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Di: Markus Flicker Fotograf Videograf Content Creator Autor
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Markus Flicker ist Fotograf und Videograf, der seine Expertise und Leidenschaft teilt. Der Podcast ist eine informative und unterhaltsame Quelle für alle, die an der Fotografie und Videografie interessiert sind und mehr über die verschiedenen Aspekte dieser Kunstformen erfahren möchten. Darüber hinaus hat er sich auf die Erstellung von Fotos und Videos mit dem Smartphone spezialisiert. Fotograf Videograf / Bildbearbeitung / Workshops / Reisen / Blog / Österreich / Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen / Est. 2012 Foto & Video & Reisen & Blog & Business & LebenMarkus Flicker Fotograf Videograf Content Creator Autor Economia Gestione e leadership Leadership
  • Jammern: Das 21-Tage-Anti-Dauerschleifen-Programm
    Jul 22 2026

    In dieser Podcast-Folge geht es um das 21-Tage-Anti-Dauerschleifen-Programm. Es ist kein Aufruf zu künstlicher Fröhlichkeit, blindem Optimismus oder toxischer Positivität. Du musst Probleme nicht schönreden und schlechte Tage nicht verleugnen. Stattdessen lernst du, zwischen hilfreichem Benennen und lähmendem Wiederholen zu unterscheiden.

    Das Ziel lautet nicht: „Ich darf nie wieder jammern.“

    Das Ziel lautet: „Ich möchte schneller erkennen, wann ich mich in einer Schleife befinde, und bewusster entscheiden, was ich jetzt brauche.“

    Du erfährst in dieser Folge, warum unser Gehirn aus einzelnen unangenehmen Ereignissen so schnell allgemeine Geschichten konstruiert. Aus „Heute hat etwas nicht funktioniert“ wird plötzlich „Bei mir funktioniert nie etwas“. Aus einer Unterbrechung in einem Gespräch entsteht der Gedanke „Niemand nimmt mich ernst“. Wörter wie „immer“, „nie“, „typisch“ oder „sowieso“ machen aus konkreten Situationen scheinbar unveränderliche Regeln.

    Genau hier beginnt die Veränderung: mit Wahrnehmung, Präzision und einem kleinen nächsten Schritt.

    Das 21-Tage-Programm verbindet Selbstbeobachtung, Sprache, Körperwahrnehmung, Akzeptanz, Grenzen, Kommunikation und konkrete Handlungen. Du brauchst dafür kein kompliziertes System. Ein Notizbuch, eine Datei auf deinem Smartphone und täglich etwa zehn bis zwanzig Minuten reichen aus.

    In der ersten Woche beobachtest du deine Muster, ohne dich dafür zu verurteilen. Du führst eine Strichliste über deine Jammermomente, erkennst typische Lieblingswörter und identifizierst persönliche Auslöser. Du prüfst, ob Müdigkeit, Hunger, Überforderung, bestimmte Personen, Nachrichten, soziale Medien oder wiederkehrende Situationen deine Schleifen verstärken.

    Du lernst außerdem, bewusst Dampf abzulassen, ohne im Frust stecken zu bleiben. Nach einem begrenzten Jammer-Zeitfenster stellst du dir drei Fragen:

    Was ist tatsächlich passiert?

    Worauf habe ich Einfluss?

    Was ist mein nächster kleiner Schritt?

    In der zweiten Woche übersetzt du Beschwerden in klare Sprache und Handlung. Statt einer globalen Anklage formulierst du eine konkrete Beobachtung. Statt „Du hörst mir nie zu“ sagst du beispielsweise: „Heute hast du mich im Gespräch zweimal unterbrochen.“

    Präzision macht ein Problem nicht kleiner. Sie macht es bearbeitbar.

    Du lernst, eine Beschwerde in Tatsache, Auswirkung, Bedürfnis und Bitte zu gliedern. Du übst die Zwei-Minuten-Brücke für aufgeschobene Aufgaben, setzt Grenzen gegenüber gemeinsamen Mecker-Runden und entwickelst einen inneren Trainer, der Fehler klar benennt, ohne deine gesamte Person abzuwerten.

    In der dritten Woche geht es um Verantwortung und nachhaltige Veränderung. Du formulierst klare Grenzen, bereitest schwierige Gespräche vor, planst wiederkehrende Belastungen proaktiv und bittest andere Menschen konkret um Hilfe. Du lernst, nach einem unfairen Ausbruch Verantwortung zu übernehmen und Beziehungen durch glaubwürdiges Verhalten zu reparieren.

