Episodi

  • #19 Soziale Verantwortung - Was geben wir in die Gesellschaft hinein und was nehmen wir heraus?, mit Martin Rahmes von HS ImmoInvest GmbH
    Feb 13 2024

    Wofür steht eigentlich „S“ in ESG? Wie definiert man „sozialen Mehrwert“? Und wie setzt man ein Projekt mit dem Schwerpunkt „S“ auf?

    Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Rahmes, Geschäftsführer von HS ImmoInvest GmbH in der neunzehnten BuildImpact Folge.

    Martin hat sich nämlich im Rahmen seiner Hochschulbildung, lange bevor die Begriffe ESG und Taxonomie zum Einsatz kamen, mit dem Thema „soziales“ auseinandergesetzt.

    Die soziale Verantwortung, eine positive Veränderung für die Gemeinschaft und die Stadt, sowie ein partnerschaftliches Miteinander ist für Martin und seine Kunden genauso wichtig wie das Erzielen einer Rendite.

    Das „S“ - zeichnet sich noch immer durch eine ungenaue Definition sowie Herausforderungen bei der Messung der Auswirkungen. Auf Grund seiner Erfahrungen erzählt Martin wie die Marktteilnehmer derzeit damit umgehen.   

    Und zum Schluss berichtet er über ein aktuelles Projekt. Ein durchhören lohnt sich alle Mal!

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    23 min
  • #18 Vermeiden, verwerten, entsorgen - Der Umgang mit dem Abfall, mit Sabine Giesa von EHTW Service GmbH
    Jan 23 2024

    In dieser Folge erzählt Sabine Giesa von EHTW Service GmbH, im Interview mit Maida Morano, wie wichtig die Abfallwirtschaft für den Klimaschutz ist. Wie die abfallwirtschaftlichen Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Minderung von Treibhausgasen leisten? Denn die nötigen Schritte zu einer „klimafreundlichen“ Abfallwirtschaft sind schon lange bekannt, und verlässliche Techniken für Recycling und Abfallbehandlung verfügbar. 

    Nicht umweltgerecht entsorgte Abfälle tragen in erheblichem Maße zum globalen Klimawandel bei. Aus offenen Deponien oder Müllabladestellen entweicht in hohen Mengen klimaschädliches Methangas. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die CO2-Emissionen in Rahmen der ESG-Datenerfassung ausgewiesen werden müssen. Abfallbilanzen mit Mengenangaben und Verwertungswegen sind darzustellen.

    Sabine Giesa erzählt, wie sie über Einzelhandel Verband zum Thema Abfallwirtschaft gekommen ist, und was sie motiviert hat diese Herausforderung anzupacken. Wie haben sich die Entsorgungspfade sowie Abfallmengen in den letzten 30 Jahren entwickelt? Warum erst die steigenden Kosten und Standards in der Abfallentsorgung zu einer Professionalisierung des Abfallmanagements hinführten?

    Nun, ein reines Vorhandensein der Abfallmanagement reicht schon lange nicht aus. Sabine Giesa erzählt darüber warum die Abfallmengen die größte Schwierigkeit in der Datenerfassung ist, und wie man mit dieser sowie weiteren Herausforderungen umgeht.

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    46 min
  • #17 EU-Taxonomie für Dummies – wichtigste Zusammenhänge einfach und praktisch erklärt, mit Dina Kusnezowa von Ramboll Management Consulting
    Jan 15 2024

    In dieser Build Impact Folge erzählt Dina Kusnezowa wie sie Ihre Begeisterung für Nachhaltigkeit entdeckt hat und welche Rolle die Schwellenländer dabei spielen. Ihr Weg führte Sie von Sustainable finance über ESG-Bewertung bis hin zur Nachhaltigkeitsberatung.  

    Das Gespräch zwischen Dina und Maida fängt mit Grundlagen an:

    Welche Nachhaltigkeitsziele hat sich die globale Gemeinschaft gesetzt? Und wie Europa, als erste klimaneutraler Kontinent bis 2050, die Vorreiterrolle übernehmen möchte. European Green Deal – ein Paket an Richtlinien und Maßnahmen – soll der Wegweiser für die Zielerreichung sein. Die wichtigsten Begriffe – u.a. Offenlegungsverordnung, Taxonomie und CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) - werden verständlich und konkret erklärt.  

    Mit welchen Instrumenten möchte die EU für mehr Transparenz auf den Finanzmärkten sorgen? Und welche Rolle spielt dabei die doppelte Wesentlichkeitsanalyse?

