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KaffeehausTALK

KaffeehausTALK

Di: Lorenz Kirchschlager & Simon-Peter Charamza
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KaffeehausTALK ist eine abwechslungsreiche, informative Mischung aus Sportcast und Educast – inklusive hochkarätiger Gäste. Mehr Infos dazu gibt’s unter kaffeehaustalk.com!© Simon-Peter Charamza & Lorenz Kirchschlager. Alle Rechte vorbehalten. Economia Gestione e leadership Management Ricerca del lavoro Successo personale
  • #074 Martin Szerencsi: Das Geschäft mit den Sportrechten
    Oct 1 2026

    Mit Martin Szerencsi steht in KaffeehausTALK-Episode 74 einer der profiliertesten Sportrechte-Experten Österreichs im Mittelpunkt. Der stellvertretende Sportchef und Legal Advisor des ORF spricht mit den Hosts Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager darüber, wie Sportrechte verhandelt werden, warum Kooperationen wichtiger werden und welche großen Sportereignisse künftig noch frei empfangbar sein könnten.

    Seit 2000 beim ORF und seit 2010 in der Sportabteilung, gibt Szerencsi Einblicke in ein Geschäft, das für Fans meist unsichtbar bleibt. Wie wird entschieden, was ein Sportrecht wert ist? Warum werden Premiumrechte immer teurer? Und weshalb reicht es längst nicht mehr, nur die Live-Übertragung zu kaufen? Dazu verrät er, warum er bei einer Olympia-Verhandlung plötzlich in einer Abstellkammer landete und ein kleines Kaffeehaus in Monaco jahrelang zum heimlichen ORF-Verhandlungszentrum wurde.

    Streaming, Highlights und Social Media verändern den Sportkonsum – und damit auch den Wert einzelner Rechte. Gleichzeitig werden Kooperationen zwischen Medienhäusern wichtiger. Szerencsi erklärt, warum aus Konkurrenten bei Formel 1 oder Fußball Partner werden können und weshalb gerade der kleine österreichische Markt besondere Lösungen verlangt.

    Auch bei den großen Rechtepaketen wird er konkret: Welche Bedeutung haben Fußball-WM und -EURO, Ski Alpin und Olympia für den ORF? Warum liegt die Champions League derzeit in weiter Ferne? Und wie gelingt der Spagat zwischen großen Quotenbringern und Sportarten mit weniger medialer Aufmerksamkeit?

    Dazu gibt es Geschichten aus mehr als 25 Jahren ORF, Erinnerungen an seinen langjährigen Wegbegleiter Hans-Peter Trost und einen Blick auf Szerencsis eigene, alles andere als minutiös geplante Karriere. Ein Gespräch über Millionenrechte, Medienwandel und die Zukunft des Free-TV – mit Anekdoten, die zeigen, dass nicht jede wichtige Verhandlung im schicken Konferenzraum stattfindet.

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    2 ore e 3 min
  • #073 Christoph Jochum: Sport-TV mit Wiedererkennungswert
    Sep 17 2026

    In Episode 73 des KaffeehausTALK dreht sich alles um Bewegtbild. Christoph Jochum wurde jüngst für die von ihm gestaltete Sky-Doku über Österreichs U17-Vizeweltmeister von der Vereinigung Österreichischer Sportjournalisten ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Hosts Michael Fiala und Georg Sohler spricht er über die Anfänge abseits des ORF, die Inszenierung der Fußballhelden und die Zukunft des Bewegtbilds zwischen 9:16 und snackable content.

    Jochum hat einen Großteil seiner beruflichen Karriere beim Pay-TV-Sender Sky verbracht. Geboren 1978 in Bludenz, ging der Sohn einer Lehrerin und eines Bankangestellten den Weg der meisten Menschen, die in Vorarlberg Matura machen – nach Wien und an die Universität, unter anderem um Politikwissenschaften zu studieren. Filmen wollte er schon als kleines Kind.

