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Was liest du gerade?

Was liest du gerade?

Di: DIE ZEIT
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Wer ist nun besser: Kehlmann oder Kafka? Und was macht ein wirklich gutes Buch mit seinen Lesern und Leserinnen? Zweimal im Monat streiten und schwärmen wir über Bücher. Wir suchen aus der Fülle der Neuerscheinungen die interessantesten Bücher aus – mit Vorliebe solche, die uns selbst auf neue Gedanken gebracht haben. Es geht um neu erschienene Romane und Sachbücher und literarische Klassiker, die überraschende Schlaglichter auf die Gegenwart werfen. Im Wechsel sprechen aus der ZEIT-Redaktion Adam Soboczynski und Iris Radisch über Belletristik sowie Maja Beckers und Alexander Cammann über Sachbücher. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-aboZEIT ONLINE Arte Storia e critica della letteratura
  • Welche Bücher Elke Heidenreich empfiehlt (live von der Buchmesse)
    Oct 10 2026
    An welche Bücher erinnern wir uns im Leben, welche haben uns bei wichtigen Entscheidungen geholfen und vor welchen sollten wir uns hüten? Die Schriftstellerin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich hat ein Buch über die wichtigsten Lektüren ihres Lebens geschrieben. In der neuen Folge von »Was liest du gerade?« sprechen wir mit ihr auf der Frankfurter Buchmesse und erfahren, weshalb Gottfried Benn sie schon als Mädchen begeisterte. Warum Simone de Beauvoir ihr gelehrt hat, dass eine feste Bindung und Freiheit in Beziehungen sich nicht ausschließen müssen. Und Ruth Klüger, dass Unversöhnlichkeit wichtig sein kann. Bücher: - Elke Heidenreich: »Ach, eine Fanfare!«. Liebesbekenntnisse zu Schriftstellern. Hanser Verlag, 2026, 256 Seiten, 26 Euro. - Gottfried Benn: Gedichte. Reclam Verlag, 2020, 174 Seiten, 7 Euro. - Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2000, 944 Seiten, 18 Euro. - Ruth Klüger: weiter leben. Eine Jugend. dtv, 1994, 288 Seiten, 13 Euro. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    42 min
  • Führt zu viel Fitness zum Faschismus?
    Oct 3 2026
    Die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die Oktober-Sachbuchfolge von »Was liest Du gerade?« widmet sich viel diskutierten Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes. Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen über das neue Buch der amerikanischen Starhistorikerin Jill Lepore, die auch in Frankfurt auftreten wird. Ihr Buch »Die Regierung der Maschinen« erzählt die brandaktuelle Geschichte einer ganz besonderen Idee, der technischen Steuerung der menschlichen Gesellschaft seit 200 Jahren – nicht erst seit KI mit Chancen, Risiken und Nebenwirkungen, viel Science-Fiction, verrückten Plänen und präzisen Prophezeiungen. Man lernt: Die kalifornischen Tech-Bros hatten ihre Vorgänger – und der Großvater Elon Musk kommt auch vor. Und: Die Menschen haben durchaus noch Chancen, die Herrschaft der KI zu verhindern. Gefahren drohen momentan nicht nur von der Technik, sondern auch von den Körpern: Die österreichische Sozialwissenschaftlerin Julia Ebner präsentiert in ihrem Buch »Von Fitness zu Faschismus«, wie rechtsextreme Männlichkeit nach wie vor auf Kampf und Muskeln setzt. Sie ist eingetaucht in geheime Kampfsport-Szenen und Neonazi-Gruppen, schleust sich undercover ein in Chatgruppen der Manosphere: Hier wird sich fit gemacht gegen Demokratie und Feminismus – und der männliche Körper soll zur Waffe werden. Der Klassiker stammt diesmal von einem französischen Meisterdenker, der am 15. Oktober 100 Jahre alt geworden wäre: Michel Foucault. Seine Forschungen kreisten um Macht, Disziplinierung und Sexualität – und wie das alles in der Moderne zusammenhängt. Aus seinem Nachlass ist das Manuskript »Die Hermaphroditen« aufgetaucht und wir sehen, wie Foucault in den 1970er-Jahren viele heutige Fragen über Identität und Sexualität vorwegnahm – und ganz anders beantwortete. Als Geheimtipp gibt es diesmal die packenden Memoiren der amerikanischen Punk-Ikone Kathleen Hanna, die in »Rebel Girl« offenherzig aus ihrem wilden Leben erzählt, sowie das originelle Neapel-Buch von Dieter Richter, der die morbide italienische Metropole in 13 berühmten Todesfällen porträtiert. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Jill Lepore: Die Regierung der Maschinen. Aufstieg und Fall des Künstlichen Staates, C.H. Beck, 380 Seiten, 29,90 Euro - Julia Ebner: Von Fitness zu Faschismus. Gefahren extremer Männlichkeit, Aus dem Engl. von Daniel Beskos u.a., Suhrkamp, 296 Seiten, 22 Euro - Michel Foucault: Die Hermaphroditen. Aus dem Französischen von Andrea Hemminger, Suhrkamp, 154 Seiten, 26,90 Euro - Kathleen Hanna: Rebel Girl. Mein Leben als Punk und Feministin, Übersetzt von Nina Lieke, Kunstmann, 352 Seiten, 26 Euro - Dieter Richter: Neapel sehen und sterben. Eine Geschichte in 13 Todesfällen, Wagenbach, 154 Seiten, 24 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    58 min
  • »Das Leben der M«: Hat Natalie Portman keine Seele?
    Sep 19 2026
    Am neuen Roman Das Leben der M von Rachel Cusk hat sich ein Streit über die Grenzen der literarischen Freiheit entzündet. Denn die britische Star-Autorin porträtiert eine Schauspielerin namens »M«, die stark an Natalie Portman erinnert – und in dem Buch gar nicht gut wegkommt. Sie habe kein authentisches Ich, heißt es. Das ist ein heftiger Angriff. Aber stimmt er vielleicht? Clemens J. Setz ist der Spezialist für die Einsamkeit im digitalen Zeitalter. In den 19 Erzählungen seines neuen Erzählbandes Mein Leben als Noiseband gibt es wieder viele Figuren, die reichlich entrückt und ziemlich weird sind. Meist ist man hier in den dunkelsten Ecken des Netzes unterwegs – und staunt, wie auch in dem neuen Buch des Büchner-Preisträgers wieder aus den traurigsten und nerdigsten Schicksalen grandiose Literatur entsteht. Unser Klassiker ist die Erzählung Die Nase des genialen russischen Autors des grotesken Humors Nikolai Gogol. Bücher: - Rachel Cusk: Das Leben der M. Aus dem Englischen von Eva Bonné. Suhrkamp Verlag, 175 Seiten, 25 Euro - Clemens J. Setz: Mein Leben als Noiseband. Suhrkamp Verlag, 383 Seiten, 26 Euro - Nikolai Gogol: Der Mantel. Die Nase. Aus dem Russischen von Eberhard Reissner. Reclam Verlag, 91 Seiten, 4,80 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    39 min
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