Mut auf der Motocross-Strecke – Mit sechs Jahren in die Brombeeren copertina

Mut auf der Motocross-Strecke – Mit sechs Jahren in die Brombeeren

Mut auf der Motocross-Strecke – Mit sechs Jahren in die Brombeeren

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Benzingeruch, ein pinker Helm mit Sternchen – und der Moment, in dem ich zum ersten Mal über meine Angst hinauswachse.

Es ist Frühsommer im Ruhrgebiet. Rund um die Motocross-Strecke blühen Brombeerbüsche, der Boden ist hart und staubig, die Luft riecht nach Benzin und Öl. Normalerweise donnern hier die großen Motorräder, aber jetzt ist Mittagspause – und ich, sechs Jahre alt, darf eine Runde auf der großen Strecke fahren.Mein kleines, weißes Motorrad mit dem roten Sitz und den gelben Blitzen steht im Kofferraum. Ich klettere in meine Lederausrüstung, setze meinen pinken Helm mit den weißen Sternchen auf – und plötzlich gehört diese riesige, staubige Welt mir.Langsam rolle ich los, taste mich über die Hügel, werde mutiger. Dann höre ich hinter mir ein tiefes Knattern: Die Erwachsenen dürfen wieder fahren. Mein Herz hämmert, die Angst schnürt mir den Hals zu. Ich drehe den Gasgriff bis zum Anschlag, rase auf den letzten Hügel zu – und fliege. Für einen Moment bin ich schwerelos.Die Landung gelingt nicht. Ich schlittere seitlich weg und lande direkt in den Brombeerbüschen. Die Stacheln kratzen über Leder und Helm, aber mir ist kaum etwas passiert. Als der Freund meiner Mutter mich rausholt, klingt seine Stimme ruhig – und ein bisschen stolz.Zurück am Auto finde ich zwischen altem Krimskrams ein "Malen nach Zahlen"-Heft mit einer grauen Tigerkatze. Während die Motoren wieder brüllen, male ich die Katze Feld für Feld aus – und die Angst verwandelt sich langsam in Stolz.

Diese Folge ist für alle, die wissen, wie sich Mut anfühlt – auch wenn man hinfällt.

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