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  • Neujahrskonzert-Dirigent Yannick Nézet-Séguin
    Jan 1 2026

    Yannick Nézet-Séguin hatten wohl nicht viele auf der Rechnung, als am 1. Jänner 2025 der Dirigent für das nächste Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker bekanntgegeben wurde. Dabei zählt der 50-jährige Kanadier längst zur Weltspitze des Klassikbetriebs. Seit 2019 ist Nézet-Séguin Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera, zudem ist er Chefdirigent des traditionsreichen Philadelphia Orchestra sowie des kanadischen Orchestre Métropolitain in seiner Heimatstadt Montreal. Und auch die Wiener Philharmoniker kennen ihn schon lange: 2010 dirigierte er das Orchester erstmals bei der Salzburger Mozartwoche, es folgten regelmäßige gemeinsame Auftritte – wenn auch bisher selten vor dem Wiener Stammpublikum. (Sebastian Fleischer). Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 1.1.2026

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    24 min
  • Dirigent Markus Poschner zwischen Fledermaus und Jazz
    Dec 28 2025

    „Wer soll es denn sonst machen?“ fragt Markus Poschner und meint damit das Einstehen für Menschlichkeit und menschliches Miteinander in Zeiten sich verhärtender Fronten. Gerade jetzt könne die Kunst Wege zur Gemeinsamkeit eröffnen, so Poschner, der zu Silvester erstmals „Die Fledermaus“ von Johann Strauß an der Wiener Staatsoper dirigiert. Seit September ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, im Herbst 2026 übernimmt er zudem das RSO und 2027 die Utah Symphony. Poschner stammt aus einer Musikerfamilie und war mehrere Jahre als Jazzpianist tätig, bevor er erstmals zum Taktstock griff. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der geborene Münchner von einem Familienleben als „fahrende Gaukler“, warum das RSO kein Ablaufdatum hat und von seinem langjährigen Traum, mit einem Orchester Jazz zu spielen.

    Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 28.12.2025.

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    25 min
  • #Historie im Brennglas: Florian Illies# Scheucher
    Dec 25 2025

    Florian Illies zu Gast bei Christine Scheucher+++Er hat sich mit der Erfindung der Landschaft in der Malerei Caspar David Friedrichs auseinandergesetzt, das Jahr 1913 als Auftakt der europäischen Urkatastrophe kulturgeschichtlich vermessen und sich an Vita und Werk des expressionistischen Lyrikers Gottfried Benn abgearbeitet. Als Co-Host des Podcasts „Augen zu“ zeigt er, wie man mit Worten Kunst zum Klingen bringen kann. Jede Folge, die der Autor und Kunsthistoriker Florian Illies gemeinsam mit ZEIT-Herausgeber Giovanni di Lorenzo aufnimmt, ist einer großen Künstlerpersönlichkeit gewidmet.
    2025 feiert die literarische Welt den 150. Geburtstag des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann. Aus diesem Anlass hat Florian Illies einen Band vorgelegt, der ins verhängnisvolle Jahr 1933 führt.
    „Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary“ lautet der Titel des Bandes, der nur wenige Monate wie durch ein Brennglas in den Blick nimmt.

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    26 min
  • #Andrea Breth in der Josefstadt#
    Dec 7 2025

    Intermezzo, 7.12.2025
    Andrea Breth – Debut an der Josefstadt
    „Hätten wir uns anders verhalten?“ – die Regisseurin Andrea Breth über „Ein deutsches Leben“ im Theater in der Josefstadt
    Zu Gast im Intermezzo ist die deutsche Theater- und Opernregisseurin Andrea Breth. Sie hat legendäre Inszenierungen im gesamten deutschen Sprachraum geschaffen, viele Jahre am Burgtheater als Hausregisseurin gearbeitet und sich in den letzten Jahren verstärkt der Oper zugewandt. Im Theater in der Josefstadt gibt sie jetzt (18.12.2025) ihr Hausdebut – mit Christopher Hamptons Stück „Ein deutsches Leben“, das auf dem gleichnamigen Dokumentarfilm basiert. Im Zentrum steht eine reale Person – Brunhilde Pomsel, die die Sekretärin von Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels war. Sie hat als 103jährige einem Filmteam über ihr Leben erzählt. Breth setzt es mit der Schauspielerin Lore Stefanek im Theater in der Josefstadt in Szene.

