• Michael Lehner (CSU) – Setzt die CSU bewusst auf Provokation?
    Feb 23 2026
    Michael Lehner, Fraktions- und Parteivorsitzender der CSU in Regensburg, gilt als einer der streitbarsten Köpfe im aktuellen Wahlkampf. In dieser Episode erklärt er, wie die CSU Themen wie Bahnhofsdurchfahrt, Margaretenau und das Baulandmodell setzt – und warum er davon überzeugt ist, dass diese Strategie aufgeht. Lehner verteidigt die Abschaffung des Baulandmodells als pragmatische Korrektur eines gescheiterten Experiments und fordert eine Verkehrspolitik, die das Auto nicht verteufelt. Er analysiert, warum die SPD seiner Meinung nach ihr Kernklientel verliert, und prognostiziert eine Stichwahl gegen die Grünen.
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    45 min
  • Wie reich ist Regensburg wirklich? – Ein Gespräch mit Autoren des Regensburger Armutsberichts
    Feb 21 2026
    Nach 14 Jahren hat Regensburg endlich wieder einen Armutsbericht – und er räumt mit Mythen auf. Die Sozialwissenschaftler Jan Igloffstein und Tobias Kraus haben gemeinsam mit der OTH Regensburg und dem Forum gegen Armut zwei Jahre lang Daten erhoben, Expert:innen befragt und Betroffene zu Wort kommen lassen. Das Ergebnis: Ein 444-seitiges Dokument, das zeigt, dass Armut in Regensburg kein Randphänomen ist – sondern Realität für einen erheblichen Teil der Stadtgesellschaft. Warum verdienen Frauen in Vollzeit 20 % weniger als Männer? Weshalb ist Regensburg bei der Rentenkaufkraft auf dem vorletzten Platz aller deutschen Städte? Und warum verzichten so viele Menschen aus Scham auf Sozialleistungen, die ihnen zustehen? Das Gespräch wird stellenweise technisch (vor allem in den ersten 20 Minuten), entwickelt sich aber zu einer erhellenden Analyse der sozialen Verhältnisse in Regensburg – und zeigt auf, wo Kommunalpolitik ansetzen könnte.
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    1 ora e 59 min
  • Wie wollen junge Frauen Regensburg verändern? Mit Veronika Brandel (Zukunft Regensburg) & Mirjam Enser (Grüne Jugend)
    Feb 19 2026
    In dieser besonderen Doppel-Episode diskutieren zwei junge Kandidatinnen mit realistischen Chancen auf den Einzug in den Stadtrat über ihre unterschiedlichen Wege in die Kommunalpolitik. Veronika Brandel (26), Medizintechnikingenieurin und Kandidatin auf Listenplatz 3 der neu gegründeten Liste Zukunft Regensburg, erklärt, warum junge Menschen eine eigene politische Plattform brauchen. Mirjam Enser, Politikwissenschaftsstudentin und Vorsitzende der Grünen Jugend (Listenplatz 11 bei den Grünen), verteidigt die Integration junger Stimmen in etablierte Parteistrukturen. Trotz unterschiedlicher politischer Heimat eint beide der Wunsch nach mehr Repräsentation junger Menschen im Stadtrat, einer ambitionierten Klimapolitik und bezahlbarem Wohnraum.
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    47 min
  • Thomas Thurow (Brücke) – Hat die Brücke Chancen auf die Stichwahl?
    Feb 15 2026
    Thomas Thurow, selbstständiger Augenoptikmeister und seit 2014 im Regensburger Stadtrat, erklärt in dieser Episode seinen Wechsel von der SPD zur Brücke im Jahr 2019 und warum er an der Seite von Joachim Wolbergs blieb. Als Oberbürgermeisterkandidat setzt Thurow auf pragmatische Lösungen jenseits ideologischer Grabenkämpfe: von einer Mobilitätswende mit Fokus auf den Nahverkehr bis hin zu einer aktiven Wirtschaftsförderung mit Tech Campus 2. Er plädiert für bezahlbaren Wohnraum, eine konsequente Stadtbegrünung zur Klimaanpassung und eine Verwaltungsmodernisierung, die Bürgerinnen und Bürger entlastet. Thurow positioniert sich als Brückenbauer zwischen den politischen Lagern und setzt auf den sozialen Zusammenhalt als Grundlage für eine erfolgreiche Stadtentwicklung.
