Episodi

  • In Verbündung mit Siri Hummel und Karin Heisecke – Über Geld, Macht und die feministische Zivilgesellschaft
    Oct 21 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung“ sprechen Helene und Kai mit Dr. Siri Hummel, Direktorin des Maecenata-Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft, und Karin Heisecke über die Finanzierung feministischer und gleichstellungsorientierter Zivilgesellschaft in Deutschland. Anlass ist der erste Teil einer Studie, die zeigt, wie wenig Mittel in dieses Feld fließen und warum die Datenlage bisher so dünn ist. Die Gäste sprechen über zentrale Ergebnisse, über die Herausforderungen der Forschung und über die Frage, warum Geschlechtergerechtigkeit in Förderentscheidungen so selten vorkommt. Außerdem geht es um politische Interessenvertretung, um den wachsenden Druck auf Organisationen und darum, was Stiftungen, Spender*innen und Männer konkret tun können.
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    1 ora e 18 min
  • In Verbündung mit Boris von Heesen – Wenn Daten das Patriarchat entlarven
    Sep 16 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung" sprechen Helene und Kai mit Boris von Heesen. Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Männerberater und Autor von „Was Männer kosten" und „Mann am Steuer". Im Gespräch geht es darum, wie statistische Daten den Gleichstellungsdiskurs schärfen können und warum sie trotz eindeutiger Befundlage selten auf der Agenda landen. Boris von Heesen erzählt offen von seiner eigenen Reise als Ally: über patriarchale Reflexe im Alltag und in Führungspositionen, über die Scham hinter Abwehrmechanismen und darüber, was es bedeutet, Männlichkeitsbilder wirklich loszulassen. Gemeinsam wird diskutiert, wie der aktuelle Backlash auf diesem Themengebiet einzuordnen ist und warum es gerade jetzt männliche Stimmen braucht, die sich klar positionieren, anstatt das Thema wieder als Frauenthema abzutun.
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    1 ora e 1 min
  • In Verbündung mit Anthony Owosekun – Wenn progressive Strukturen patriarchal bleiben
    Aug 12 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung" sprechen Helene und Kai mit Anthony Owosekun, Sozialunternehmer und Gründer von EMPOCA – der einzigen Organisation in Europa, die Schwarze Kinder und Jugendliche mit der Natur verbindet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Allyship konkret aussieht. Nicht als Haltung, sondern als gelebte Praxis in Organisationsstrukturen. Anthony erzählt offen, wie Feedback aus seinem Team seine eigene Rolle als Gründer herausgefordert hat: über Abwehrreflexe, Partizipation, Wissensverteilung und die Frage, wessen Gefühle in Veränderungsprozessen eigentlich im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam wird diskutiert, wie patriarchale Strukturen auch in progressiven Kontexten wirken – und warum Repräsentation nur dann etwas verändert, wenn auch die Räume selbst sich verändern.
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    1 ora
  • In Verbündung mit Julia Monro – „Toleranz ist keine Einbahnstraße“
    Jul 29 2026
    In dieser Episode sprechen Helene Wolf und Kai Viehof mit der Aktivistin, Autorin und Beraterin Julia Monro über geschlechtliche Vielfalt, gesellschaftliche Rückschritte und die Frage, was Allyship heute ganz konkret bedeutet. Julia teilt persönliche Erfahrungen aus ihrem Leben als Transfrau und zeigt eindrücklich, wie sehr Privilegien, Diskriminierung und Zugehörigkeit unseren Alltag prägen. Denn diese Privilegien zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und empathisch zu sein sind laut Julia der Schlüssel zu einem positiven Miteinander der Akzeptanz. Darüber hinaus geht es um Leitlinien für solidarisches Handeln auch mit Blick auf die Angst Vieler, „die falschen Fragen zu stellen“. Warum es gerade jetzt mehr Mut und Allyship für gesellschaftlich weniger privilegierte Minderheiten bedarf und wie dieser Mut konkret aussehen kann, erfahrt ihr in dieser Folge „In Verbündung“.
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    1 ora e 1 min
  • In Verbündung mit Anne Brorhilker - Was bedeutet echte Solidarität?