    Tiefgreifende Auswirkungen auf den Gebäudesektor werden erläutert: Welche Rolle die Energieeffizienzklasse spielt? Und was bedeutet Taxonomie-Konformität - auf der Gebäude bzw. Portfolio Ebene?

    Mit Offenlegungsverordnung möchte man mehr Transparenz schaffen und Greenwashing vermeiden. Dina erklärt, welche Problematik durch die Portfolio Klassifizierung entsteht.

    Dieses spannende Interview schließt mit dem Thema ESG-Scoring und die Zukunft dieser Bewertung ab.

    Es lohnt sich bis zum Ende zu zuhören - eine neue, spannende Folge mit vielen praktischen Beispielen aus der Nachbarschaft wird angekündigt.

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    43 min
  • #16 Wie man durch Mehrparteienverträge Anreize für eine bessere Zusammenarbeit schafft?, mit Simon Christian Becker von Hochschule RheinMain
    Dec 12 2023

    Auf der Suche nach einer Lösung für Großprojekte, ist Simon Christian Becker auf ein, in Deutschland noch nicht verbreitetes, Thema aufmerksam geworden: Integrierte Projektabwicklung (IPA). Als Wissenschaftler, Lehrbeauftragter und freiberuflicher Consultant ist er mittlerweile ein IPA-Experte.

    Im Gespräch mit Maida Morano spricht er über die Fortschritte der IPA in den Nachbarländern.

    Simon erzählt darüber wie die Mehrparteienverträge Schnittstellen reduzieren, warum es wichtig ist Schlüsselbeteiligte frühzeitig einzubinden und welche Anreizsysteme in Projekten etabliert werden können.

    Wer mehr über die integrierte Projektabwicklung erfahren möchte, sollte unbedingt das von Springer Verlag publiziertes Buch – Integrierte Projektabwicklung (IPA) – Schnittstelleneinstieg für Bauherrn, Architekten und Ingenieure, besorgen. Die Autoren, Simon Christian Becker und Horst Roman-Müller geben einen gesamtheitlichen Überblick über die IPA-Methodik für alle Interessierten.

    Integrierte Projektabwicklung (IPA): Schnelleinstieg für Bauherren, Architekten und Ingenieure | SpringerLink

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    41 min
  • #15 Warum der Fokus auf das Team, wichtiger, als der Fokus auf eine Software Lösung ist, mit Marc Beermann von Bimondis
    Nov 16 2023

    Marc Beermann, Co-founder & CEO von Bimondis spricht darüber warum wir uns auf die Ausbildung der Teams konzentrieren müssen. Der Mangel der Fachkräfte und unterschiedliche Interessen der Beteiligten in der Wertschöpfungskette, dürfen keine Ausreden sein.

    Jede Veränderung beginnt bei den Menschen: die in der Lage sind Software richtig einzukaufen; diese Software zu steuern und zu nutzen.; außerdem braucht es Leute die diese Software den Anforderungen anpassen. Es braucht Menschen die eine Strategie entwickeln - wie die Technologie gezielt eingesetzt werden soll.

    Neue Berufsbilder müssen aufgestellt werden um die Transformation voranzutreiben. Marc Beermann spricht darüber wie die Weiterbildung den Wissenstransfer beschleunigt, was wiederum den Wandel voranbringt. Ohne das richtige Wissen kann z.B. BIM-Wert bzw. der Wert von „Digital Construction“ gar nicht erkannt werden.   

    Das man die Daten nicht mehr mit Excel managen kann, ist allgemein bekannt. Es ist wichtig zu verstehen wie man unterschiedliche Datenqualitäten zusammenfügt und wie man mit Datenmengen umgeht.

    Zum Schluss, in diesem Interview, erzählt Marc Beermann wo man mit einer digitalen Transformation in der Branche ansetzt, und wie diese gelingen kann.

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    47 min
  • #14 Wo BIM im Bestand kluge Ansätze für ESG liefert, mit Michael Dittel von LeafTech
    Oct 31 2023

    Die dritte Folge der BIM-Serie beschäftigt sich damit, wie der Digitale Zwilling im Zusammenhang mit ESG eingesetzt werden kann, um auf Knopfdruck die erforderlichen Daten für die Dokumentationspflichten zu erzeugen.

    Dazu erklärt Michael Dittel Co-Founder und CEO von Leaftech, wie auf Basis des dreidimensionalen Modells einerseits sehr realistische Verbrauchsdaten für unterschiedliche Energieträger in der Simulation erzeugt werden können, die wiederum verglichen mit dem tatsächlichen Energieverbrauchsdaten das Optimierungspotenzial zwischen Soll und Ist-Verbrauch aufzeigen.