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    1 ora e 14 min
  • Lisa Brenner (Volt) – Warum braucht es eine neue Partei auf dem Wahlzettel?
    Feb 13 2026
    Lisa Brenner, Oberbürgermeisterkandidatin von Volt, erklärt in dieser Episode, wie ihre paneuropäische Partei Regensburg voranbringen will. Die 36-Jährige setzt auf einen pragmatischen Ansatz: Statt ideologischer Grabenkämpfe sollen bewährte Lösungen aus ganz Europa nach Regensburg geholt werden – von Stadtbegrünungskonzepten aus Kopenhagen bis zu Verkehrsprojekten aus Barcelona. Brenner positioniert Volt als progressive Kraft jenseits klassischer Links-Rechts-Schemata und plädiert für mehr Transparenz, Bürgernähe und ambitionierte Klimapolitik. Zudem nimmt sie ausführlich Stellung zu den Antisemitismus-Vorwürfen.
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    1 ora e 8 min
  • Dr. Helene Sigloch (Grüne) - Wie würde ein grünes Regensburg aussehen?
    Feb 11 2026
    In dieser Episode stellt sich Dr. Helene Sigloch, die Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen, den Fragen zu ihrem 84-seitigen Wahlprogramm und ihrer Vision für Regensburg. Unter dem Motto „Regensburg einfach machen“ plädiert sie für den Abbau bürokratischer Hürden im Bereich Wohnungsbau, eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung und eine Mobilitätswende, die über die Altstadt hinausgeht. Sigloch erläutert innovative Ansätze wie einen kommunalen Immobilienfonds zur Mobilisierung privaten Kapitals für bezahlbaren Wohnraum und bezieht Stellung zum weiteren Vorgehen nach dem abgelehnten Stadtbahn-Bürgerentscheid.
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    1 ora e 16 min
  • Ingo Frank (Die Partei) - Wie viel Satire steckt in der Regensburger Politik?
    Feb 9 2026
    In dieser Episode erörtert Ingo Frank, Stadtrat für die Satirepartei Die PARTEI, seine Erfahrungen aus sechs Jahren kommunalpolitischer Arbeit in Regensburg. Frank beschreibt seine Funktion als „Einzelstadtrat“ und „Frühwarnindikator“ bei knappen Abstimmungen sowie seinen Ansatz, Bürgerinteressen durch unkonventionelle Methoden wie Gespräche an der Donau zu ermitteln. Neben einer Bilanz der gescheiterten Koalition stellt er Kernpunkte seines Programms vor, darunter den Bau des „Frank Towers“, Infrastrukturprojekte für den Automobilverkehr und die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer. Das Gespräch beleuchtet das Spannungsfeld zwischen satirischer Zuspitzung und ernsthafter Sachpolitik in Themenbereichen wie Haushalt, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung.
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    1 ora e 5 min
  • Jakob Friedl (Ribisl) – Wie verändern Kunst und Zivilgesellschaft die Politik von unten?
    Feb 7 2026
    In dieser Episode erläutert Jakob Friedl sein Konzept einer „Stadt von unten“, in der Bürger mehr Eigenverantwortung für ihr direktes Wohnumfeld übernehmen können. Er kritisiert eine mangelnde Zusammenarbeit städtischer Ämter und bürokratische Hürden, die zivilgesellschaftliche Projekte wie den Gemeinschaftsbau im Ostpark seit Jahren blockieren. Friedl thematisiert zudem die langfristigen Folgen von Korruption für die Stadtplanung, etwa die Entstehung von „Gated Communities“ statt durchmischter Quartiere. Er plädiert für die Schaffung niederschwelliger Begegnungsräume, um soziale Isolation und Klassismus entgegenzuwirken. Abschließend skizziert er seine Vision für 2032, in der Leerstände selbstbestimmt genutzt werden und Bürger ihre Ideen leichter umsetzen können.
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    1 ora e 22 min