• Stehen bleiben, wenn alle weglaufen | Andreas Ritter
    Oct 20 2026

    18.10.2026 | Andreas Ritter in der Elim Kirche Geesthacht

    Eine Jugendgruppe, ein Stapel Plakate, ein Eimer Tapetenkleister – und mitten in der Hamburger Hausbesetzerszene der 70er-Jahre landet Andreas Ritter mit seinem Cousin vor einem besetzten Haus voller Autonomer, um zu fragen, ob sie dort ihr Jesus-Plakat ankleben dürfen. Mit dieser schwungvollen, selbstironischen Erinnerung eröffnet er eine Predigt über einen der mutigsten Männer der Bibel.

    Der Mann, dessen Hand am Schwert klebte

    Im Zentrum steht eine kaum bekannte Randfigur aus 2. Samuel 23 und 1. Chronik 11: Eleasar, der Sohn Dodos, einer der Helden König Davids. Während alle anderen Soldaten vor der feindlichen Übermacht fliehen, bleibt er allein stehen und kämpft, bis seine Hand – verkrustet von Schweiß, Blut und Anspannung – buchstäblich am Schwertgriff klebt. Andreas Ritter fragt: Was befähigt einen Menschen, in so einer Situation nicht wegzulaufen, obwohl jeder Instinkt und die ganze fliehende Mehrheit ihn in die andere Richtung ziehen?

    Nicht wirklich allein

    Der Vergleich der beiden biblischen Berichte zeigt ein überraschendes Detail: Eleasar war gar nicht allein – David war bei ihm. Und David, so die Predigt, hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige militärische Niederlage erlitten. Ein Vorbild, das direkt auf Jesus verweist: Wer an der Seite des Siegers steht, kann auch selbst stehen bleiben, wenn es schwer wird. Eine kleine, humorvolle Flugzeug-Anekdote vom eigenen, verspäteten „Jungfernflug" unterstreicht, wie beruhigend es ist, auf jemanden zu schauen, der die Lage im Griff hat.

    Das Schwert, das wir oft aus der Hand legen

    Andreas Ritter überträgt das buchstäbliche Schwert auf das „Schwert des Geistes" aus Epheser 6 – das Wort Gottes. Mit viel Humor (und ein paar steilen, aber anschaulichen Vergleichen über jüdische Nobelpreisträger und eine aufgeschlagene Bibel auf einer Nationalflagge) wirbt er dafür, der Bibel wieder den Stellenwert zu geben, den sie verdient – auch wenn sie manchmal „langweilig" erscheint. Sein Bild dazu: Medizin muss nicht schmecken, um zu wirken.

    Vom Plündern zur Vergebung

    Ein moralisch unbequemes Detail der Geschichte bringt die Predigt zu ihrem eigentlichen Kern: Das fliehende Heer kehrt nach dem Kampf zurück – nur um zu plündern. Im 2. Samuelbuch steht das noch so da. In der Chronik, dem „amtlichen Dokument", fehlt dieser Satz plötzlich. Für Andreas Ritter ein Bild für Gottes Vergebung: Was bei Gott als erledigt gilt, taucht in der „Chronik" nicht mehr auf. Von dort führt die Predigt zu ihrem eigentlichen Höhepunkt: Eleasar, der Sohn Dodos, wird zum Hinweis auf den Sohn Gottes – der, anders als Eleasar, wirklich ganz allein am Kreuz kämpfte, dabei starb, aber auferstand, damit unsere eigene „Chronik" rein ist.

    Warum sich das Hören lohnt
    • Eine mitreißend erzählte, fast unbekannte Heldengeschichte aus dem Alten Testament mit überraschender Tiefe

    • Eine ehrliche Auseinandersetzung damit, warum Bibellesen sich manchmal nicht nach spannender Unterhaltung anfühlt – und warum das kein Grund ist, es zu lassen

    • Ein persönlicher, direkter Appell an Eltern, mit ihren Kindern regelmäßig im Gottesdienst zu sein

    • Der zentrale Gedanke: Wer zu Jesus gehört, steht nie wirklich allein im Kampf

    Eine Predigt voller Lebenserfahrung, Humor und einer klaren Botschaft: Das Wort Gottes ist unsere Waffe – und Jesus, der wahre Sieger, steht an unserer Seite, auch wenn sich der Kampf gerade einsam anfühlt.

