• Alles neu denken? Demokratie zwischen Avenir oder Futur | mit Prof. Dr. Andrea Römmele
    Jan 22 2026
    Zukunft ist nicht gleich Zukunft. In der neuen Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Prof. Dr. Andrea Römmele, Professorin für Kommunikation in Politik und Zivilgesellschaft an der Hertie School of Governance, über die Zukunft der Demokratie in einer Zeit multipler Krisen. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Röm­meles Buch „Demokratie neu denken. Szenarien unserer Welt von morgen“, in dem sie zentrale gesellschaftliche Megatrends identifiziert und deren Bedeutung für demokratische Handlungsfähigkeit durchdenkt. Im Fokus stehen Fragen nach Führung, politischer Kommunikation und der Fähigkeit demokratischer Systeme, mit Digitalisierung, Klimawandel, Migration, Urbanisierung und demografischem Wandel umzugehen. Römmele macht deutlich, warum die Institutionen der Demokratie robuster sind, als oft angenommen, wo hingegen Anpassungen nötig sind und weshalb es nicht an Wissen, sondern konsequenter Umsetzung fehlt. Dabei geht es auch um positive Zukunftsnarrative, um politische Verantwortung jenseits reiner Mehrheitslogik und um die Frage, wie Demokratie gesellschaftliches Vertrauen in Politik zurückgewinnen kann. Ein Gespräch über Zukunftsideen, demokratische Gestaltungskraft und die Gesellschaft in turbulenten Zeiten.
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    34 min
  • Verantwortung! | mit Dr. Volker Wissing
    Jan 8 2026
    Zum Auftakt des neuen Jahres spricht PD Dr. Julia Schwanholz im Politischen Pausen Podcast mit Dr. Volker Wissing über politische Führung und den Zustand der demokratischen Debattenkultur. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Wissings neues Buch „Verantwortung“, in dem er seine Zeit in der Ampelkoalition reflektiert und grundsätzliche Fragen an das politische System Deutschlands stellt. Im Zentrum steht die gescheiterte Ampel(bundes)regierung im Kontrast zur Ampel in Rheinland Pfalz. Wissing beschreibt öffentlichen Streit, fehlende Loyalität und mangelnde Verbindlichkeit in gemeinsam getroffenen Entscheidungen. Er erachtet parteipolitische Taktik als zentrale Ursache des Vertrauensverlusts. Darüber hinaus diskutieren Schwanholz und Wissing, was politische Führung in Zeiten multipler Krisen leisten muss und warum Verantwortung mehr bedeutet als strategische Profilierung. Die Folge widmet sich außerdem der Frage, wie politische Lagerbildung, soziale Medien und eine eskalierende Aufmerksamkeitsökonomie demokratische Aushandlungsprozesse verändern. Wissing plädiert für einen Freiheitsbegriff, der individuelle Rechte und gesellschaftliche Verantwortung zusammendenkt. Ein nachdenkliches Gespräch über Verantwortung im Amt, die Grenzen parteipolitischer Überzeugung und die Frage, wie demokratische Zusammenarbeit unter schwierigen Bedingungen gelingen kann.
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    32 min
  • David oder Goliath? Die berechtigten Interessen der organisierten Bürgerschaft | mit Dr. habil. Maximilian Schiffers
    Dec 11 2025
    In der neuen Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit dem Politikwissenschaftler Dr. habil. Maximilian Schiffers über die Rolle von Nichtregierungsorganisationen in der Demokratie. Schiffers forscht zu Verbänden, NGOs und zivilgesellschaftlicher Interessenvertretung und ordnet ein, wie vielfältig und unterschiedlich dieses Feld ist. Wie legitim sind Anliegen von NGOs? Welche Formen der Beteiligung sieht das Grundgesetz für sie vor? Warum braucht es Interessenvertretung jenseits politischer Parteien? Es wird diskutiert, wie die Pandemie Organisationsfähigkeit und Finanzierung vieler NGOs herausgefordert hat und weshalb Professionalisierung und strategische Anpassung das zivilgesellschaftliche Handeln nachhaltig verändern. Auch geht es um die politische Auseinandersetzung rund um die kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Anfang 2025 und die Frage, welche Wirkung das Etikett NGO in polarisierten Debatten entfalten kann. Schiffers erklärt, weshalb Neutralität in der politischen Praxis kein eindeutiger Begriff ist und was gesellschaftliches Engagement mit Haltung zu tun hat, ohne dabei zwingend parteipolitisch zu sein. Eine Folge über Pluralismus, Legitimität und die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft für eine widerstandsfähige Demokratie.
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    37 min
  • Eine Frage des Stils: das mediale Bild von Politik | mit Dr. Kristina Weissenbach und Dr. Ole Meinefeld
    Nov 27 2025
    In der 123. Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Kristina Weissenbach und Dr. Ole Meinefeld über Politikstile und die Logik der Medien. Wie beeinflusst die Darstellung des politischen Spitzenpersonals unser Demokratievertrauen? Ausgangspunkt ist eine Analyse deutscher Leitmedien, in der die Gäste zeigen, dass Inhalte weniger haften bleiben als emotionale Muster. Im Gespräch geht es um die Frage, wie solche Deutungen entstehen, warum negative Erzählungen in aller Regel dominieren und welche Rolle Geschlecht, Emotionalität und Authentizität in der öffentlichen Bewertung politischer Führung spielen. Die drei diskutieren zudem, wie sich Aufmerksamkeit von klassischen Leitmedien hin zu sozialen Plattformen verschiebt und welche Folgen dies für Vertrauen, politische Repräsentation und das demokratische Selbstverständnis hat. Eine Folge über die Wirkung von politischer Kommunikation, die Entstehung medialer Bilder und ihrer Prägekraft für Führung in der Demokratie.