    Also absolvierte er unter anderem ein Praktikum beim Privatsender Wien 1. Daraus wurde eine freie Mitarbeit in den durchaus spannenden Tagen zu Beginn des österreichischen Privatfernsehens. Nach dem Zivildienst im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes heuerte er als Beitragsgestalter beim Pay-TV-Sender Premiere, aus dem später Sky Sport Austria wurde, an. Dort ist er nun seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt und filmt mittlerweile auch Dokumentationen.

    Im kurzweiligen Gespräch redet er pointiert über seine Erfahrungen als Vertreter der ersten Generation von TV-Journalisten ohne ORF-Background. Dank der Gestaltung von Musiksendungen inszenierte er die Kicker schon früh wie Rockstars – damit hat er in gewisser Hinsicht moderne Entwicklungen im Bewegtbild, Stichwort Social Media, vorweggenommen.

    Ein wiederkehrendes Thema ist auch die Nähe, die er als Dokumentarfilmer zu den Protagonisten aufbaut. Dazu gibt er detaillierte und persönliche Einblicke in knapp 30 Jahre Journalismus in Österreich.

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    1 ora e 34 min
  • #072 Nina Potz: Vom Zentralfriedhof zur Bundesliga-Managerin
    Jul 30 2026

    Mit Nina Potz steht in Episode 72 vom KaffeehausTALK eine Persönlichkeit im Mittelpunkt, die den österreichischen Frauenfußball maßgeblich mitgestaltet. Gemeinsam mit den Hosts Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager spricht die Ligamanagerin der ADMIRAL Frauen Bundesliga über ihren ungewöhnlichen Karriereweg, die Professionalisierung des Frauenfußballs und die nächsten Entwicklungsschritte in Österreich.

    Hinter ihrer heutigen Rolle steht ein abwechslungsreicher beruflicher Werdegang. Bevor Nina Potz im österreichischen Fußball Verantwortung übernahm, führte sie ihr Weg durch eine Rechtsanwaltskanzlei, das traditionsreiche Familienunternehmen am Wiener Zentralfriedhof und zahlreiche ehrenamtliche Projekte im burgenländischen Mädchen- und Frauenfußball. Im KaffeehausTALK erklärt sie, weshalb sie sich bewusst für den Profisport entschieden hat, welche Erfahrungen sie aus beiden Welten mitnimmt und warum Vertrauen, Verantwortung und gute Strukturen ihren Führungsstil prägen.

    Ein Schwerpunkt der Episode ist die Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich. Nina Potz gibt Einblicke in ihre Arbeit als Ligamanagerin und schildert die Herausforderungen hinter Spieltagsorganisation, Medienproduktion, Lizenzierungsverfahren und der Zusammenarbeit mit Vereinen, Sponsoren und Medien. Gleichzeitig blickt sie auf ihre Zeit im Burgenländischen Fußballverband zurück, wo mit dem Projekt „Real Girls Play Soccer“ nachhaltige Strukturen für den Mädchenfußball geschaffen wurden. Deutlich wird dabei, wie wichtig Sichtbarkeit, professionelle Rahmenbedingungen und engagierte Menschen für die weitere Entwicklung des Frauensports sind.

    Neben strategischen Themen bleibt auch Platz für persönliche Geschichten. Ob Musikprojekt, Lieblingsplätze rund um den Zentralfriedhof, die besondere Atmosphäre eines Cupendspiels oder ein Meisterschaftsfinale, das erst in den letzten Sekunden entschieden wurde – immer wieder zeigt sich, mit welcher Begeisterung und Ruhe Nina Potz an ihre Aufgaben herangeht.

    Die Episode verbindet persönliche Einblicke mit spannenden Perspektiven auf den österreichischen Frauenfußball und zeigt, wie nachhaltige Entwicklung durch engagierte Menschen, klare Strukturen und den Mut entsteht, Verantwortung zu übernehmen.

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    1 ora e 56 min
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