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    41 min
  • Dein Danken verändert dein Denken | Klemens Walser
    Oct 13 2026

    11.10.2026 | Klemens Walser in der Elim Kirche Geesthacht

    Wann hast du dich das letzte Mal über deinen Ehepartner, eine Kollegin oder deinen Chef geärgert? Klemens Walser steigt mitten im Alltag ein – und zeigt, wie schnell so ein Ärger zu einer Abwärtsspirale im Kopf wird, in der plötzlich alles nur noch negativ erscheint. Seine steile These dagegen: Nicht unser Denken verändert unser Danken. Es ist umgekehrt.

    Eine unterschätzte biblische Wahrheit

    Ausgehend von Römer 1 zeigt Klemens Walser, was passiert, wenn Dankbarkeit fehlt: Die Gedanken beginnen, um Belangloses zu kreisen, und das Herz – die „Kommandozentrale" des Menschen – wird finster und orientierungslos. Keine abstrakte Theologie, sondern eine Beobachtung, die jeder kennt: Wer aufhört zu danken, verliert nach und nach die Orientierung in seinen wichtigsten Beziehungen – bis hin dazu, innerlich aus ihnen auszusteigen.

    David: eine Geschichte von Übersehen-Werden

    Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Klemens Walser die Geschichte der heimlichen Königssalbung Davids neu (1. Samuel 16) – der jüngste von acht Brüdern, der draußen bei den Schafen und Ziegen vergessen wird, während seine Brüder der Reihe nach vor dem Propheten Samuel antreten. Keiner von ihnen ist der Auserwählte. Erst der Übersehene wird gerufen. Was macht so eine Kindheit mit dem Selbstwert eines Menschen? Und wie schafft es ausgerechnet dieser David später, in Psalm 139 zu schreiben: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin"?

    Ein ganz praktischer Weg

    Diese Predigt bleibt nicht bei der Theorie. Klemens Walser zeigt eine konkrete Kettenreaktion auf: Ein dankbarer Gedanke wird zu einer Tat. Eine Tat wird zur Gewohnheit. Eine Gewohnheit wird zu einem Lebensstil. Und ein Lebensstil wird zu einer Bestimmung. Dabei wird nichts schöngeredet – Dankbarkeit wird hier ausdrücklich als „Opfer" bezeichnet (Psalm 50,23): etwas, das in schwierigen Situationen bewusst gegen das eigene Gefühl entschieden werden muss.

    Darum lohnt sich das Hören
    • Eine ehrliche Klärung: Wir danken nicht für das Böse selbst, sondern für Gottes Gegenwart mitten im Schweren

    • Der einprägsame Satz: „Du siehst einen Gedanken und erntest eine Tat"

    • Eine sehr persönliche, alltagsnahe Einladung, Dankbarkeit laut auszusprechen – im Gebet, beim Autofahren, gegenüber dem eigenen Ehepartner

    • Eine ermutigende Perspektive für alle, die sich (wie David) lange übersehen oder nicht gut genug gefühlt haben

    Eine Predigt, die nicht mit frommen Floskeln tröstet, sondern einen konkreten, gangbaren Weg aufzeigt: Dein Danken verändert wirklich dein Denken – Schritt für Schritt, Tag für Tag.

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    33 min
  • Glaube – ein Leben, das mehr wagt | Klemens Walser
    Sep 29 2026

    27.09.2026 | Klemens Walser in der Elim Kirche Geesthacht

    Reicht dir das eigentlich, wie du glaubst? Und reicht es uns als Kirche?

    Diese Frage hat Klemens Walser in den letzten Tagen nicht mehr losgelassen – und in dieser Predigt nimmt er dich ehrlich und persönlich mit hinein. Seine Antwort: Nein, mir reicht es nicht. Ich will mehr. Und ich glaube, dass Gott genau dieses „mehr" für uns bereithält.

    Drei Arten zu glauben
    • Der rettende Glaube – die lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus

    • Der Wunderglaube – das Vertrauen auf Gottes übernatürliches Eingreifen in deinem Alltag

    • Die Gabe des Glaubens – der Glaube wider alle Hoffnung, der dir in besonderen Situationen geschenkt wird

    Viele von uns sind beim ersten stehen geblieben. Dabei sagt Jesus: „Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue" (Johannes 14,12) – und: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" (Johannes 15,5).

