun?

    Japans Notenbank hat am 19. September auf 1,25 Prozent erhöht, so hoch wie zuletzt 1995, und der Yen gab nach. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären den Yen-Carry-Trade in vier Schritten: Geld in Japan zum Nulltarif leihen, in Dollar tauschen, US-Staatsanleihen kaufen, die Spanne kassieren. Seit 2012 lief dieses Geschäft, jetzt löst es sich auf. Die Rendite japanischer Zehnjähriger ist seit Jahresbeginn um 93 Basispunkte gestiegen, der größte Sprung weltweit; ausländische Anleger kauften in zwölf Monaten US-Aktien für 942 Milliarden Dollar, US-Staatsanleihen nur für 263 Milliarden.

    Mit dabei: der 5. August 2024, als der Nikkei an einem Tag 12,4 Prozent verlor und Tage später alles wieder stand. Das Bild vom geliehenen Geld, das nach Hause will. Und der Gedanke, warum ein Anleger ohne Kredit an solchen Tagen nichts tun muss, während ein Hedgefonds verkaufen muss.

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    19 min
  • Die Zinsen steigen: Warum merken Sie davon auf Ihrem Konto nichts?
    Sep 18 2026

    Die amerikanische Notenbank hat zum ersten Mal seit 2023 erhöht, einstimmig mit zwölf zu null. Entscheidend ist aber nicht die Höhe, sondern der Abstand: Der neutrale Zins, ab dem Geldpolitik überhaupt bremst, ist von 1,36 auf 1,65 Prozent gestiegen. Nominal sind das rund 3,65 Prozent, bei einem Leitzins von knapp 3,9 Prozent bremst die Notenbank also nur um zwei Zehntelprozentpunkte. In Deutschland kommt davon noch weniger an: 1,40 Prozent Tagesgeld für Bestandskunden ergeben nach Steuern 1,03 Prozent und nach 2,9 Prozent Inflation ein reales Minus von 1,9 Prozent im Jahr.

    Mit dabei: Ein Bild aus den Bergen, das erklärt, warum dieselbe Bremse mal wirkt und mal nicht. Die Frage, warum rund ein Drittel des deutschen Geldvermögens auf Konten liegt, die real verlieren. Und der Satz, der von dieser Folge hängen bleibt: Sicherheit, die nichts kostet, gibt es nicht.

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    31 min
  • Beste Jobzahlen seit Jahren, aber die Börse fällt?! Der Reflex, der Anleger Geld kostet
    Sep 11 2026

    Der stärkste Arbeitsmarktbericht seit über einem Jahr — und die Aktien fallen. Warum halten Anleger gute Nachrichten für schlechte?

    162.000 neue Stellen in den USA, Arbeitslosenquote 4,1 Prozent, Lohnwachstum 3,1 Prozent: Die Wirtschaft ist gesund, doch die Kurse gaben nach, weil die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 59 Prozent stieg. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 23, warum knapp fünf Prozent Zins keine Krise sind, sondern die Normalität vor der Nullzinszeit — und warum der Zins gerade aus Stärke steigt. Dann die Frage der Folge: Zahlt sich die KI endlich aus? Dell meldet plus 58 Prozent Umsatz, die US-Wirtschaft wächst mit 4,8 Prozent bei kaum neuen Stellen. Und doch verspätet sich jede große Technik: Solow 1987, Boom 1995; Elektromotor 1900, Fließband zwanzig Jahre später.

    Mit dabei: der Landwirt, der pflanzt und im Herbst erntet; drei Fragen, die eine Investition von einer Wette trennen; 223 Milliarden Dollar Tech-Anleihen und die Frage, was davon in der eigenen Lebensversicherung steckt; und Michael Arpes Satz: „Geduld ist die Anlageklasse, die nichts kostet — und die trotzdem kaum jemand hat."

    Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/

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    30 min
  • Der Preis des Vertrauens: Was sind eigentlich Zinsen?
    Sep 4 2026

    Zum ersten Mal seit Jahren redet Amerika über eine Zinserhöhung statt über Senkungen: Nach der Rede des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh liegt die Wahrscheinlichkeit für den 16. September bei 55 bis 60 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist auf rund 4,8 Prozent gestiegen — und die Börse hält trotzdem. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 22, was der Zins eigentlich ist: der Preis des Vertrauens, den der Markt dafür verlangt, sein Geld zurückzubekommen. Und warum er gerade steigt, weil Staat und KI-Boom aus demselben Tank schöpfen — rund 4,8 Prozent Zins gegen rund 6,6 Prozent nominales Wachstum.

    Mit dabei: Nvidias 279 Milliarden Dollar Einkaufszusagen bei 96 Milliarden Umsatz — und warum aus dem Schaufelverkäufer des Goldrauschs eine Bank für die Goldgräber wird. Dazu Japan, 1994 gegen 2007, die Warnungen von Dimon und Dalio und Michael Arpes Satz: „Der Zins steigt im Moment eher aus einer gewissen Stärke als aus echter Angst."

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    30 min
  • Allzeithoch. Trotzdem billiger als im Januar. Was „teuer" an der Börse wirklich heißt
    Aug 28 2026

    Wie kann eine Börse auf Rekordstand stehen und trotzdem billiger sein als im Januar?

    Genau das ist 2026 passiert — und es ist kein Rechenfehler. Die Gewinnerwartungen der 500 größten US-Konzerne sind seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gestiegen, die Kurse nur um etwa 12 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt damit bei rund 20 und niedriger als noch im Juni. Joshua Pauls und Tobias Gabriel erklären in Folge 21, warum „teuer" das am häufigsten falsch verwendete Wort an der Börse ist, was das Kurs-Gewinn-Verhältnis tatsächlich misst und weshalb Nvidia mit einem Rekordquartal von 96,2 Milliarden Dollar Umsatz heute niedriger bewertet ist als vor einem Jahr.

    Mit dabei: die überraschende Breite dieser Rally — die sieben großen Technologiewerte legten im Schnitt 2 Prozent zu, die übrigen 493 Aktien über 16 Prozent. Dazu der Zollstreit zwischen den USA und Kanada, erste Risse beim US-Konsumenten und die Frage, ob 5 Prozent Rendite am langen Anleihenmarkt Aktien überflüssig machen. Die Antwort: Der faire Vergleich lautet nicht „5 gegen 5", sondern „fest gegen wachsend".

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