Michael's Green World copertina

Michael's Green World

Michael's Green World

Di: Michael Wilhelm Herzog
Ascolta gratuitamente

A proposito di questo titolo

Hi, I’m Michael. After years as an engineer and corporate manager, I founded my own consulting firm focused on sustainability solutions. Since retiring, I’ve been tackling puzzles that align seemingly conflicting interests and discovering win-win strategies with my clients. I also support a project dedicated to ocean ecology. My wife Karin and my son Alex were the first to suggest a podcast for me. As a natural optimist and father of two wonderful kids, I tend to resist gloomy predictions about our future. We probably live in the best world we ever had, with the promise of making a meaningful life accessible for a growing part of the world population, but it is imperative to keep this spirit alive. Therefore, I’ve created an antidote to scepticism: ‘Michael’s Green World.’ Economia Gestione e leadership Management
  • #22A Who Keeps the Power Grid Stable? (AI dubbed via elevenlabs)
    Apr 13 2026
    How does a power grid stay stable when thousands of producers feed electricity into it at the same time? A conversation with Tobias Andrist, CEO of EBL. Recorded at EBL headquarters in Liestal.
    Mostra di più Mostra meno
    25 min
  • #22B Wer hält das Stromnetz stabil?
    Apr 12 2026
    Wie bleibt ein Stromnetz stabil, wenn tausende Produzenten gleichzeitig einspeisen? Ein Gespräch mit Tobias Andrist, CEO der EBL. Aufgenommen am Hauptsitz in Liestal.
    Mostra di più Mostra meno
    25 min
  • #21B - Kein Green Premium – Wie Innovation Nachhaltigkeit marktfähig macht (Teil 2)
    Feb 17 2026
    {TEIL 2} Ein Gespräch mit den IMD-Professoren Fréderic Dalsace und Goutam Challagalla über „No Green Premium“ und den Wandel von Nachhaltigkeit als Right to Play hin zu Innovation als Right to Win. Mit realen Unternehmensbeispielen und Einblicken in ihr im Harvard Business Review vorgestelltes Buch Clean Winners, das während der WEF-Woche 2026 in Davos lanciert wurde. Teil 1 beleuchtete die Compliance-getriebenen Vorteile. Teil 2 steht für Sustainability 2.0. Die zentrale Idee von Clean Winners ist: Nachhaltigkeit wird erst dann zum Wettbewerbsvorteil, wenn sie Innovation antreibt, die Ressourcenallokation steuert und neuen Kundennutzen schafft. Solange sie primär als Reporting- und Compliance-Aufgabe verstanden wird, bleibt sie ein notwendiger Kostenfaktor – aber kein Differenzierungsmerkmal. Die meisten Unternehmen beginnen beim „Right to Play“: Reporting, Risikoreduktion und Reputation. Der nächste Schritt ist Effizienz – Energie sparen, Materialien reduzieren, Prozesse optimieren. Der eigentliche strategische Hebel entsteht jedoch erst, wenn Nachhaltigkeit zur Wachstumsplattform wird. In dem Moment, in dem Unternehmen verstehen, wie sich die Bedürfnisse ihrer Kunden verändern, und darauf mit neuen Lösungen und Geschäftsmodellen reagieren. Damit verschiebt sich auch die zentrale Managementfrage. Nicht mehr: „Wie werden wir compliant?“ Sondern: „Wo investieren wir unsere knappen Ressourcen so, dass durch Nachhaltigkeit zukünftiges Wachstum entsteht?“ Die grösste Chance liegt nahe beim Kunden – im Verständnis dafür, wie sich dessen Prozesse verändern und welche neuen Fähigkeiten und Lösungen künftig gebraucht werden. Deshalb gilt das Prinzip: beim Kunden beginnen, nicht beim Fussabdruck. Intern zu messen und zu optimieren ist notwendig – Differenzierung entsteht aber erst, wenn man den Kunden hilft, ihre eigene Transformation erfolgreich zu gestalten. Für Unternehmen im CSRD-Kontext ist die Konsequenz klar: Nachhaltigkeit schafft nur dann echten Wert, wenn sie in die Kernprozesse integriert wird – in Strategie, Innovation, Marketing und Vertrieb, Einkauf, Produktion und Lieferung, das After-Market-Geschäft und die Kapitalallokation. Wird sie als paralleler Reporting-Strang geführt, bleibt sie Compliance. Wird sie integriert, wird sie zum Treiber von Innovation, Wachstum und Resilienz. Die eigentliche Gefahr besteht darin, Nachhaltigkeit vollständig in einer Compliance-Logik zu verbrauchen. Das erzeugt viel Aktivität und viele Daten, aber wenig strategische Wirkung. Die Führungsaufgabe besteht darin, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig genügend Ressourcen und Fokus zu sichern, um Nachhaltigkeit in zukünftige Wertschöpfung zu übersetzen.
    Mostra di più Mostra meno
    1 ora e 11 min
Ancora nessuna recensione