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Zwischen EIGENTLICH & Wirklich

Zwischen EIGENTLICH & Wirklich

Di: Angela Hermens
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Zwei Schwestern - Psychologin & Psychotherapeutin trifft auf Biologin & Philosophin - sprechen miteinander über Alltagsthemen, in denen wir uns allzu gerne festbeißen, wo wir eigentlich ins TUN kommen sollten.

2026 Angela Hermens
Igiene e vita sana Psicologia Psicologia e salute mentale
  • Macht Reue eigentlich Sinn? – Über falsche Entscheidungen und die Frage „Was wäre wenn?“
    Oct 17 2026

    Hätte ich damals doch anders entschieden. Hätte ich das bloß nicht gesagt. Wäre ich gegangen. Oder geblieben. Hätte ich mich nur getraut … Reue kennt wahrscheinlich fast jeder von uns. Aber macht sie eigentlich Sinn? Schließlich können wir die Vergangenheit nicht mehr verändern. Genau diese Frage hat uns ein treuer Hörer unseres Podcasts geschickt. Und wir haben ziemlich schnell gemerkt: Da steckt ganz schön viel drin. Denn man kann Reue philosophisch betrachten, psychologisch – und natürlich ganz persönlich. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie viel Freiheit wir überhaupt haben, wenn wir Entscheidungen treffen, was Philosophen wie Aristoteles und Nietzsche über Verantwortung, Freiheit und den Umgang mit Vergangenem gedacht haben und warum Reue uns tatsächlich regelrecht in der Vergangenheit festhalten kann. Aus psychologischer Sicht schauen wir darauf, wozu Reue überhaupt gut ist. Denn so unangenehm sie sich anfühlt: Sie kann eine wichtige Funktion haben. Wir können aus vergangenen Entscheidungen lernen, unsere Werte klarer erkennen und unser zukünftiges Handeln verändern. Dabei geht es für uns aber irgendwann nicht mehr um die Frage: „Was hätte ich damals anders machen müssen?“ Sondern vielmehr: „Wie möchte ich ab heute handeln?“

    Darüber sprechen wir in dieser Folge:

    • Was Reue eigentlich ist und welche Funktion sie haben kann.
    • Was Entscheidungsfreiheit, Verantwortung und Reue miteinander zu tun haben.
    • Welche philosophischen Gedanken Aristoteles und Nietzsche dazu beitragen.
    • Wann Reue uns etwas lehren kann – und wann sie uns in der Vergangenheit festhält.
    • Warum unser heutiges Ich leicht über Entscheidungen urteilt, die unser damaliges Ich mit ganz anderem Wissen getroffen hat.
    • Wie aus „Was hätte ich anders machen müssen?“ die Frage „Wie möchte ich ab heute handeln?“ werden kann.
    • Warum Selbstmitgefühl ein wichtiger Teil davon sein kann, Frieden mit vergangenen Entscheidungen zu schließen.

    Und an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für diese Hörerfrage. Schickt uns unbedingt weiter eure Fragen und Themen – wir lieben es ...

    Kontaktaufnahme:

    • Gemeinsam über Mail: entwicklungspfade@web.de
    • Angela ist erreichbar über die Webseite www.entwicklungspfade.com oder auf Instagram @entwicklungspfade

    Hinweis: Das Gespräch basiert auf persönlichen Erfahrungen, Reflexionen und praktischen Methoden, um innere Blockaden zu verstehen und anzugehen. Unsere Folgen sind bewusst kurz und knackig gehalten. Uns ist wichtig, einen komprimierten und gut zugänglichen Einstieg in ein Thema zu geben – wissend, dass wir in dieser begrenzten Zeit nicht alle Perspektiven, Möglichkeiten, Techniken oder Tools vollständig abbilden können.

    Die Impulse, die wir teilen, entstehen im natürlichen Gesprächsfluss und orientieren sich an dem Beispiel oder der Situation, über die wir sprechen. Sie sind Anregungen, keine vollständigen Handlungsanleitungen. Jeder Mensch ist anders – deshalb darf und soll jede*r selbst prüfen, welche Idee, welche Technik oder welcher Impuls stimmig ist und was sich im eigenen Alltag gut integrieren lässt.

    Unsere Gespräche möchten Denkanstöße geben, Orientierung bieten und Mut machen – nicht ersetzen, was persönliche Beratung, Therapie oder tiefergehende Begleitung leisten.