    Am 21. Tag entwickelst du deinen persönlichen Anti-Jammer-Kodex: fünf realistische Sätze, die dir künftig Orientierung geben. Zum Beispiel:

    Ich darf Probleme benennen, aber ich vergrößere sie nicht automatisch.

    Ich sage klar, ob ich Zuhören, Unterstützung oder eine Lösung brauche.

    Nach wiederholtem Jammern folgt ein Schritt oder eine bewusste Entscheidung.

    Schlechte Tage sind erlaubt. Selbstaufgabe ist es nicht.

    Die zentrale Frage dieser Folge lautet deshalb:

    Benennst du gerade ein Problem – oder verstärkst du es?

    Dein Ziel ist nicht, stiller zu werden. Dein Ziel ist, klarer zu werden.

    Weitere Artikel, Übungen und Impulse zum Thema Jammern und zum Ausstieg aus negativen Dauerschleifen findest du hier:

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    17 min
  • Vom Jammern zum Machen: Wie du Beschwerden in konkrete Veränderung verwandelst
    Jul 22 2026

    Jammern ist menschlich. Manchmal entlastet es, Frust auszusprechen, sich verstanden zu fühlen und den eigenen Ärger kurz nach außen zu tragen. Problematisch wird es erst, wenn dieselben Beschwerden immer wiederkehren, ohne dass sich etwas an deiner Haltung, deinen Entscheidungen oder deinem Verhalten verändert. Dann wird aus einer kurzen Entlastung eine Gewohnheit – und aus einem Problem eine Endlosschleife.

    In dieser Podcastfolge geht es darum, wie du den Übergang vom Jammern zum Machen schaffst. Nicht durch künstlichen Optimismus, Selbstvorwürfe oder hektischen Aktionismus, sondern durch klare Wahrnehmung, realistische Verantwortung und einen konkreten nächsten Schritt. Du erfährst, warum Wissen allein noch keine Veränderung erzeugt, wie automatische Gedanken deine Sicht auf eine Situation verengen und wie du dich wieder auf das konzentrierst, was du tatsächlich beeinflussen kannst.

    Im Mittelpunkt steht die MACHEN-Formel: Merken, Anlass benennen, Chancen und Einfluss prüfen, Handlung wählen, den ersten Schritt ausführen und anschließend nachjustieren. Dieses einfache Modell hilft dir dabei, Beschwerden nicht zu unterdrücken, sondern sie als Signal zu nutzen. Statt dich in pauschalen Gedanken wie „Immer passiert mir das“, „Das bringt sowieso nichts“ oder „Niemand hilft mir“ zu verlieren, lernst du, die Situation sachlich zu betrachten und wieder handlungsfähig zu werden.

    Du erfährst außerdem, warum der erste Schritt klein, sichtbar und konkret sein sollte. Oft brauchst du keinen perfekten Plan und keine radikale Lebensveränderung. Eine Nachricht, ein Termin, eine klare Frage, eine gesetzte Grenze oder fünf konzentrierte Minuten können bereits ausreichen, um die Richtung zu verändern. Entscheidend ist nicht, alles sofort zu lösen. Entscheidend ist, deine Position zu verändern: weg vom passiven Beobachten und hin zum bewussten Gestalten.

    Diese Folge zeigt dir auch, wie du Verantwortung übernimmst, ohne dir für alles die Schuld zu geben. Du kannst nicht jedes Verhalten anderer Menschen, jede äußere Bedingung oder jedes Ergebnis kontrollieren. Du kannst jedoch entscheiden, wie du kommunizierst, welche Grenzen du setzt, welche Unterstützung du suchst und welchen nächsten Schritt du gehst. Verantwortung bedeutet nicht totale Kontrolle. Verantwortung bedeutet, deinen eigenen Anteil zu erkennen und sinnvoll zu nutzen.

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    Nimm dir nach dieser Folge einen Moment Zeit und frage dich: Worüber beschwere ich mich immer wieder? Was ist die nüchterne Tatsache? Was kann ich beeinflussen? Und welcher konkrete Schritt dauert weniger als fünfzehn Minuten?

    Du musst dein Leben nicht heute vollständig verändern. Aber du kannst heute aufhören, nur über die nächste Kurve zu sprechen – und beginnen, sie selbst zu nehmen.

