Episodi

  • Der korrupteste Präsident, den die USA je hatten
    Sep 17 2026
    In dieser Folge, aufgenommen beim Literaturfestival Herbstlese Blankenese, geht es um die wachsende Nähe zwischen Weißem Haus, Familie und den Firmen der Trumps und ihrer Freunde. Während Kontrollinstanzen geschwächt und zerstört werden, weitet die Familie Trump ihre Geschäfte aus; politische Macht und wirtschaftliche Interessen rücken enger zusammen, werden deckungsgleich. Wir blicken auf Donald Trump, seine Söhne Don Jr., Eric und Barron und besonders auf Jared Kushner. Trumps Schwiegersohn hat Milliarden Dollar aus den Golfstaaten für seinen Investmentfonds eingeworben und ist zugleich als außenpolitischer Vermittler aktiv. Wo endet Vetternwirtschaft – und wo beginnen mafiöse Strukturen? Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem kürzlich erschienen: Das fünfteilige »OK, America?«-Spezial, »Von 9/11 zu Trumps Amerika«. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die letzte Folge finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von »OK, America?« nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/us-podcast, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht’s zum Angebot.
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    1 ora e 15 min
  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (3/5): Die größte Lüge Amerikas und ihre Folgen bis heute
    Sep 9 2026

    Auf einmal war das Wort überall: »Massenvernichtungswaffen«. George W. Bush sagte es als Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation im Januar 2002. Es war die Ansprache, in der er die »Achse des Bösen« definierte: Irak, Iran und Nordkorea. Am 5. Februar 2003 präsentierte Außenminister Colin Powell dann dem UN-Sicherheitsrat die US-amerikanischen Geheimdienstbewertungen hinsichtlich der Massenvernichtungswaffen. Sie basierten auf einer Lüge, trotzdem wurden sie zur Grundlage für den Einmarsch in den Irak und sollten alle Präsidenten nach Bush dazu zwingen, diesen Krieg gegen den Terror weiterzuführen.

    Barack Obama wollte die Kriege beenden, wurde aber zu dem Präsidenten, der mithilfe von Drohnen Krieg führte und den Befehl zur Tötung Osama bin Ladens gab. Joe Biden zog die letzten Truppen aus Afghanistan ab, es wurde ein Desaster. Und Donald Trump nahm die Lüge und machte sie zum zentralen Element seiner Präsidentschaft. In seiner ersten Amtszeit verhängte er einen »Muslim ban«, in seiner zweiten beginnt er Kriege, ohne sie beenden zu können, und verschränkt den Terrorbegriff immer enger mit der Verfolgung seiner innenpolitischen Ziele.

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    Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz

    Produktion: Pool Artists

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

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    40 min
  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (4/5): Die Opfer und das Ende einer amerikanischen Gewissheit
    Sep 9 2026

    Jedes Jahr werden am Ground Zero in New York die Namen der Opfer des 11. September verlesen. Langsam, einer nach dem anderen. Aber auch an jedem anderen Tag im Jahr besuchen Menschen das Memorial, stehen dort, wo einst die Türme des World Trade Centers standen, und fahren mit den Fingern über die eingravierten Namen der Opfer.

    Noch immer sind nicht alle Opfer von 9/11 identifiziert, bis heute kämpfen diejenigen, die die Anschläge überlebten, um politische Unterstützung. Schätzungsweise 410.000 Rettungskräfte, Aufräumtrupps und Freiwillige atmeten vor 25 Jahren tage- und wochenlang Luft ein, die mit Giftstoffen aus 400 Tonnen zerkleinertem Beton, Glas und Asbest belastet war.

    Aber trauert Amerika 25 Jahre später eigentlich noch gemeinsam? Oder ist selbst 9/11 zum Instrument geworden, um die Polarisierung im Land noch zu verschärfen?

