• Anna Issel, Chief Compliance Officer der LBBW
    Sep 30 2026
    Anna Issel ist Group Chief Compliance Officer der LBBW. Zuvor war sie bei der Deutschen Bank unter anderem in den Bereichen Strategie, Revision und Geldwäscheprävention tätig. Ihre Erfahrung verbindet damit regulatorische Anforderungen, Governance und deren praktische Umsetzung im Bankgeschäft. Diskussionsfragen Wie kann die tatsächliche Wirksamkeit von Compliance bewertet werden, wenn verhinderte Risiken und nicht eingetretene Schäden nur schwer messbar sind? 01:07 Wie sollten Unternehmen mit Zielkonflikten zwischen Datenschutz, Betrugsprävention und Kriminalitätsbekämpfung umgehen? 03:04 Unter welchen Voraussetzungen ermöglicht der risikobasierte Ansatz eine angemessene Priorisierung von Compliance-Maßnahmen? 04:54 Wo endet die Verantwortung der Compliance-Funktion, und wo beginnt die Verantwortung der Geschäftsbereiche bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben? 06:10 Welche indirekten Folgen von Regulierung, insbesondere zusätzliche Berichtspflichten und gebundene Ressourcen, sollten bei der Regulierung stärker berücksichtigt werden? 08:19 In welchen Bereichen kann künstliche Intelligenz die Risikoerkennung verbessern, und warum darf die abschließende Bewertung nicht an ein System delegiert werden? 10:16 Nach welchen Kriterien sollte überprüft werden, ob eine Regulierung ihre Ziele erreicht und weiterhin angemessen ist? 12:42 Wie können Banken Kunden wirksam vor Anlagebetrug schützen, ohne deren Entscheidungsfreiheit unverhältnismäßig einzuschränken? 14:17 Wie sollte Compliance mit Situationen umgehen, in denen ein Geschäft rechtlich möglich erscheint, die damit verbundenen Risiken jedoch den Risikoappetit des Instituts überschreiten? 17:52
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    20 min
  • Dr. Sophia Habbe, Crisis Governance
    Aug 28 2026
    Dr. Sophia Habbe ist Partnerin bei White & Case und berät Vorstände und Aufsichtsräte globaler Unternehmen zu Corporate Governance, Haftungsvermeidung und Krisenmanagement sowie in komplexen, oft grenzüberschreitenden Streitigkeiten; mit nahezu 20 Jahren Erfahrung – davon fast zehn Jahre als Partnerin, zuvor unter anderem bei Noerr und Freshfields – gehört das Thema Organhaftung zu ihren Schwerpunkten. Themen im Fokus: Wie Unternehmen in den ersten Stunden nach einem Compliance-Vorfall die Weichen stellen (03:34) Typische Blindspots und warum der größte Fehler oft Aktionismus statt Untätigkeit ist (05:20) Warum Unsicherheit professionell gemanagt und dokumentiert werden muss (11:31) Vertraulichkeit und Beschlagnahmeschutz bei internen Untersuchungen – was Vorstände wissen sollten (14:37) Governance, Verantwortlichkeiten und das richtige Stakeholder-Management in der Krise (22:20) Wie man herausfindet, ob ein Unternehmen wirklich handlungsfähig in der Krise wäre (34:49)
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    37 min
  • Sabine Frank, Zwischen Brüssel und Mountain View – wie entsteht digitale Regulierung wirklich?
    Jun 26 2026
    Herzlich willkommen zum Frankfurter Regulierungspodcast. Mein heutiger Gast ist Sabine Frank, Head of Governmental Affairs and Public Policy bei Google DACH. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Unternehmen, Politik und Regulierung. Mit ihr spreche ich darüber, wie digitale Regulierung in der Praxis entsteht und wie Unternehmen, Politik und Wissenschaft dabei zusammenwirken.
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    21 min
  • Prof. Dr. Patrick Glauner: Zwischen Prognose, Prompt und Politik
    May 28 2026
    Im Gespräch mit Prof. Dr. Patrick Glauner, Professor für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Deggendorf und Berater zu KI-Fragen in Politik und Praxis, sprechen wir über die maßgeblichen Kriterien, an denen Künstliche Intelligenz in Unternehmen beurteilt werden sollte. Dr. Patrick Glauner berichtet von seiner Schnittstellenfunktion zwischen Wirtschaft und Politik und erklärt, wie das Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Forschung, regulatorischer Rahmengebung und Innovation in der Praxis aussehen kann.
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    26 min
  • Dr. Klaus Moosmayer, Good Governance in unruhigen Zeiten
    Apr 27 2026
    In dieser Episode spricht Erkan Wisler mit Dr. Klaus Moosmayer, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung und Chief Ethics, Risk & Compliance Officer, Novartis AG, bei Novartis AG (bis April 2025) und aktuell im Aufsichtsrat der Deutschen Bank AG, zuvor war er jahrelang bei der Siemens AG tätig , zuletzt als Chief Compliance Officer über die zentralen Fragen zeitgemäßer Corporate Governance. Im Fokus steht, wie Unternehmen in einer zunehmend komplexen und regulierten Welt wirksame Steuerung sicherstellen können – und welche Rolle Kultur, Verantwortung und integrierte Risikosteuerung dabei spielen. Themen der Episode: - Was zeichnet Good Governance heute aus? - Wie können Governance, Risiko- und Compliance-Funktionen besser zusammenarbeiten? - Welche Rolle spielt die operative Ebene (Firstline) für die Wirksamkeit von Governance? - Warum sollten Aufsichtsrat und Vorstand den echten Dialog über Risiken und Integrität suchen? - Wie kann man erkennen, dass Governance Strukturen wirken – und nicht nur auf dem Papier existieren? Praktische Beispiele und persönliche Erfahrungen von Dr. Klaus Moosmayer zeigen, wie Unternehmen Schnittstellenrisiken vermeiden, Geschwindigkeit erhöhen und Ressourcen besser nutzen können. Ein Muss für alle, die wissen wollen, wie verantwortungsvolle Steuerungsstrukturen im Wandel der Zeit gelingen!