    Von selbstbestimmt zu Gott-bestimmt

    Ausgehend von Epheser 2 stellt sich die Frage: Wie viel von meinem Leben dreht sich noch immer um mich selbst – um das, was bequem, sicher und gut für mich ist? Mit 1. Korinther 3 und Römer 12 wird es konkret: Was bedeutet es, sein Leben täglich Gott zur Verfügung zu stellen und sich von ihm sogar unterbrechen zu lassen?

    Gute Werke, die Gott schon vorbereitet hat

    „Wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat." Das heißt: Gott bereitet schon deinen morgigen Tag vor – das Gespräch mit dem Nachbarn, die Begegnung an der Supermarktkasse, den Impuls im Alltag. Wie Hananias, Philippus, Paulus und Silas dürfen wir aufstehen, losgehen und auch mal ins Leere laufen, damit wir die Wunder erleben, die nur der erlebt, der etwas wagt.

    Ein bewegendes Zeugnis aus der Gemeinde zeigt, wie das aussehen kann: ein spontaner, unvernünftiger Umweg in Norwegen – und ein Mensch, der an einem regnerischen Tag sein Leben Jesus gibt.

    Du musst kein Draufgänger-Evangelist sein. Du darfst einfach beten: „Herr, hier bin ich – gebrauche mich." Lass dich ermutigen, mehr zu erwarten und mehr zu wagen. Die Predigt endet mit einer Einladung zu Gebet und Segnung.

    Hör rein – und wag den nächsten Schritt!

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    46 min
  • Das geliehene Wunder | Klemens Walser
    Sep 22 2026

    Das geliehene Wunder | Klemens Walser 20.09.2026

    Kinder sind ein Wunder – aber sie gehören uns nicht.

    Nach einem Gottesdienst mit Kindersegnung spricht Klemens Walser darüber, was es heißt, Kinder als „geliehenes Wunder" zu sehen: als Geschenk Gottes, das uns anvertraut ist. Und nicht nur Kinder – auch dein Ehepartner, deine Freunde und die Menschen an deiner Seite sind wunderbar und einzigartig gemacht (Psalm 139,14). Wie schaffen wir es, das nach 20 oder 30 Jahren immer noch zu sagen: „Schön, dass es dich gibt"?

    Was dich in dieser Predigt erwartet
    • Beziehung vor Erziehung: Warum wir das Leben mit unseren Kindern teilen sollen (5. Mose 6,4–7) – und warum ein Vater-Kind-Moment mehr verändern kann, als man denkt.

    • Freundschaften segnen: Wir segnen Ehen, Teams und Kinder – warum nicht auch Freundschaften?

    • Mutlosigkeit überwinden: Was Paulus in Kolosser 3 über Väter sagt, und warum es manchmal die beste Erziehung ist, die Persönlichkeit deines Kindes zu achten und freizusetzen.

    • Grenzen mit Liebe: Klare Regeln vorab schenken Freiheit – bei Kindern wie in Freundschaften.

    • Erfolgreich prägen: Warum Vorbild stärker wirkt als jede Ansprache („Erziehung zwecklos – Kinder tun doch nur, was sie sehen"), und wie eine ehrliche Entschuldigung Kinder jeden Alters freisetzen kann.

    Dazu gibt es ganz praktische Impulse, persönliche Erlebnisse und eine Einladung, mit Kindern, Eltern oder Freunden ins Gespräch zu kommen – auch wenn es schon lange her ist.

    Die Predigt endet mit einem Gebet, in dem du Jesus ganz neu (oder zum ersten Mal) in dein Leben einladen kannst.

    Hör rein – und entdecke die Wunder neu, die Gott dir anvertraut hat!

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    40 min
  • Zuerst geliebt | Christian Benett
    Sep 15 2026
    13.09.2026 | Christian Benett in der Elim Kirche Geesthacht

    Eine schöne, herrliche Predigt, wenn es denn gelingen will" – mit diesem trockenen Humor eröffnet Christian Benett, von allen liebevoll „Crischan" genannt, seine Predigt als Ältester der Elim Kirche Geesthacht. Und tatsächlich nimmt er sich eines der größten Worte überhaupt vor: die Liebe.

    Ein unerwarteter Ausgangspunkt: Otniel

    Statt direkt mit einem Liebesgedicht zu starten, führt Crischan zunächst in das Buch der Richter – zu Otniel, dem allerersten Richter Israels (Richter 3,7–11). Ein Mann ohne besondere Ausbildung oder Herkunft, den Gott trotzdem 40 Jahre lang befähigt, ein ganzes Volk in Frieden zu leiten. Doch als Otniel stirbt, geht mit ihm auch der Frieden verloren – das Volk kann sein Vorbild nicht festhalten.