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    29 min
  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (5/5): »Feinde« im eigenen Land
    Sep 9 2026

    Patriot Act, Heimatschutzministerium, Einreiseverbote, Islamfeindlichkeit, Verschwörungserzählungen: Der 11. September 2001 hatte politische Folgen, die bis heute im Inneren und Äußeren zu spüren sind. Angst wurde zu einer politischen Kraft, und Donald Trump nutzte genau das für seinen politischen Aufstieg.

    Schon als Präsidentschaftskandidat 2015 forderte er, muslimischen Menschen die Einreise in die USA zu verweigern. In seiner zweiten Amtszeit weitet er seinen Kampf gegen den Terror aus – als strategischen Kampfbegriff gegen die politischen und gesellschaftlichen »Feinde« im eigenen Land.

    9/11 machte Entwicklungen in den Vereinigten Staaten möglich, die vorher kaum denkbar gewesen wären. Außenpolitische Fehler wurden gemacht, die sich bis heute fortsetzen, Freiheit und Sicherheit werden gegeneinander ausgespielt, und Bush wie Trump verspielten die Stellung Amerikas in der Welt.

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    Produktion: Pool Artists

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

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    25 min
  • Amerikas und Donald Trumps endlose Kriege
    Sep 3 2026
    »Was für eine dumme Frage.« So herrschte Donald Trump eine Journalistin an, die den US-Präsidenten fragte, ob er ausschließe, nukleare Waffen gegen den Iran einzusetzen. Schließlich sei der Iran militärisch komplett besiegt, warum solle er da noch eine Atomwaffe einsetzen, sagte Trump. Gleichzeitig griffen die USA in dieser Woche erneut zweimal Ziele des iranischen Regimes an, Gegenschläge folgten. Der Krieg droht erneut zu eskalieren. Diplomatische Bemühungen stagnieren, nun will Trump den Iran vor allem wirtschaftlich unter Druck setzen. Im US-Podcast sprechen wir über Aussichten auf einen dauerhaften Frieden und warum der Iran für Trump zu einem endlosen Krieg werden könnte. Außerdem diskutieren wir über die Moskaureise von CIA-Chef John Ratcliffe und darüber, welche Position die US-Regierung derzeit im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verfolgt. Und wir blicken auf die Geschichte der »forever wars« in den USA und darauf, warum sich das Land immer wieder in solche langen Kriege verstrickt. Im »get-out«: alte Walt-Disney-Filme wie »Das Dschungelbuch« und das seit 1922 erscheinende »Foreign Affairs«-Magazin Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. In der kommenden Woche können Sie das erste fünfteilige »OK, America?«-Spezial hören und im Video sehen: »Von 9/11 zu Trumps Amerika«. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die letzte Folge finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von »OK, America?« nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/us-podcast, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht’s zum Angebot.
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    59 min
  • Und dann stellt sich Mark Carney gegen Donald Trump
    Aug 27 2026
    Als das Handelsabkommen zwischen Kanada und den USA platzte, tat US-Präsident Donald Trump das Erwartete. Erst schimpfte er auf seiner Plattform Truth Social, dann erhob er Zölle. „WIR BRAUCHEN KANADA NICHT, SIE BRAUCHEN UNS!“, schrieb Trump. Der kanadische Premier Mark Carney konterte: „Die Haltung am Verhandlungstisch, dass Kanada eine Tochtergesellschaft der Vereinigten Staaten sei“, sagte er, „das werden wir nicht akzeptieren.“ Und dann erhob Kanada Gegenzölle. Im US-Podcast sprechen wir über die Gründe für die gescheiterte Vereinbarung, blicken auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern und diskutieren, ob Carney mit seiner Strategie, sich Trump nicht zu unterwerfen, ein Vorbild für andere Staats- und Regierungschefs sein kann. Außerdem geht es um Donald Trumps Assistentin Natalie Harp. Seit der demokratische Senator Jon Ossoff Harp in einem Nebensatz erwähnte, spricht ganz Washington über ihre Rolle im Weißen Haus. Es geht dabei um die sehr grundsätzliche Frage, wer welchen Zugang zum und damit Einfluss auf den Präsidenten hat. Und: Abschied von Dolly Parton, der Countrysängerin, die es wie kaum jemand vermochte, dieses Amerika noch zusammenzubringen. Im get-out: die Dokumentation der Text Offensive Play von Malcolm Gladwell im The New Yorker und The Womack Sisters, das Debütalbum der The Womack Sisters. Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die letzte Folge finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von »OK, America?« nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/us-podcast, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht’s zum Angebot.
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    1 ora e 5 min
  • Jens Spahn, Ezra Klein und Peter Thiels »Dialog Society«
    Aug 21 2026