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    27 min
  • Willkommen im Jammerland: Warum wir so gerne jammern und wie du wieder ins Handeln kommst
    Jul 22 2026

    Willkommen im Jammerland – einem Ort, den wir alle kennen und den wahrscheinlich niemand bewusst gebucht hat. Trotzdem landen wir erstaunlich oft dort: beim ersten Blick auf das Wetter, beim Öffnen des E-Mail-Postfachs, im Stau, an der Supermarktkasse, in einer endlosen Besprechung oder genau dann, wenn die Kaffeemaschine im ungünstigsten Moment nach Wasser verlangt.

    In dieser Podcastfolge geht es um die Frage, warum wir Menschen so gerne jammern, obwohl es uns langfristig oft mehr Energie kostet, als es uns tatsächlich erleichtert. Jammern kann kurzfristig guttun. Es hilft dabei, Druck abzulassen, Ärger in Worte zu fassen und sich mit anderen verbunden zu fühlen. Ein gemeinsames „Das ist wieder typisch“ schafft manchmal schneller Nähe als ein ausführliches Gespräch.

    Doch aus einer kurzen Beschwerde kann eine Gewohnheit werden. Dann wechseln zwar die Themen, aber das Muster bleibt gleich: Das Wetter ist falsch, die Arbeit zu viel, die Zeit zu knapp, die Technik zu langsam und die anderen sind grundsätzlich schlecht organisiert. Wir drehen gedanklich Runde um Runde, ohne eine Ausfahrt zu nehmen. Genau hier beginnt das eigentliche Jammerland: Dort, wo wir ein Problem wiederholt beschreiben, ohne daraus eine Entscheidung, eine klare Bitte, eine Grenze oder eine Handlung abzuleiten.

    Diese Episode zeigt dir, woran du den Unterschied zwischen berechtigter Klage, konstruktiver Kritik und gewohnheitsmäßigem Jammern erkennst. Denn nicht jede negative Aussage ist automatisch Jammern. Kritik ist wichtig. Beschwerden können Missstände sichtbar machen, Veränderungen anstoßen und persönliche Grenzen schützen. Entscheidend ist die Richtung: Führt deine Aussage zu mehr Klarheit und Wirksamkeit oder nur zur nächsten Wiederholung derselben Geschichte?

    Du erfährst außerdem, warum Jammern manchmal wie Aktivität wirkt, obwohl keine echte Bewegung entsteht. Wir sprechen über typische sprachliche Fallen wie „immer“, „nie“, „alle“, „niemand“ oder „Da kann man nichts machen“. Solche Formulierungen vergrößern Probleme, machen aus einzelnen Ereignissen scheinbare Weltgesetze und verkleinern den eigenen Handlungsspielraum.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der heimlichen Attraktivität der Opferrolle. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich für alles die Schuld zu geben. Es bedeutet, nach vorne zu schauen und zu prüfen, welcher nächste Schritt trotz schwieriger Umstände möglich ist. Manchmal bist du nicht die Ursache eines Problems und trotzdem die einzige Person, die deine Situation aktiv verändern kann.

    In der Folge bekommst du konkrete Impulse für deine persönliche Ausreise aus dem Jammerland. Dazu gehören präzisere Sprache, klare Bitten, verlässliche Grenzen, bewusste Pausen, humorvolle Selbstbeobachtung und die Frage: „Was soll nach diesem Satz anders sein?“ Oft braucht es keine vollständige Lösung. Schon fünf Minuten Handlung können mehr verändern als fünfzig Minuten Grübeln.

    Diese Episode ist keine Aufforderung zu erzwungenem positiven Denken. Schmerz, Trauer, Krankheit, Überforderung und echte Ungerechtigkeit sollen nicht kleingeredet werden. Es geht um jene alltäglichen Dauerschleifen, in denen wir uns selbst Kraft nehmen, obwohl noch Handlungsspielraum vorhanden wäre. Der konstruktive Gegenpol zum Jammern ist nicht Dauerlächeln, sondern Wirksamkeit.

    Weitere Beiträge, Gedanken und Inhalte zum Thema Jammern findest du hier:

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    Jammern ist menschlich. Entscheidend ist nicht, dass du nie wieder jammerst. Entscheidend ist, dass du schneller erkennst, wann du dich im Kreis drehst, und bewusst eine andere Route wählst. Deine Ausreise beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt mit deinem nächsten Gedanken, deinem nächsten Satz und deiner nächsten kleinen Handlung.

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    26 min
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