    Von dort aus schlägt Crischan einen Bogen zur eigentlichen Frage des Tages: Woher kommt eigentlich die Kraft, über lange Zeit in Liebe zu leben – und warum versiegt sie bei uns Menschen oft so schnell?

    Irdische Liebe: ehrlich seziert

    Sehr direkt und ohne Umschweife beschreibt Crischan, wie menschliche Liebe meist funktioniert: geknüpft an Erwartungen, an ein Gegenrecht („wenn du mich liebst, liebe ich dich auch"), an Bedingungen oder einen gemeinsamen Zweck – geteilte Miete, gemeinsame Kinder, ein guter Grund, nicht allein zu sein. Alles legitim, sagt er, aber eben nicht bedingungslos. Anhand einer sehr berührenden persönlichen Geschichte von einem alten Ehepaar – der Mann gebrechlich und fröstelnd, die demenzkranke Frau, die trotzdem instinktiv aufsteht, um ihn mit ihrer eigenen Decke zu wärmen – zeigt er, wie nah Liebe und Selbstlosigkeit beieinanderliegen können, auch wenn der Verstand längst nachlässt.

    Und dann: die Liebe, die nicht aufhört

    Der eigentliche Kern der Predigt ist der Kontrast dazu: die Liebe von Jesus. Bedingungslos, nicht auf Gegenliebe angewiesen, nicht endlich. Crischan beschreibt eindrücklich die drei Stunden am Kreuz, in denen sich Gott von seinem eigenen Sohn abwandte – „das Schrecklichste, was es je gegeben haben muss" – und wie genau darin, in 1. Korinther 13 und 1. Johannes 4,9, das Motiv sichtbar wird, das hinter allem steht: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat." (1. Johannes 4,19)

    Warum sich das Hören lohnt
    • Eine schonungslos ehrliche Analyse dessen, wie zerbrechlich menschliche Liebe wirklich ist – ohne zynisch zu werden
    • Eine sehr berührende, unvergessliche Alltagsgeschichte über eine Liebe, die auch ohne klaren Verstand noch weiß, was zu tun ist
    • Eine klare, undramatische Erklärung dessen, was am Kreuz wirklich geschehen ist – und warum das der größte Liebesbeweis der Geschichte ist
    • Der Gedanke, dass dein Name „im Buch des Lebens" mehr Grund zur Freude sein darf als jedes geistliche Erlebnis

    Eine Predigt, die nicht bei Gefühl und Kitsch stehen bleibt, sondern die Liebe Gottes bis zum Kreuz und darüber hinaus durchdenkt – herzlich, ehrlich und mit der Einladung, sich selbst ganz neu geliebt zu wissen.

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    35 min
  • Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit | Johannes Justus
    Sep 7 2026

    06.09.2026 | Johannes Justus in der Elim Kirche Geesthacht

    Stell dir vor, du fährst Auto, und plötzlich legt sich dichter Nebel über die Straße. Die Straße selbst ist noch da – du musst keine neue bauen. Aber du siehst sie einfach nicht mehr. Mit diesem einfachen, aber eindrücklichen Bild eröffnet der erfahrene Pastor und international tätige Reisebegleiter Johannes Justus eine der persönlichsten und bewegendsten Predigten dieses Jahres in der Elim Kirche Geesthacht.

    Der Bibeltext: 2. Korinther 3,16–18

    Ausgangspunkt ist eine der bildreichsten Passagen im Neuen Testament. Paulus greift eine Szene aus dem Alten Testament auf: Mose war so lange in Gottes Gegenwart, dass sein Gesicht danach spürbar strahlte – so sehr, dass er eine Decke darüberlegen musste, um seine Umgebung nicht zu verunsichern (2. Mose 34,33). Paulus überträgt dieses Bild auf uns: „Wenn er es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan... Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur anderen."

    Welche Decke liegt über deinem Blick?

