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Spiegel Reef

Spiegel Reef

Di: Dennis Spiegel
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Ich möchte Euch mitnehmen, in meine Gedankenwelt rund um die Meerwasseraquaristik und Euch zu 60 Minuten konzeptionelles Meeresrauschen pro Episode einladen. In der Regel werden mindestens 2 Episoden pro Monat veröffentlicht, wobei mein neues Aquarienprojekt diesem Podcast den Rahmen gibt. Natürlich bemühe ich mich aber auch immer wieder interessante Gäste mit einzubeziehen.

Habt Ihr Lust auch mal als Gast bei einer Episode mitzuwirken, dann bucht gerne einen Slot unter https://calendly.com/spiegelreef/podcast-aufnahme

© 2026 SpiegelReef
  • Episode 80: EInstig in ZeoVit - Teil 1 der ZeoVit Saga
    Oct 4 2026

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    Heute gibt es mal eine Folge ganz ohne Katastrophe. Mein Becken ist stabil, es verbraucht wieder mehr KH, und die Korallen erholen sich viel schneller, als ich zu hoffen gewagt habe. Fische setze ich frühestens im Dezember wieder ein.

    Weil mich zuletzt so viele Fragen zum ZeoVit-System erreicht haben, geht es im Hauptteil darum, wie man damit startet. Das gilt für ein neues Becken genauso wie für den Umstieg von einem laufenden System. Ich spreche dabei als Anwender, der selbst noch ganz am Anfang steht, und nicht als Experte.

    Darum geht es in dieser Folge:

    • Vorbereitung: Ich empfehle, viel im ZeoVit-Forum zu lesen, ruhig auch auf Englisch oder Italienisch. Am meisten lernt ihr von dem, was die Admins schreiben.
    • Neustart mit dem 14-Tage-Startup-Guide: Ich erkläre, warum Lebendgestein den Start so viel leichter macht. Mit Totgestein solltet ihr eher mit der doppelten oder dreifachen Zeit rechnen.
    • Am Anfang nichts mischen: ZeoBak, ZeoStart, Sponge Power und das KZ-Zeolith gehören zusammen. Abweichen würde ich höchstens bei der Aktivkohle.
    • ZeoStart richtig dosieren: Auf der Flasche stehen 0,1 ml pro 100 l. Ich erzähle, woran ihr eine Überdosierung erkennt und wie viel ich bei meinen rund 1.450 l Wasservolumen gebe.
    • Ab Tag 10: Jetzt kommen Aktivkohle, die ersten robusten Korallen und eine Cleanup-Crew dazu. Fische setzt ihr nur langsam ein.
    • Warum ZeoFood beim Neustart erst einmal draußen bleibt
    • Umstieg von einem laufenden System: Ich lasse den Reaktor anfangs im Intervall laufen, verzichte auf die hohe Startdosis ZeoBak und lasse das alte System langsam ausschleichen. So habe ich es auch beim Wechsel von Sangokai gemacht.
    • UV und Ozon: Ich erzähle, wie ich es handhabe. Wenn ich Bakterien zugebe, schalte ich beides über einen Wartungsmodus im GHL für vier Stunden ab.
    • Warnsignale: Wenn Korallen an der Basalscheibe weiß werden, solltet ihr den Durchfluss durch den Reaktor verringern.
    • Meine Phosphat-Geschichte: Erst als ich etwa 90 % des Zeoliths getauscht hatte, kam Bewegung in den Wert.
    • Geduld: Für einen Umstieg würde ich mindestens sechs bis acht Wochen einplanen. Jedes Becken reagiert anders.
    • Ausblick auf meinen neuen Fischbesatz: Diesmal kommen keine weiteren Doktorfische und kein Fahnenkaiser dazu. Stattdessen denke ich an Genicanthus bellus aus Nachzucht, mehr Lippfische und einen kleinen Schwarm Chromis. Das ist allerdings noch ein Plan, der sich ungefähr alle zwei Tage ändert.

    In der nächsten Folge geht es weiter mit der Frage, was nach der Startphase kommt. Bis dahin mache ich als Hausaufgabe einen Kassensturz, was mich meine Versorgung im Monat eigentlich kostet.

    Ich freue mich wie immer über eure Rückmeldungen und auch über Kritik.

    Hinweis: Alles in dieser Folge beruht auf meinen eigenen Beobachtungen, Erfahrungen und Meinungen. Ich werde von niemandem bezahlt oder anderweitig unterstützt, und alle Produkte habe ich ganz normal selbst gekauft. Ich arbeite beruflich nicht in diesem Bereich und kann deshalb nicht garantieren, dass alles vollständig und richtig ist.

