Reinhard Bütikofer: Der kommende China-Schock – Risiken für den industriellen Mittelstand
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„Der kommende China-Schock – Risiken für den industriellen Mittelstand“
Kernthemen & Fakten1. China als globales Industriezentrum
- China produziert über 35 % der weltweiten Industrieprodukte – mit vollständiger sektoraler Breite.
- Die Strategie „Made in China 2025“ zielt auf globale Führerschaft in Schlüsseltechnologien wie E-Mobilität, Solar, Windkraft und KI.
- China verfolgt ein machtpolitisches Ziel: weniger Abhängigkeit vom Ausland, mehr Abhängigkeit des Auslands von China („Dual Circulation“).
- Chinas Überproduktion muss exportiert werden – das bringt viele Länder in Bedrängnis.
- Beispiel Chile: Schließung des einzigen Stahlwerks durch chinesische Dumpingpreise.
- Auch Länder wie Südafrika, Indonesien und Vietnam reagieren mit Schutzmaßnahmen.
- Großkonzerne wie VW, BASF und Siemens sind stark in China engagiert und lobbyieren gegen kritische China-Politik.
- Mittelständler hingegen zeigen größeres Risikobewusstsein – ihnen fehlt jedoch politisches Gewicht.
- Bütikofer kritisiert, dass die Interessen des Mittelstands oft übergangen werden.
- Das „Comprehensive Agreement on Investment“ zwischen EU und China hätte Großinvestoren bevorzugt, Mittelständler benachteiligt.
- Bütikofer war aktiv daran beteiligt, das Inkrafttreten zu verhindern.
- Beispiel: Investitionen unter 1 Mrd. Euro wären restriktiv behandelt worden – ein klarer Nachteil für KMU.
- China kontrolliert große Teile des Weltmarkts für Seltene Erden – mit politischem Hebel.
- Frühere Versuche zur Diversifizierung (z. B. BDI-Ressourcenallianz) scheiterten an fehlenden Abnahmeverpflichtungen der Großindustrie.
- Japan hat seine Abhängigkeit reduziert – Deutschland nicht.
Bütikofer spricht analytisch, pointiert und mit globaler Perspektive. Er warnt vor Naivität gegenüber China und fordert eine strategische Industriepolitik, die den Mittelstand schützt. Seine langjährige Erfahrung in internationalen Delegationen prägt seine klare Haltung: „China denkt nicht in Effizienz, sondern in Macht – und wir müssen endlich strategisch reagieren.“
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