RoadTalk - Der Straßenbau-Podcast copertina

RoadTalk - Der Straßenbau-Podcast

RoadTalk - Der Straßenbau-Podcast

Di: Claas Buse & Moritz Wübbelsmann
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In RoadTalk sprechen Moritz und Claas, die beiden Gründer von Asphalt Partner, über die Themen, die die Branche bewegen. Der eine kommt aus dem Bauingenieurwesen und kennt die Baustelle, der andere aus der Wirtschaft und stellt die Fragen, die sich viele nicht trauen.

Darum geht es:

  • Einkauf und Beschaffung im Straßenbau
  • Digitalisierung einer traditionsreichen Branche
  • Baustellenalltag, Praxis und Fachkräfte
  • Wie Straßenbau in Zukunft funktioniert
  • Die Reise von Asphalt Partner

Mal zu zweit, mal mit Gästen aus der Praxis: Bauleiter, Händler, Hersteller und Menschen, die die Branche prägen. Ehrlich und ohne Fachchinesisch.

Jede Woche eine neue Folge. Hören Sie rein, ob im Büro, zuhause oder auf dem Weg zur Baustelle.

Mehr über die Einkaufsplattform hinter dem Podcast: roadpartner.de

Feedback, Themenwünsche und Gäste-Vorschläge: info@asphalt-partner.de

2026 Claas Buse & Moritz Wübbelsmann
Economia Gestione e leadership Leadership
  • #11 Den Verkehr im Rücken: Wie sich eine Baustelle anfühlt, wenn man drin steht
    Oct 20 2026

    Vor derselben Absperrung stehen zwei Leute, die nichts voneinander wissen. Der eine sitzt im Auto und fragt sich, warum da keiner arbeitet. Der andere steht zwei Meter dahinter, mit dem Rücken zum Verkehr. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen in dieser Folge beide Seiten ein. Kein Fachthema, nur das, was jeden Tag wirklich passiert.

    Claas erzählt, wie ein Bautag anfängt, wer als Erster da ist und wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten: zwei auf der Kleinbaustelle, acht in der Asphaltkolonne, zwanzig auf dem Streckenabschnitt. Dann der Verkehr einen Meter daneben. Warum Routine die Vorsicht frisst und warum der Fahrer im Radlader nicht sieht, wer hinter der Schaufel steht. Und die andere Richtung: die Leute, die die Absperrung einfach aufmachen, weil sie den Umweg nicht fahren wollen.

    Dazu die Frage, die alle stellen. Warum dauert das so lange? Aushärtezeiten, Wetter, Sperrfenster über Kilometer, Prüfungen, Nachträge, Personalmangel. Und das Bild, das jeder kennt: drei Kilometer gesperrte Spur und fünf Leute, die man dabei sieht. Zum Schluss die Baustelle als Nachbar, Moritz' Morgen in St. Gallen mit der Polizei an der Tür, und die Dame, die im heißen Sommer Wasser und Kuchen rausgestellt hat.


    Kapitel:

    00:00 Worum es heute geht

    00:42 Wer morgens als Erster auf der Baustelle ist

    02:06 Absperrung, Einweisung und der Bauleiter

    03:34 Einweisung auf Großbaustellen: mehrere Ordner Sicherheitsdatenblätter

    04:29 In Fluchtrichtung parken und der Gasspeicher in Jemgum

    05:29 Material über Nacht und Diebstahl im Kleinen

    07:40 Wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten

    08:31 Großbaustelle: Erdbau, Grader, mehrere Kolonnen

    09:26 Zwei Meter neben dem Verkehr: 30er-Zone oder Autobahn

    10:30 Wenn Routine die Vorsicht frisst

    10:55 Verkehrsrechtliche Absperrung: Genehmigung, Pläne, Vorwarnung

    11:55 Auf Knien arbeiten, mit dem Verkehr im Rücken

    12:08 Claas fragt zurück: Wie fährst du an Baustellen vorbei?

    14:13 Wenn jemand zu nah dran steht

    15:30 Was der Fahrer im Radlader nicht sieht

    16:15 Wenn jemand die Absperrung einfach aufmacht

    16:54 Morgens und abends kontrollieren, und die persönliche Haftung

    18:08 Gefräste Flächen und Bitumenemulsion am eigenen Auto

    19:01 Der Schotterhaufen im Dunkeln und die Asphaltschollen

    20:03 Die Frau mit den Schuhen und dem Fahrrad

    20:33 Warum niemand als Schrankenwärter dasteht

    21:39 Da arbeiten Familienväter: der Appell

    22:04 Hast du schon mal eine Baustelle durchbrochen?

    23:04 Unfälle auf der Baustelle: was wirklich passiert

    25:28 Warum eine Baustelle so lange dauert

    27:14 Drei Kilometer gesperrt und fünf Leute zu sehen

    28:57 Verkehr, Kosten, Bürokratie: immer Verständnis?