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    59 min
  • Episode 79: Nordriff und Fischsterben
    Sep 26 2026

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    Shownotes – SpiegelReef Podcast

    Diese Folge ist ein Wechselbad der Gefühle. Dennis blickt auf die 3. Nordriff im Klimahaus Bremerhaven zurück. Er dankt den Organisatoren Kai und Olli sowie allen Ausstellern und erzählt von seinen Highlights: dem Seepferdchenbecken von Aquadesign Oldenburg, dem Aquarium im 3D-Drucker-Gehäuse von Reef Junkies und New Wave und Coreys Vortrag über Parasiten im Riffaquarium.

    Danach geht es ums eigene Becken. Nach drei Behandlungszyklen gegen die Gammariden-Plage sind die Korallen kaum wiederzuerkennen: volle Polypen, neue Farbe und frische Wachstumsspitzen. Außerdem erzählt Dennis, wie ein Pumpencontroller ins Technikbecken gefallen ist. Mit einer alten Ersatzpumpe aus dem Keller hat er den Abschäumer notdürftig weiterbetrieben, und Royal Exclusiv hat sehr schnell für Ersatz gesorgt.

    Die traurigste Nachricht der Folge: Kurz nachdem neue Chromis eingesetzt wurden, hat Dennis bis auf zwei Fische seinen ganzen Fischbesatz verloren, vermutlich durch Velvet (Samtkrankheit). Er erklärt, was er jetzt tut: Der Bodengrund kommt komplett raus, das Becken läuft vorerst ohne Sand, und bis mindestens Dezember setzt er keine neuen Fische ein. Dabei geht es auch um die Frage, wer eigentlich wirklich ein Quarantänebecken nutzt.

    Zum Schluss stellt Dennis seine aktuelle Zeovit-Routine vor: Zeolith-Reaktor, Bakterien, ZeoStart, ZeoFood, Aktivkohle, Aminosäuren, Coral Love, Coral Snow und Zeozym, dazu den Kalkreaktor. Er erklärt auch, warum der Phosphatwert wieder deutlich gesunken ist. Außerdem spricht er über seine Social-Media-Pause. Er ist weiterhin über die Podcast-Kommentare erreichbar und freut sich über Tipps zu Händlern, die neue Fische vor dem Versand eine Weile beobachten.

    Themen: Nordriff 2026 · Korallen erholen sich · Controller-Missgeschick · Fischsterben durch Velvet · Zeovit-Routine · Social-Media-Pause

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    46 min
  • Episode 78: MISTVIECHER !!!!
    Sep 5 2026

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    Kurzzusammenfassung – Episode "Mistviecher" (Sept 2026)

    Nach dem Neustart im Frühjahr lief das Becken wieder – bis Dennis in den Urlaub fuhr. Schon nach zwei Tagen kamen die ersten Bilder vom Tanksitter: kaum Polypenexpansion, dann weiße Stellen, dann tote Korallen. Zurück zu Hause: Cyanos überall, Algen, viele SPS tot oder sterbend, Wasserchemie durcheinander.

    Es folgten Wochen auf falschen Fährten. Der Hanna-Checker meldete 0 Phosphat, die ICP kam später mit 0,12 mg/l zurück – das Gerät war schlicht defekt. Verdacht auf das neue Mischbettharz führte zu massiver Aktivkohlefilterung und damit zu einem Jodmangel. Die Organo-MS zeigte nur Insektizid-Spuren, ~600 Liter Wasserwechsel verwässerten die Diagnostik zusätzlich. KH-Verbrauch: durchgängig null. Betroffen waren ausschließlich SPS – erst Acropora, dann Montipora und Stylophora.

    Der Durchbruch kam über eine handtellergroße Tisch-Acropora, die auffällig mittig angegriffen war. Ein langer NYOS-Dip (ca. 12 Minuten) spülte mindestens 200 winzige Tiere heraus, die sich sofort in seidenartige Kokons einspannen. Claude Schumacher von Fauna Marin erkannte sie: gammaridenverwandte Krebse, kommen häufig auf Indokorallen mit, gehen zuerst an Acropora, dann an Montipora – gleiche Behandlung wie bei Spiderweb. Rückblickend passt das auch zum Vibrio-Problem im Frühjahr: gestresste, abschleimende Korallen als Nährboden.

    Behandelt wurde nach Fauna-Marin-Plan, abgestimmt mit Fischtierarzt Jan Wolter, als mehrstufige Intank-Behandlung mit 8 h Einwirkzeit. 24–36 Stunden später ein "völlig neues Becken" – Milka wieder flauschig, Euphyllia glänzend, nach vier Tagen wieder messbarer KH-Verbrauch. Iteration zwei steht noch aus.

    Persönlich das ehrlichste Stück der Folge: wie stark das Becken auf die Stimmung schlägt, inklusive des Moments mit dem Hammer daneben. Kernbotschaft: eine Plage, die man nicht erkennt, treibt einen in den Wahnsinn – holt euch eine Outside-View. Dazu: Social-Media-Pause (Instagram/Facebook offline), Ausblick auf Nordriff im Klimahaus.

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    40 min
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