S1F5 Männer in der Traumaarbeit - Prof. Dr. Franz Ruppert im Interview copertina

S1F5 Männer in der Traumaarbeit - Prof. Dr. Franz Ruppert im Interview

S1F5 Männer in der Traumaarbeit - Prof. Dr. Franz Ruppert im Interview

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Willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts – diesmal im Gespräch mit Prof. Dr. Franz Ruppert, Psychotherapeut und einer der prägendsten Stimmen zum Thema Bindungstrauma.


In dieser Episode sprechen wir darüber, warum so viele Männer jahrelang funktionieren – im Beruf, in Beziehungen, im Familienleben – und trotzdem innerlich leer werden. Warum Gefühle nicht fehlen, sondern früh reguliert wurden. Und weshalb viele Männer erst dann in Therapie kommen, wenn Kompensationen wie Leistung, Kontrolle oder Rückzug nicht mehr tragen.


Dieses Gespräch ist eine Einladung, männliche Symptome neu zu verstehen: nicht als Defizit, sondern als sinnvolle Überlebensstrategien aus frühen Beziehungserfahrungen. Wir sprechen über Vaterbilder, Bindungstrauma, emotionale Abwesenheit, über das große Aushalten vieler Männer – und darüber, warum echte Veränderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Nervensystem.


Franz teilt seine langjährige Erfahrung aus der therapeutischen Arbeit mit Männern, spricht über die Bedeutung von Männergruppen, sichere Räume und darüber, warum Heilung biografisch werden muss, wenn sie nachhaltig sein soll. Es geht um Selbstverbindung, um das „Ich“, das dem „Du“ vorausgeht – und darum, wie aus innerer Klarheit echte Beziehung entstehen kann.


Diese Folge richtet sich besonders an Männer in Psychotherapie – und an alle, die Männer besser verstehen wollen. Sie ist kein Ratgeber und keine Methode. Sie ist ein ehrliches Gespräch über das, was wirkt, wenn Funktionieren nicht mehr reicht.


🎧 Den Videopodcast zu dieser Folge findest du auf YouTube.

Mehr Informationen zu den offenen Männergruppen von Franz Ruppert in München sowie zu meiner Selbstbegegnungsarbeit online und offline findest du über die jeweiligen Links.


Persönlichkeitsentwicklung ist kein Projekt und kein Optimierungsprozess. Sie ist eine Rückverbindung – zurück in Kontakt mit dir selbst. Und genau dazu möchte ich dich mit diesem Gespräch einladen.


Wenn du Lust hast, dich mit mir zu verbinden oder mehr über meine Arbeit zu erfahren, besuche meine Homepage, schreibe mir eine E-Mail oder folge mir in meinem Telegramkanal für Audio-Impulse, Hintergründe und mehr.


Danke fürs Zuhören.

Von Herzen, Manuel


P.S.: der Themen-Song aus dem Intro und Outro wurde von Carl-Hendrik Baumhöfener komponiert und produziert, er stammt aus seinem ⁠⁠⁠⁠⁠gleichnamigen Album "Weisst du noch wer du warst"⁠⁠⁠⁠⁠, zu dem auch die neue Singleauskopplung ⁠⁠"Lass den alten Scheiss los" ⁠⁠auf Spotify⁠ veröffentlicht wurde. Er hat ihn mir offiziell zur Verwendung in diesem Podcast zur Verfügung gestellt. Ich habe ihn selbst eingesungen, da es einen Anteil in mir gibt, der dachte ich könne nicht singen, obwohl ich selbst Musiker bin - doch hiermit habe ich mir wieder einmal das Gegenteil bewiesen. Und du kannst es auch!

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