#9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht copertina

#9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

#9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

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Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten?

Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft.

Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht.

Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt.

Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können.


Kapitel:

00:00 Worum es heute geht

00:46 Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader

03:40 Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt

04:47 Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger

05:39 Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

07:43 Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine

09:36 Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer

10:05 Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb

11:35 Kaufen oder mieten: die Kriterien

13:03 Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig

14:01 Habe ich überhaupt das Personal dafür?

15:24 Der 20-Tonnen-Bagger als Deko

16:10 Was die eigene Werkstatt kann und was nicht

16:55 Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung

19:04 Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung

19:47 Wenn der Mietzeitraum nicht reicht

20:56 Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle

22:00 Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz

23:43 Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen

24:36 Wird bei der Miete verhandelt?

26:46 Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten

28:43 Wie eine Baumaschine gewaschen wird

29:48 Folierung, Chromketten und das Aushängeschild

30:20 Wenn die Kette abspringt

31:14 Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss


RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

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