    29:58 Die Baustelle als Nachbar: genervte Anwohner

    31:43 St. Gallen: morgens stand die Polizei an der Tür

    34:00 Zürich: Kanalsanierung vor der Haustür

    35:43 Was ohne Kanal passiert, und ein Umweg über Mexiko

    39:27 Wasser, Kuchen und die Rentner, die zuschauen

    42:15 Abschluss und Aufruf


    RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

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    44 min
  • #10 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle: Rashid Jaafar über den Beruf des Vermessers
    Oct 13 2026

    Rashid Jaafar ist Vermessungsingenieur bei STRABAG und auf jeder Baustelle der Erste und der Letzte: Vor dem ersten Bagger macht er die Bestandsaufnahme, nach der letzten Walze misst er auf, was gebaut wurde. In dieser Folge erklärt er Moritz und Claas, was ein Vermesser den ganzen Tag macht, und warum sauberes Messen nichts bringt, wenn nicht sauber kommuniziert wird.

    Es geht um den Arbeitstag zwischen Büro und Baustelle, um GNSS-Rover, Totalstation und Drohne, und darum, wie die Daten heute über die Cloud direkt auf den Feldrechner des Baggerfahrers kommen. Früher lief das per USB-Stick und mit zwei Stunden Anfahrt, heute betreut Rashid sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig. Dazu die Fehler: Was passiert, wenn der Plan nicht zum Bestand passt, und warum die großen Fehler Kommunikationsfehler sind.

    Rashid hat in Aleppo studiert, in Kurdistan gearbeitet und ist 2015 nach Deutschland gekommen. Er erzählt vom ersten Job über das Jobcenter, von der ersten Baustelle in Wittlich und davon, warum er nach elf Jahren immer noch jeden Tag Deutsch lernt. Und wie eine Schülerin auf einer Messe der Auslöser war, seine Arbeit auf LinkedIn zu zeigen, bis er auf einer Werbefläche an der B9 in Koblenz zu sehen war.

    Zum Schluss drei steile Thesen und seine drei Tipps für alle, die aus dem Ausland kommen und im Straßenbau anfangen wollen.


    Kapitel:

    00:00 Worum es heute geht

    00:57 Wer ist Rashid Jaafar

    01:29 „Wir übersetzen die Baupläne in die Wirklichkeit"

    02:36 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle

    04:22 Ein Arbeitstag: Wecker um sechs, Feierabend um fünf

    06:10 Vorbereitung und Auswertung im Büro

    07:17 Zweimal kontrollieren und sauber kommunizieren

    08:32 Wenn die Höhen nicht passen

    09:34 Tachymeter in Aleppo, GNSS und Drohne in Deutschland

    11:52 Für Laien: GNSS, Totalstation und Drohne

    13:01 Nivellieren, Genauigkeit und Bestandspläne

    15:09 Maschinensteuerung: vom USB-Stick zum Feldrechner

    17:42 Sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig

    18:38 Daten über die Cloud statt zwei Stunden Anfahrt

    20:34 Jeder Polier hat seinen eigenen Rover

    22:02 Ältere Poliere und die neue Technik

    23:21 Macht die Technik neue Fehler?

    24:33 Wenn der Plan nicht zum Bestand passt

    26:55 Der größte Fehler als junger Vermesser

    27:57 Die Schülerin auf der Messe und der Anfang auf LinkedIn

    30:47 Die Werbefläche an der B9 in Koblenz

    32:15 Von Aleppo über Kurdistan nach Deutschland

    33:56 Sprache, Jobcenter und der erste Job 2016

    37:25 Deutsch lernen, bis heute jeden Tag

    40:33 Die erste Baustelle in Wittlich

    42:43 Fachbegriffe und die Übersetzungs-App

    44:34 Was ihn an deutschen Baustellen überrascht hat

    45:56 Drei Tipps für den Start in Deutschland

    46:44 Warum Vermessung nie langweilig wird

    48:01 These: Die Drohne ersetzt den Vermesser

    49:18 These: Kommunikationsfehler statt Messfehler

    49:58 These: Ohne Zuwanderung steht der Bau still

    50:45 Das Werkzeug, das er nicht missen will

    52:12 Was er im Straßenbau ändern würde

    53:41 Fachkräftemangel: Wer baut in zehn Jahren?

    57:37 Abschluss: Wo ihr Rashid findet


    Rashid findet ihr auf LinkedIn als Rashid Jaafar und auf Instagram als @ishowrashid.


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    59 min
  • #9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht
    Oct 6 2026

    Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten?

    Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft.

    Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht.

    Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt.

    Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können.


    Kapitel:

    00:00 Worum es heute geht

    00:46 Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader

    03:40 Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt

    04:47 Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger

    05:39 Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

    07:43 Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine

    09:36 Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer

    10:05 Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb

    11:35 Kaufen oder mieten: die Kriterien

    13:03 Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig

    14:01 Habe ich überhaupt das Personal dafür?

    15:24 Der 20-Tonnen-Bagger als Deko

    16:10 Was die eigene Werkstatt kann und was nicht

    16:55 Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung

    19:04 Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung

    19:47 Wenn der Mietzeitraum nicht reicht

    20:56 Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle

    22:00 Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz

    23:43 Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen

    24:36 Wird bei der Miete verhandelt?

    26:46 Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten

    28:43 Wie eine Baumaschine gewaschen wird

    29:48 Folierung, Chromketten und das Aushängeschild

    30:20 Wenn die Kette abspringt

    31:14 Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss


    RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

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    33 min
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