    Im Hinblick auf ESG zeigt der digitale Zwilling auf, wie und mit welchen potenziellen Maßnahmen eine Bestandsimmobilie den vorgeschriebenen Dekarbonisierungs- und nergiereduktionspfad erreichen kann. Er dient damit sowohl als Entscheidungsgrundlage und als auch zur Dokumentation sämtlicher Nachhaltigkeitskriterien. Außerdem bleibt das Modell unweigerlich mit der Immobilie verbunden, selbst wenn diese veräußert oder umgenutzt wird.

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    30 min
  • #13 Wie kommt der Bestand ins BIM und welche Vorteile das mit sich bringt, mit Boris Goldshteyn von VISOPLAN
    Oct 24 2023

    Lohnt sich der Aufwand, ein Bestandsgebäude in einem digitalen BIM-basierten-Modell abzubilden und wie setzt man das um? Diese Frage beantwortet Boris Goldshteyn von VISOPLAN in der dreizehnten BuildImpact Folge, bzw. die zweite Folge aus der BIM-Podcast-Reihe.  

    Boris erzählt darüber, dass es immer Sinn macht damit zu beginnen, eine digitale Beschreibung des Gebäudes zu erstellen, die maschinenlesbar ist. Er erklärt auch, was maschinenlesbar bedeutet und warum, dass die Grundlage einer unvermeidbaren Automatisierung ist. Wenn alle Beteiligten, egal in welchem Gewerk im Gebäude sie arbeiten, die Daten des digitalen Modells nutzen, fließen neue Informationen wieder in das Modell zurück. Damit ist das das digitale Modell immer auf dem aktuellen Stand, abrufbar und nutzbar. BIM kann perfekt eine Schnittstellenfunktionalität abbilden.

    Dafür erforderliche, globale Standards definiert der Verband Building Smart: Man spricht dort von IT-lesbaren Datenstrukturen. Die richtige Herausforderung sind allerdings Zieldefinitionen und Rollenbilder – da ist noch viel Nachholbedarf vorhanden. Eine Präzisierung und breites Verständnis dafür wären wünschenswert.

    Bei BIM geht es immer um Lebenszyklus, und laut Boris sollte man keine Unterscheidung zwischen Neubau und Bestand machen.

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    40 min
  • #12 Welche Perspektiven bietet Datenverfügbarkeit im Gebäudebetrieb, und warum BIM in diesen Rahmen eine wichtige Grundlage bleibt, mit Jörg Jungedeitering von Strabag PFS
    Oct 17 2023

    In dieser Folge spricht Maida Morano mit Jörg Jungedeitering wie er schon während seiner Studienzeit Gefallen an BIM gefunden hat. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter hat er schon damals Projekte begleitet, und aus der Sicht der didaktischen Entwicklung betrachtet, wie das Thema BIM in den Unterrichtsstoff eingebracht werden kann. Damals ist ihm schon klar geworden, dass BIM mehr als nur eine Technologie ist, es ist eine Methodik, es sind die Prozesse die fest in dem Unterricht mit reingehören.

    Wenn Jörg Jungedeitering, von BIM im Bestand spricht, meint er nicht den Digitalen Zwilling, der das Gebäude mit all seinen Facetten abbildet und den es braucht, um ein Gebäude zu sanieren oder umzuplanen.

    Im Bestand geht es vielmehr darum, die Informationsverfügbarkeit in allen Phasen des Betriebs sicherzustellen. Damit sind statische Daten, Life-Daten und menschliches Wissen gemeint – all das muss abgesichert sein, um die Aufgaben trotz des drohenden Fachkräftemangels bewältigen zu können. Auf der anderen Seite werden die Daten benötigt, um Dokumentationsverpflichtungen nachkommen zu können und die Betreiberverpflichtungen zu erfüllen.

    Die dafür notwendigen Daten liegen vor, sei es in Papierform, in Form von Zählerdaten, aus unterschiedlichen Verbrauchsstellen, und auch diverse Wartungsprotokollen.

    Die derzeit größte Herausforderung besteht darin, die Daten digital verfügbar zu machen und sie zu harmonisieren, um sie in Zukunft auch auswerten zu können.

    Bei BIM im Betrieb geht es letztendlich darum, die Operative zu entlasten und Prozesse zu digitalisieren.

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    35 min