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    30 min
  • Von Reben und Reden - Politische Kultur im Glas | mit Dr. Knut Bergmann
    Nov 13 2025
    In der neuen Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit dem Politikwissenschaftler und Publizisten Dr. Knut Bergmann über die feinen, aber hochpolitischen Zwischentöne von Wein, Tischkultur und Staatsrepräsentation in der Bundesrepublik. Ausgehend von Bergmanns Buch „Mit Wein Staat machen“ diskutieren die beiden, wie kulinarische Inszenierungen zu Symbolen nationaler Identität werden und was ein Glas Riesling über politische Haltung, Kulturverständnis und gesellschaftlichen Wandel verrät. Dabei geht es um die kulturelle Inszenierung von Macht, von Theodor Heuss’ „Pathos der Nüchternheit“ bis zur Berliner Republik, in der Craft Beer, vegetarische Menüs und alkoholfreie Begleitungen neue Formen politischer Symbolik prägen. Ein Gespräch über Genuss und die Frage, was gutes Essen und Trinken über unser Verständnis von Demokratie und Repräsentation verraten.
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    39 min
  • 35 Jahre Wiedervereinigung - emotionale Wende? | mit Prof. Dr. Conrad Ziller
    Oct 30 2025
    In der neuen Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Prof. Dr. Conrad Ziller, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, über die gesellschaftliche Bilanz von 35 Jahren deutscher Einheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sich die Kluft zwischen Ost und West trotz wirtschaftlicher Angleichung in politischen Einstellungen und Identitätsfragen weiter hält. Ziller stellt aktuelle Befunde aus seiner Forschung vor und zeigt, wie sich die Kritik an der Wiedervereinigung im Osten gewandelt hat – von sozialer Ungleichheit und Teilhabe hin zu Identität und Repräsentation. Es geht um Wut, Entwertungserfahrungen und den Einfluss rechtspopulistischer Mobilisierung, aber auch um Ambivalenzen, Anpassung und Chancen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine analytische Folge über Identität, Demokratie und das fortwirkende Erbe der deutschen Einheit, die noch immer Fragen nach Zusammenhalt und Repräsentation aufwirft.
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    26 min
  • Wer übernimmt Verantwortung? Das Ehrenamt als Herzkammer der Demokratie | mit Elke Büdenbender
    Oct 16 2025
    Zum Auftakt der vierten Staffel des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Elke Büdenbender, Juristin und First Lady der Bundesrepublik, über das Ehrenamt als tragende Säule unserer Demokratie. Im Gespräch wird deutlich, dass Engagement zwar Vertrauen und Sozialkapital schafft, zugleich aber viele strukturelle Hürden bestehen, die insbesondere Frauen in Führungsrollen benachteiligen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die wachsende Aggressivität und Bedrohungen gegenüber Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Büdenbender spricht über verbale und körperliche Übergriffe, Hass im Netz und die Notwendigkeit besserer Schutz- und Unterstützungsstrukturen. Zugleich diskutieren die beiden, wie flexible Beteiligungsformen wie Remote-Teilnahme und stärkere Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit helfen können, Barrieren abzubauen. Die Folge verbindet empirische Befunde mit persönlichen Begegnungen und Fragen der politischen Praxis. Ein Gespräch über gelebte Verantwortung, politisches Vertrauen und die Kraft des Miteinanders in Zeiten gesellschaftlicher Veränderung.
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    36 min
  • Erst Wahl Lokal - junge Stimmen für die kommunale Demokratie | mit Achim Wölfel und Julius Oblong
    Aug 7 2025
    In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht Dr. Julia Schwanholz mit Achim Wölfel, Geschäftsführer von Mehr Demokratie e.V. Nordrhein-Westfalen, und Julius Oblong, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wahlhilfe-Plattform VOTO.
 Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen und insbesondere Erstwählerinnen und Erstwähler für politische Teilhabe auf kommunaler Ebene gewonnen werden können. Achim Wölfel berichtet von einem Schulwettbewerb zur Kommunalwahl 2025, den Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Wissenschaftscampus Oberhausen durchführt. Oblong erklärt, wie VOTO jungen Wählerinnen und Wählern hilft, sich in der komplexen kommunalen Wahllandschaft zu orientieren. Anlässlich der Kommunalwahl in NRW haben die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen und die Universität Münster in Kooperation mit VOTO das „Kommunalwahl-Navi“ entwickelt, welches Wähler:innen als Entscheidungshilfe dient. Gemeinsam diskutieren die Gäste, warum gerade Kommunalwahlen häufig übersehen werden, welche Rolle digitale Tools und schulische Bildungsformate spielen und wie niedrigschwellige Beteiligung langfristig demokratische Strukturen stärken kann. Eine Folge über politische Bildung vor den Kommunalwahlen in NRW und die Frage, wie neue Wege zu einer informierten Wahlbeteiligung aussehen können.
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    29 min