    Der US-Investor Peter Thiel hat die »Dialog Society« mitbegründet, ein »Dialog«-Netzwerk, das Konferenzen organisiert und ein Beziehungsnetzwerk aufbaut. Über ein geleaktes Dokument kursieren Namen von prominenten Teilnehmern an diesen Konferenzen, unter anderem der deutsche CDU-Politiker Jens Spahn und der US-Journalist Ezra Klein. Was genau ist das vom US-Investor mit aufgebaute Netzwerk, welche Ziele werden dort verfolgt und was bedeutet eine Teilnahme an den Konferenzen politisch? Das ist ein Themenkomplex, den wir in dieser Bonusfolge von OK, America? beantworten.

    Außerdem sprechen wir über die ehemalige Maga-Influencerin Ashley McClair, die ein gemeinsames Kind mit Elon Musk hat, und sich seit einigen Monaten von der Maga-Bewegung distanziert.

    Und wir blicken auf Hörerinnenfragen, die auf die US-Verfassung, Marco Rubio und das journalistische Arbeiten in den Vereinigten Staaten eingehen.

    Im get-out: das Gesamtwerk von Joan Didion und der Roman Dolly All The Time von Annabel Monaghan.

    Das war die neue Bonusfolge von »OK, America?« für Abonnenten. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken.

    Die letzte Folge finden Sie hier. Mehr Informationen zu unserem Podcastabo finden Sie hier.

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    56 min
  • Moderat, links, Sozialist? Der Richtungsstreit der Demokraten
    Aug 20 2026

    Abdul El-Sayed schlägt in Michigan die eher gemäßigte Kongressabgeordnete Haley Stevens in der demokratischen Vorwahl für den US-Senat. In Wisconsin unterliegt die demokratische Sozialistin Francesca Hong dem moderateren David Crowley äußerst knapp in der Vorwahl ums Gouverneursamt. Zwei Ergebnisse der Primaries, die die Debatte innerhalb der demokratischen Partei spiegeln. Muss die Partei progressiver und linker werden, um bei den Midterms im November und ultimativ bei der Präsidentschaftswahl 2028 eine Chance zu haben? Oder sollte die Partei auf einen moderateren Weg bleiben, um sich nicht zu sehr wegzubewegen vom Mainstream?

    Noch geben die Wählerinnen und Wähler auf diese ideologische Frage keine eindeutige Antwort. Weshalb sich der Richtungsstreit innerhalb der Demokraten zuspitzt. Im US-Podcast diskutieren wir über die unterschiedlichen Positionen und ob das der Partei bei den Midterms eher hilft oder schadet.

    Außerdem: Miese Umfragen, der andauernde Irankrieg, schlechte Wirtschaftslage, fragile Gesundheit – Donald Trumps schlechter Sommer.

    Im get-out: die Dokumentation The Bend in the River und die vierte Staffel der Serie Ted Lasso.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind.

    Wenn Sie den Podcast einmal live erleben wollen: »OK, America?« ist am 6. September bei der Herbstlese Blankenese (Tickets hier) in Hamburg und am 7. Oktober im Schauspiel Frankfurt, dort im Gespräch mit der US-Historikerin Jill Lepore (Restkarten hier).

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    1 ora e 7 min