    Jul 15 2026
    In dieser Folge ist Anne Brorhilker zu Gast — eine Juristin, die nach über 22 Jahren bei der Staatsanwaltschaft Köln den Sprung in die NGO-Welt gewagt hat, um für faire Finanzmärkte einzutreten. Mit Helene und Kai spricht sie über das, was echte Solidarität bedeutet: nicht nur Ungerechtigkeiten benennen, sondern aktiv gegen machtmissbrauchende Strukturen vorgehen — auch dann, wenn es unbequem wird. Anne bringt viele spannende und konkrete Erfahrungen aus dem Behördenalltag mit: Wie tief sitzen Geschlechterstereotype in juristischen Strukturen? Warum werden Kompetenzen von Frauen in Führungspositionen anders wahrgenommen und kommuniziert als die von Männern? In der Folge wird darüber gesprochen, was es braucht, damit Allyship nicht beim guten Willen bleibt, sondern wirklich wirkt. Am Ende steht ein klarer Appell: Offen kommunizieren, Verantwortung übernehmen — und den Wandel auch dann mittragen, wenn er zunächst unbequem ist. Eine Folge über strukturelle Ungleichheit in Behörden, die Kraft von Netzwerken und die Frage, wie man als Frau und als Mann Ally sein kann.
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    1 ora e 13 min
  • In Verbündung mit Helene und Kai - Gewalt gegen Frauen: Wenn Schweigen das System stützt
    Jul 1 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung" sprechen Helene und Kai ohne Gast — und das mit Absicht. Anlass ist der Fall Collien Fernandes und Christian Ulmen, der eine alte Debatte neu entfacht: Warum wird die Glaubwürdigkeit von Frauen, die Gewalt öffentlich machen, systematisch in Frage gestellt? Und was hat das mit jedem einzelnen Mann zu tun? Helene und Kai beleuchten die strukturellen Muster hinter Gewalt gegen Frauen — von Sprache und Berichterstattung über Täter-Opfer-Umkehr bis hin zu Epstein. Vor allem aber stellen sie die Frage, die selten laut gestellt wird: Wann übernehmen männlich gelesene Personen ihren Teil der Verantwortung? Nicht nur im Schweigen, sondern im aktiven Handeln?
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    44 min
  • In Verbündung mit Milad Tabesch – „Das Europa von Morgen“
    Mar 4 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung“ sprechen Helene und Kai mit Milad Tabesch, politischem Bildner aus Bochum, über Europa, Zugehörigkeit und Bildungsarbeit im Ruhrgebiet. Milad arbeitet mit seinem Team an Schulen und führt Workshops zu Europa, Demokratie und Identität durch – vor allem mit Jugendlichen, die in politischen oder europäischen Debatten oft nicht repräsentiert sind. Im Gespräch geht es um Milads Erfahrungen aus seiner Arbeit an Schulen, um die Idee „Europa“, also die Idee von universellen Menschenrechten und Chancengleichheit. Und um die Frage, wie Dialog gelingen kann, ohne zu belehren. Milad beschreibt, warum Zuhören und das Ernstnehmen von Lebensrealitäten zentrale Voraussetzungen für seine Arbeit sind. Gemeinsam ordnen sie diese Perspektiven in das Überthema des Podcasts ein: Allyship. Verbündung bedeutet hier, Bildungsräume zu teilen, Machtverhältnisse zu reflektieren und Gleichberechtigung nicht abstrakt, sondern konkret vor Ort mitzudenken – im Klassenzimmer, im Ruhrpott, im Alltag.
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    1 ora e 2 min
  • In Verbündung mit Christian Meyn - Über Allyship, Macht und unbequeme Veränderungen
    Feb 18 2026
    In dieser Folge von „In Verbündung“ sprechen Helene und Kai mit Christian Meyn, Vorstandsmitglied der Crespo Foundation, über Allyship als unbequeme, aber notwendige Praxis für echte Geschlechtergerechtigkeit. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Männer in Macht- und Entscheidungspositionen konkret tun können – und müssen –, um Strukturen zu verändern: von Quoten und Repräsentation über gerechtere Bewerbungs- und Förderprozesse bis hin zum bewussten Teilen von Raum, Sichtbarkeit und Ressourcen. Christian teilt persönliche Erfahrungen aus Führung, Stiftungswesen und Arbeitsalltag, spricht offen über blinde Flecken, Lernprozesse und Situationen, in denen Allyship scheitert oder schmerzhaft wird. Dabei wird deutlich: Verbündung ist kein gönnerhaftes Entgegenkommen, sondern ein aktiver, selbstkritischer Prozess – unbequem, lernintensiv und im besten Fall transformativ für Organisationen und Gesellschaft.
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    1 ora e 1 min