Ist ein Physiotherapeut im Handball vor allem dafür da, verletzte Spieler zu behandeln und verspannte Muskeln zu massieren? Dieses Bild greift viel zu kurz.
Marius Dierberg ist Physiotherapeut, Fachlehrer für Manuelle Therapie und Lehrer für Physiotherapie in Warnemünde. Er hat den HC Empor Rostock über mehrere Jahre begleitet undkennt den Handball auch aus der Spielerperspektive.
Mit ihm sprechen Willi Kühn und Meikel Nice darüber, warum ein guter Physio medizinische Betreuung, Prävention, Rehabilitation, Belastungssteuerung und Menschenkenntnismiteinander verbinden muss. Es geht um kleine Beschwerden, die nicht ignoriert werden sollten, den Umgang mit Verletzungsangst, positionsgerechtes Krafttraining und die Frage, warum Vereine an physiotherapeutischer Betreuungsparen.
Außerdem nimmt Marius einige verbreitete Gewohnheiten unter die Lupe: Ibuprofen vor dem Spiel, tägliches Rollen auf der Blackroll, alte Bandagen, die Farbe von Kinesiotapes,zu kleine Handballschuhe und das Handy unmittelbar vor dem Schlafengehen.
Eine Folge mit vielen konkreten Gedanken, die Spieler, Trainer und Vereine direkt in ihren Alltag mitnehmen können.
Welche Erfahrung habt ihr mit Physiotherapie im Amateurhandball gemacht?
Hinweis: Das Gespräch vermittelt allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle medizinische Untersuchung oder Beratung.