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    21 min
  • Unsuk Chins surreale Klangwelten
    Nov 16 2025

    Ö1 Intermezzo ++ Gestaltung: Sebastian Fleischer ++ Mit „Alice in Wonderland“ hat die gefeierte koreanische Komponistin Unsuk Chin einen wahren Klassiker der Nonsense-Literatur zur Vorlage für ihre erste Oper genommen. 2007 erlebte ihre „Alice“ an der Bayerischen Staatsoper in München ihre Weltpremiere – geleitet von Chins Freund und Mentor Kent Nagano. Die Produktion wurde später von der Zeitrschrift „Opernwelt“ zur „Uraufführung des Jahres“ gekürt. Jetzt hat „Alice in Wonderland“ am MusikTheater an der Wien Premiere, zu der auch die Komponistin angereist ist. Im Intermezzo erzählt sie, wie die surrealen Bilder von Lewis Carroll sie an ihre eigenen Träume erinnert haben, wie sie den grotesken Humor in ihre Musik übersetzt hat, sie berichtet von ihren – bitteren – Lehrjahren bei György Ligeti in Hamburg und erklärt, warum sie die Interpretinnen und Interpreten ihrer Werke regelmäßig an ihre physischen Grenzen bringen will. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 15.11.2025

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    17 min
  • #Florian Scheuba Schönen guten Abend#
    Nov 9 2025

    Intermezzo, 9.11.2025
    „Ich lass mir nicht das Maul stopfen“ – der Kabarettist Florian Scheuba über sein neues Soloprogramm „Schönen guten Abend“
    Zu Gast im Intermezzo ist der Kabarettist, Autor und Kolumnist Florian Scheuba. Seit Jahrzehnten prägt er die heimische Kabarettszene, angefangen mit den Hektikern, über die Staatskünstler, bis hin zu Programmen mit Kollegen wie Robert Palfrader, Alfred Dorfer, Thomas Maurer und Cornelius Obonya. Er schreibt satirische Kolumnen für den Standard, was kürzlich zu einer Verurteilung führte, seit 2020 betreibt er den Falterpodcast „Scheuba fragt nach“. Am Dienstag feiert sein drittes Soloprogramm „Schönen guten Abend“ im Wiener Stadtsaal Premiere. Über seine Verurteilung und die Folgen für die Meinungsfreiheit, über satirische Überhöhung und seinen Medienkonsum, über den Zustand unserer Welt und die brennenden Themen unserer Zeit und sein Auseinandersetzen mit dem Älterwerden spricht Florian Scheuba mit Katharina Menhofer.

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    18 min
  • Michael Köhlmeier & Robert Dornhelm - Erzählen als Überlebensprinzip
    Oct 26 2025

    Schon der Titel führt aufs Glatteis: "Dornhelm. Roman einer Biografie" heißt das neue Buch von Michael Köhlmeier und ist dabei eigentlich ein durchgängiger Dialog, ein wechselseitiges Zuhören, Widersprechen und einander ins Wort Fallen zweier Freunde, die sich vor 40 Jahren in L.A. kennenlernten. Dornhelm, der 1947 in Rumänien geboren wurde, kam als 13jähriger nach Wien und ging Ende der 70er Jahre als Filmregisseur in die USA, wo er mit zahlreichen Größen der Branche zusammenarbeitete. Michael Köhlmeier wirkte an mehreren Filmprojekten mit, über die sie im Buch ebenso sprechen wie über Dornhelms Aufwachsen im Nachkriegsrumänien und die Illusion vom bunten Westen, die sich im grauen Wien der 60er Jahre zerschlug. Und über die existenzielle Funktion des Erzählens als "Überlebensprinzip", die auch im Interview mit Judith Hoffmann zur Sprache kommt.

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    25 min
  • #Johanna Wokalek bleibt neugierig#
    Sep 21 2025

    Die Schauspielerin Johanna Wokalek ist zurück in Wien und gehört zum neuen Ensemble des Volkstheaters unter der Leitung von Jan Philipp Gloger. Ihren bejubelten Einstand hat sie in der Bühnenadaption von Michael Hanekes Film „Caché“ gefeiert ( Regie Felicitas Brucker). Die in Baden-Würtemberg geborene Wokalek, Jahrgang 1975 hat am Wiener Reinhardt Seminar studiert, und war über 15 Jahre immer wieder am Burgtheater oder bei den Salzburger Festspielen zu sehen. Über ihre Rückkehr nach Wien, die Gründe ans Volkstheater zu kommen und Erinnerungen (etwa an die Zusammenarbeit mit Paulus Manker oder die „goldenen“ Burgtheater-Jahre), über Neugierde und Perspektivenwechsel,, über fehlende Starallüren und neue Rollen spricht Johanna Wokalek mit Katharina Menhofer.

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    21 min