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    20 min
  • Kann mein Kopf jetzt bitte mal die Klappe halten? – Wenn Denken zu Overthinking wird
    Oct 10 2026

    Kennst du das, wenn dein Kopf ein Thema einfach nicht mehr loslässt? Du denkst, analysierst, spielst Möglichkeiten durch – und irgendwie kommst du trotzdem keinen Schritt weiter. Willkommen im Overthinking. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir überhaupt in Grübelschleifen geraten und warum unser Gehirn das nicht einfach macht, um uns zu ärgern. Denn Grübeln kann uns das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit geben, uns beschäftigt halten – und manchmal sogar verhindern, dass wir etwas fühlen müssen, was wir gerade lieber nicht fühlen möchten.

    Wir sprechen über Rumination, also dem Grübeln über Vergangenes, und sich Sorgen machen über das, was möglicherweise noch passieren könnte, schauen auf die Funktion hinter dem vielen Denken und fragen uns natürlich: Wie kommen wir da eigentlich wieder raus?

    Darüber sprechen wir:

    • warum unser Gehirn überhaupt ins Overthinking gerät
    • warum Denken sich nach Problemlösen anfühlen kann, obwohl wir uns längst im Kreis drehen
    • was Unsicherheit und unser Wunsch nach Kontrolle damit zu tun haben
    • warum Overthinking manchmal auch eine Möglichkeit ist, Gefühle zu vermeiden
    • wie Metakognition helfen kann
    • warum eine feste Grübelzeit tatsächlich sinnvoll sein kann
    • wie „raus aus dem Kopf, rauf aufs Papier“ Klarheit schaffen kann
    • und warum manchmal nicht noch ein besserer Gedanke hilft, sondern: raus aus dem Kopf und rein in den Körper

    Denn nicht jeder Gedanke muss bis zum bitteren Ende durchdacht werden. Manchmal darf unser Kopf tatsächlich einfach mal die Klappe halten.

    Schreibt uns gerne eure Fragen und Themenwünsche:

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    • Angela ist erreichbar über die Webseite www.entwicklungspfade.com oder auf Instagram @entwicklungspfade

    Hinweis: Das Gespräch basiert auf persönlichen Erfahrungen, Reflexionen und praktischen Methoden, um innere Blockaden zu verstehen und anzugehen.

    Unsere Folgen sind bewusst kurz und knackig gehalten. Uns ist wichtig, einen komprimierten und gut zugänglichen Einstieg in ein Thema zu geben – wissend, dass wir in dieser begrenzten Zeit nicht alle Perspektiven, Möglichkeiten, Techniken oder Tools vollständig abbilden können.

    Die Impulse, die wir teilen, entstehen im natürlichen Gesprächsfluss und orientieren sich an dem Beispiel oder der Situation, über die wir sprechen. Sie sind Anregungen, keine vollständigen Handlungsanleitungen.

    Jeder Mensch ist anders – deshalb darf und soll jede*r selbst prüfen, welche Idee, welche Technik oder welcher Impuls stimmig ist und was sich im eigenen Alltag gut integrieren lässt.

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    20 min
  • Warum mach ich mir eigentlich so einen Stress? – Und wie hör ich wieder damit auf?
    Oct 3 2026

    Warum sind wir manchmal völlig gestresst? Und warum kann dieselbe Situation den einen völlig aus der Ruhe bringen, während der andere ziemlich entspannt bleibt? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie viel von unserem Stresserleben tatsächlich in uns selbst entsteht – durch das, was wir denken, erwarten, bewerten und uns den lieben langen Tag erzählen. Wir schauen uns die drei Säulen des Stressmanagements an, sprechen darüber, an welchen Stellen wir überhaupt etwas verändern können und warum es sich lohnt, die eigenen Gedanken nicht immer für bare Münze zu nehmen.

    Und natürlich geht es auch um den Körper: Was passiert eigentlich, wenn wir gestresst sind? Und wie können wir unseren Atem ganz konkret nutzen, um unser System wieder herunterzufahren und uns selbst zu regulieren?

    Darüber sprechen wir:

    • warum Stress nicht nur davon abhängt, was im Außen passiert
    • wie unsere Gedanken und Bewertungen unser Stresserleben beeinflussen
    • warum es sich lohnt, die eigenen Gedanken immer mal wieder zu hinterfragen
    • die drei Säulen des Stressmanagements: Stressoren verändern, unsere Bewertung verändern und für Regulation und Ausgleich sorgen
    • wie Atmung uns bei der Regulation unterstützen kann
    • und was wir selbst ganz konkret tun können, wenn wir merken: Ich mach mir gerade schon wieder zu viel Stress!

    Buch von James Nestor "Breath"

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    22 min
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