    Johannes Justus zeigt sehr konkret, wie viele Gesichter diese „Decke" heute haben kann:

    • Ein falsches, strafendes Gottesbild – ein Gott, der jede kleine Verfehlung sofort ahndet

    • Alte Verletzungen und Enttäuschungen, die den Blick auf Jesus verstellen

    • Unerhörte Gebete und Lebensphasen, in denen Gott plötzlich „weit weg" wirkt

    • Erschöpfung und Schwere, die den klaren Blick auf Gottes Herrlichkeit vernebeln

    Die zentrale Botschaft: Der Nebel sagt nichts über Gottes Abwesenheit aus – er sagt etwas über unsere eingeschränkte Wahrnehmung in diesem Moment. Und genau diese Decke will der Heilige Geist wegnehmen.

    Radikal ehrlich statt oberflächlich fromm

    Was diese Predigt so besonders macht, ist ihre Offenheit. Johannes Justus verschweigt nichts: Er erzählt von der schweren, monatelangen Depression seiner Frau vor 30 Jahren – und davon, dass sie erneut aufgebrochen ist. Er spricht offen über seine eigene aktuelle „Nebel-Phase" mitten im Ruhestand. Und er teilt eine der verletzlichsten Geschichten, die man in einer Predigt hören kann: Als Zehnjähriger wurde er von einem älteren Gemeindemitglied zweimal sexuell missbraucht. Jahre später, längst selbst Pastor, saß dieser Mann plötzlich in seiner eigenen Gemeinde – und Johannes Justus musste vor ihm predigen.

    Er beschreibt schonungslos den inneren Kampf, den diese Begegnung ausgelöst hat – und wie er dennoch, Schritt für Schritt, lernte, echte Vergebung zu leben, ohne das Geschehene kleinzureden.

    Warum sich das Hören lohnt

    • Eine ehrliche, seelsorgerliche Antwort auf die Frage, warum sich Gott manchmal fern anfühlt, obwohl er es nicht ist

    • Ein kraftvolles, bildhaftes Verständnis davon, wie echte Vergebung möglich wird – nicht durch Verdrängen, sondern durch den bewussten Blick auf Jesus

    • Der bleibende Satz: „Was an uns geschieht, dafür können wir oft nichts. Aber was in uns geschieht, dafür sind wir verantwortlich."

    • Eine sehr persönliche Anwendung am Ende: drei Fragen, die zum eigenen Nachdenken einladen – welche Decke der Heilige Geist gerade von deinem Blick nehmen möchte

    Diese Predigt tröstet nicht oberflächlich und redet Leid nicht klein. Sie spricht mitten hinein in echten Schmerz – Krankheit, Missbrauch, Erschöpfung – und findet dort trotzdem eine tragfähige, ehrliche Hoffnung: Wer Jesus anschaut, wird verwandelt. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Beziehung. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

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    39 min
  • Die 13 Eigenschaften Gottes – Teil 3 | Benjamin Westermann
    Aug 25 2026

    23.08.2026 | Benjamin Westermann in der Elim Kirche Geesthacht

    Ein Hochseeangel-Abenteuer im Atlantik, bei dem Benjamin Westermann sich schon einen zwei Meter großen Schwertfisch an der Angel vorgestellt hat – die Realität kam anders. Mit viel Humor und Selbstironie führt er in den dritten Teil der Reihe „Die 13 Eigenschaften Gottes" ein.

    Der Abschluss dieser eindrücklichen Predigtreihe endet mit einer sehr persönlichen Einladung: eine klare Entscheidung zu treffen, Gott von innen die Tür zu öffnen. Ein bewegender, sehr direkter Schluss einer Serie, die Gottes Charakter ganz neu greifbar gemacht hat.

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    34 min
  • Unser Versorger | Niclas Benett
    Aug 18 2026

    16.08.2026 | Niclas Benett in der Elim Kirche Geesthacht

    Ein Topf Gemüsesuppe, geliehen vom Nachbarn – natürlich gibt man den irgendwann zurück. Aber wie ist das eigentlich mit dem Leben selbst, das wir von Gott geschenkt bekommen haben? Niclas Benett nimmt mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Thema Geld, Vertrauen und Versorgung, inspiriert von der beeindruckenden Lebensgeschichte des Glaubenspioniers Georg Müller.

    Mit dem eindrücklichen Bild einer Wasserpumpe in der Wüste – bei der man erst das eigene Wasser opfern muss, damit überhaupt neues fließen kann – macht diese Predigt Mut, Gott wirklich an die erste Stelle zu setzen. Für alle, die sich fragen, ob sich radikales Vertrauen wirklich lohnt.

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    31 min