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    27 min
  • Max Müller, Head of Global Public Affairs, Bayer AG
    Mar 31 2026
    Herzlich willkommen zum Frankfurter Regulierungspodcast. Mein heutiger Gast ist Herr Max Müller, Head of Global Public Affairs bei der Bayer AG. Er arbeitet an der Schnittstelle von Unternehmen, Politik und Regulierung. Mit ihm spreche ich über eine Frage, die weit über einzelne Branchen hinausreicht: Wie gelingt Regulierung, die Innovation ermöglicht und zugleich Vertrauen schafft?
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    49 min
  • Michael Theurer, Banken, Risiken & Resilienz: Was 2026 für die Finanzstabilität zählt.
    Feb 24 2026
    Zu Beginn spricht Herr Theurer ausführlich über aktuelle Risiken, die durch geopolitische Spannungen, politische Unsicherheiten (wie erratische US-Zollpolitik), geringes Wirtschaftswachstum sowie mögliche Blasen an den Börsen entstehen. Dabei nennt er explizit die Rolle der großen US-Tech-Konzerne und warnt vor einem Rückschlagspotenzial auf den Märkten. Ein großes Thema ist die Widerstandsfähigkeit, also Resilienz, die laut Herr Theurer durch solide Kapitalpuffer, vergleichbar mit dem Stoßdämpfer eines Fahrzeugs, gestärkt werden muss. In der Diskussion werden vier Schwerpunktrisiken hervorgehoben: geopolitische Herausforderungen inklusive hybrider Bedrohungen, die wachsende Staatsverschuldung (mit Bezug auf OECD- und IWF-Berichte), steigende Unternehmensinsolvenzen sowie das Risiko abrupter Preiskorrekturen an den Finanzmärkten. Ein weiteres zentrales Thema ist die Verwundbarkeit von Banken, insbesondere angesichts von Cyberrisiken und der großen Abhängigkeit von US-amerikanischen Cloud-Anbietern. Herr Theurer betont, dass Kreditrisiken und ein solides Risikomanagement für Banken in Zeiten wirtschaftlicher Anpassungen und Krisen unverzichtbar sind. Außerdem hebt er die Bedeutung einer klaren Governance innerhalb der Banken hervor – schlechte interne Unternehmensführung wird häufig als Auslöser von Schieflagen genannt. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf sogenannten Nichtbanken, beispielsweise Fonds und Versicherungen, die zunehmend an Relevanz gewinnen. Risiken entstehen hier vor allem durch mangelnde Transparenz, Datenlücken und grenzüberschreitende Kapitalströme, zum Beispiel im Bereich „Private Credit“. Die Digitalisierung mit Fokus auf Cloud-Abhängigkeiten stellt eine weitere Herausforderung dar, bei der Banken insbesondere auf Datenhoheit, Vertragsmanagement und Exit-Strategien achten müssen. Auch Klima- und Transformationsrisiken werden als finanzielle Risiken angesprochen – mit dem Ziel, diese risikoorientiert und datenbasiert, nicht politisch motiviert, zu managen. Abschließend betont Herr Theurer, dass das deutsche Banken- und Finanzsystem grundsätzlich als widerstandsfähig gilt, die laufende Sicherstellung ausreichender Eigenkapitalpuffer und ein umsichtiger Umgang mit Digitalisierung, Governance und aufsichtsrechtlicher Komplexität aber unerlässlich bleiben. Der Podcast bietet somit einen umfassenden Überblick über die drängenden Themen moderner Bankenaufsicht, beleuchtet Hintergründe und Herausforderungen, und gibt praktische Einblicke in die tägliche Arbeit der Aufsicht und die Perspektiven für 2026.
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    34 min
  • Wie die EU‑Kommission Vereinfachung versteht – Prinzipien, Werkzeuge, und Reibungspunkte
    Jan 30 2026
    In dieser Folge spricht Erkan Wisler, Host vom Frankfurter Regulierungspodcast mit Michael Hager, Kabinettschef von Kommissar Valdis Dombrovskis, über die Simplifizierungsagenda der EU. Es geht um zentrale Prinzipien wie Proportionalität, messbare Entlastung für Unternehmen, Reibungspunkte im Gesetzgebungsprozess und Werkzeuge wie Omnibusse, um die Komplexität der Regulierung zu verringern. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, wie die Kommission Vereinfachung operationalisiert und was dabei in der Praxis am meisten bremst – oder eben vereinfacht. Themenüberblick: - Warum Proportionalität der Schlüssel zur Vereinfachung ist - Wie die Kommission mit Omnibussen und Kostentabellen arbeitet - Wo Komplexität am häufigsten wächst und wie sie reduziert werden kann - Die Rolle von KI und Legal Tech bei der Harmonisierung von Anforderungen - Herausforderungen durch Goldplating und nationale Sonderwege - Wie Feedback aus der Praxis wirksam einfließt - konkrete Vorteile für Unternehmen bis 2026 Perfekt für alle, die verstehen wollen, wie regulatorische Erleichterung in Europa konkret aussehen kann – und an welchen Schrauben Brüssel wirklich dreht.
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    37 min