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Was, wenn's gut wird?

Was, wenn's gut wird?

Di: Anna J. Haushofer
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„Was, wenn's gut wird?" ist eine Frage, die ich mir viel zu selten stelle. Wir neigen dazu, grundsätzlich mal eher von Worst-Case-Szenarien auszugehen. Aber was ist denn eigentlich, wenn's gut wird? Wenn ich es jetzt in der Hand habe, es gut werden zu lassen? Und wie gelingt mir das? Hier teile ich Geschichten. Meine und die all jener Menschen, die mit mir ins Gespräch gehen. Geschichten von dir und mir - die "kleinen" Geschichten, die sonst nicht so viel Sichtbarkeit, Gehör und Raum bekommen. Und ganz viel Gedankensalat. Putting my heart and soul out there. Ab sofort - alle zwei Wochen.Anna J. Haushofer Scienze sociali
  • Die Welt über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke. Hochsensibilität verstehen.
    Sep 21 2026

    Was, wenn ich nicht zu sensibel bin? Was, wenn mit mir nie etwas falsch war?


    Viele Jahre dachte ich, mit mir stimmt etwas nicht. Warum beschäftigen mich manche Gespräche noch Tage später? Warum fühlen sich volle Supermärkte manchmal an wie ein Angriff auf alle Sinne? Warum nehmen ich Stimmungen wahr, noch bevor jemand ein Wort sagt?


    „Für viele Menschen kommt die Welt über einen Lautsprecher an. Für hochsensible Menschen manchmal über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke."


    Gemeinsam mit meiner Freundin Caro spreche ich über Hochsensibilität, über intensive Wahrnehmung, Reizüberflutung, Selbstzweifel und die Erleichterung, endlich zu verstehen, warum man die Welt anders erlebt.


    Eine Folge über das Gefühl, anders zu sein, über die Herausforderungen eines empfindsamen Nervensystems und über die Schönheit, die darin liegen kann.

    Vor allem aber über die Erleichterung, endlich zu verstehen: Mit dir ist nichts falsch.

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    48 min
  • Part II: 48 Stunden Stille - ein Wochenende im Schweigekloster
    Sep 7 2026

    48 Stunden Stille. Kein Handy. Keine Nachrichten. Keine äußeren Reize. Dafür viele Gedanken.


    In Teil 2 meines Wochenendes im Schweigekloster nehme ich euch wieder mit in mein „Tagebuch“ – und damit direkt in meinen Kopf.


    Ich dachte ursprünglich, ich würde mich hier vor allem mit meiner beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Spoiler: So richtig viel Raum bekommt das Thema dann gar nicht. Und vielleicht ist genau das auch schon eine Antwort.


    Stattdessen geht es um den Drang, ständig irgendetwas erledigen zu müssen, darum, was eigentlich „einfach da sein“ bedeutet und warum selbst Fotos aussortieren oder eine Einkaufsliste schreiben plötzlich verdächtig nach Produktivität aussieht.


    Und natürlich geht es auch wieder ums Dating und darum, ob ich mich auf etwas einlassen möchte, das sich gerade gut anfühlt … obwohl ich ursprünglich gar nicht auf der Suche war.


    Dazwischen: Würstelbuffet im Kloster, ein gelber Ohrensessel, ein alter Vision- und Wunsch-Zettel und sehr viele Gedanken. Kein „Ich fahre ins Schweigekloster und komme mit allen Antworten zurück“. Eher die Erkenntnis, dass ich vielleicht gar nicht auf jede Frage sofort eine Antwort brauche – und auch nicht alles wissen und lösen muss.


    Und irgendwo zwischen all dem wird ein Gedanke immer lauter:

    Was, wenn’s gut wird?


    Vielleicht ist das hier tatsächlich meine bisher positivste Folge. Zumindest fühlt es sich gerade so an. 🤍


    Das ist Teil 2 meines Wochenendes in Stille. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, fang dort an. 🎧

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    30 min
  • 48 Stunden Stille - ein Wochenende im Schweigekloster Teil 1
    Aug 24 2026

    Was passiert, wenn es plötzlich still wird und all die Gedanken auftauchen, für die im normalen Alltag nie richtig Platz ist?


    Anfang August war ich für ein Wochenende in Innsbruck, um mal rauszukommen. Kein Handy, kein Buch, keine Musik – eigentlich möglichst wenig von außen und dafür ein bisschen mehr von innen.


    Ich hatte vorher gedacht, dass ich vielleicht zu ein paar Fragen in meinem Leben etwas mehr Klarheit bekomme. Was genau ich mir davon erwarte, wusste ich allerdings selbst nicht so richtig.

    Und dann war da plötzlich ziemlich viel.


    Menschen, die mich gerade beschäftigen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, über Liebe, Trennungen und die Frage, wie es eigentlich sein wird, wenn ein Mensch, der mich so gut kennt wie kaum jemand sonst, plötzlich nicht mehr so selbstverständlich da ist.


    Ein Date. Die Frage, was ich eigentlich will. Gedanken darüber, wie schön etwas Neues sein kann – und gleichzeitig ganz schön beängstigend. Über Verletzlichkeit, Selbstwert und das Grübeln darüber, ob ich es schaffen würde, ein „passt nicht“ irgendwann einfach als ein „passt nicht“ stehen zu lassen, ohne daraus wieder etwas über mich zu machen.


    Und dann ist da noch diese eine Frage: Was bedeutet es für mich, einfach da zu sein, ohne etwas leisten zu müssen?


    Ein Wochenende, an dem es außen ganz still war und innen dafür umso lauter.


    Ich habe irgendwann angefangen, alles aufzuschreiben. Und weil ich beim Schreiben irgendwann gemerkt habe, dass das für eine Folge viel zu viel wird, gibt es das Wochenende in zwei Teilen.

    Das hier ist Teil 1. Der Rest kommt beim nächsten Mal.

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    27 min
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