Wie viel Sozialstaat verträgt Demokratie? | Ep. 182
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Verantwortung, Macht und das unbequeme Ungleichgewicht unserer Zeit
Viele sagen heute: Die Demokratie ist in Gefahr.
Doch kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Warum eigentlich?
Liegt die Bedrohung in Populismus und Polarisierung?
In supranationalen Institutionen und Machtverschiebungen?
Oder vielleicht tiefer – im Inneren der Demokratie selbst?
In dieser Folge des Stoischen Piraten geht es um eine unbequeme, selten offen diskutierte Frage:
Kann eine Demokratie dauerhaft funktionieren, wenn immer weniger Menschen den Staat finanzieren, während immer mehr über seine Ausgaben entscheiden?
Wir sprechen über die historische Entwicklung der Demokratie – von Wehrfähigkeit und Steuerleistung bis zum modernen Sozialstaat. Über Platon, Aristoteles, John Stuart Mill und Alexis de Tocqueville. Über das Prinzip no taxation without representation – und darüber, warum es sich heute vielerorts in representation without taxation zu verkehren droht.
Ein zentraler Gedanke dabei: Demokratie war nie als reines Konsumrecht gedacht, sondern als Ordnung, in der politische Mitsprache an Verantwortung gebunden ist – an Risiko, Beitrag und Dienst am Gemeinwesen.
Was passiert, wenn diese Verbindung verloren geht?
Wenn politische Entscheidungen zunehmend von jenen getroffen werden, die ihre Konsequenzen nicht mehr tragen?
Und wie könnte ein modernes Verständnis von Skin in the Game aussehen – jenseits von Geld, aber nicht ohne Verantwortung?
Diese Folge ist kein Plädoyer gegen die Demokratie. Im Gegenteil. Sie ist ein Versuch, sie ernst zu nehmen.
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