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NEGRONI NIGHTS

NEGRONI NIGHTS

Di: Isabel & Lukas Zinnagl
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Isabel und Lukas sind nicht immer derselben Meinung, aber eines verbindet die zwei: die Liebe zu einem gut gemachten Negroni (& ihren Kindern natürlich ;)). Bei NEGRONI NIGHTS begleitet ihr die beiden auf ihrer gedanklichen Reise zu Themen, die sie als Unternehmer und Ehepaar im Alltag beschäftigen und hier im Podcast schon einmal gerne hitzig diskutiert werden. Die beiden (Wahl)-Wiener teilen ihre Ansichten zu Prinzipen und Modellen, die unsere Welt & Zeit prägen und lassen ihren Gedanken freien Lauf. Auch Alltagsgeschichten haben ihren Platz: Ob Pokémon Deals, ihr Kofferstangen Dilemma, oder ihre hollywoodreife Kennenlern-Story, im Hause Zinnagl und somit in diesem Podcast, wird es jedenfalls nicht so schnell langweilig. Als stille:r Zuhörer:in der beiden findet man sich oft selbst in der einen oder anderen Diskussion wieder. Ein Podcast, der nicht nur unterhält, sondern zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.Isabel & Lukas Zinnagl, wepodit Scienze sociali
  • #157 Vier Käfige und ein Hamster
    Jul 2 2026
    Tony, der Hamster, selbst mit nach Kärnten – was eine erstaunliche Käfig-Logistik nach sich zieht: Transportkäfig, Wiener Käfig, Kärntner Käfig, Willhaben-Käfig. Vier Käfige, ein Hamster. Dazu der Plan für die Sommerfrische: kein fixes Programm, jeden Morgen entscheiden was der Tag bringt, Tscheppeschlucht oder See – Hauptsache spontan. Dass man trotzdem immer wieder an denselben fünf Stellen landet, erklärt Barry Schwartz schon lange: Zu viel Auswahl führt zu Entscheidungslähmung. Man greift zum Bewährten. Lukas lag gegen Podcast-Kollegen und Tennis-Freund Manuel R. 4:0 zurück – und hat dann zwar stark aufgeholt, aber knapp im Tie-Break verloren. Daraus entsteht eine Diskussion über Flow und Kontrolle: Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, den man vollständig kontrolliert – und dennoch genau deshalb der schwierigste. Sobald man aktiv denkt – Kahnemann’s System 2 – verkrampft der Körper. In der Reaktion, im Ballwechsel, schaltet man ab – Flow-Zustand, Csikszentmihalyi lässt grüßen – und das Gehirn macht den Rest. Tennis als Metapher für alle Situationen, in denen Nachdenken schadet. Außerdem: Ein Film mit Timothée Chalamet, der beide nicht loslässt, und Gedanken über das Video-Format-Launch des Podcasts, der noch immer auf sich warten lässt.
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    33 min
  • #156 Tabuthema “Abnehmspritzen”
    Jun 25 2026
    Lukas nimmt seit einer Woche Mounjaro – und das ist der Aufhänger für eine der medizinisch dichtesten Folgen. Er erklärt, wie GLP-1 Agonisten in den Leptin-Ghrelin-Haushalt eingreifen, warum der Sättigungsmechanismus bei Adipositas biochemisch aus dem Takt gerät, und warum der Body-Mass-Index als Maßstab überholt ist. Sein Kernargument: Übergewicht ist eine multifaktorielle Erkrankung – Genetik, Kindheitsprägung, Insulinrezeptor-Sensitivität – und keine Frage des Willens. Das Schicksal der Biggest-Loser-Kandidaten, die zu 95% rückfällig werden, spricht Bände. Man kann davon ausgehen, dass jede Person über 40, die plötzlich Gewicht verliert eines dieser Medikamente nimmt, aber nicht drüber spricht. Was Lukas nach einer Woche selbst bemerkt: Der "Food Noise" ist weg – dieses permanente Denken ans Essen, das sich wie eine Hintergrundmelodie durch den Tag zieht. Er bringt das Serena-Williams-Beispiel: beste Tennisspielerin der Welt, jahrelang erfolglos dabei, überschüssiges Fett abzubauen – hat es erst mit einem GLP-1 Agonisten geschafft. Dazu neue Studiendaten: weniger Alkoholverlangen, reduzierte Suchtneigung, möglicher Schutz vor bestimmten Krebsarten. Lukas' Fazit: Diese Substanzklasse ist ein medizinischer Durchbruch, vergleichbar mit dem Antibiotikum. Aber – nur mit Lebensstiländerung, unter ärztlicher Aufsicht, und ganz sicher nicht für zwei Wunschkilos.
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    42 min
  • #155 Kein Shortcut ins Glück
    Jun 18 2026
    Lukas stolpert über ein YouTube-Format, das fragwürdige Instagram-Coaches auseinandernimmt – Typen mit Rolex, Dubai-Pool und 15.000-Euro-Kursen, die schnellen Reichtum versprechen. Was das mit einer persönlichen Erfahrung zu tun hat: Lukas saß mal selbst in einem solchen „Coaching-Call" mit einem Typen aus Dubai, den er aber schnell abwürgte. Die Grundregel, die danach bleibt: Versprechen auf schnellen Reichtum, die nicht mit Glück argumentieren, sind falsch. Immer. Daraus folgt eine länger diskutierte Frage: Warum ist Risikobereitschaft in Europa so anders als in Amerika? Scott Galloway, NYU-Professor und Podcast-Host, liefert den Rahmen – seine These: Für die breite Masse ist Europa besser, für wer wirklich an die Spitze will, braucht es amerikanische Marktgröße und eine Kultur, die Scheitern nicht bestraft. Dann der Samstag: Vienna Pride mit den Kindern – und das Kind, das in der vollgestopften Straßenbahn einfach mit den Pride-Menschen zu reden beginnt. Isabel findet das schöner als alles andere. Danach das Abendessen: Lukas hatte das Arici in der Blindengasse reserviert, Isabel hatte eigentlich keine Lust. Dann: Marmor-Eingang, 20er-Jahre-Holzvertäfelung, Spaghetti all'assassina, Muscheln, Tiramisu – und ein Abend, den man nicht vergisst. Und ganz am Schluss, quasi als Bonusthese: Je mehr Leute in einem Meeting sitzen, desto weniger passiert. Echte Entscheidungen fallen immer zu zweit.
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    44 min
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