Luft nach oben - der Beatmungspodcast copertina

Luft nach oben - der Beatmungspodcast

Luft nach oben - der Beatmungspodcast

Di: Georg Mols & Romina Hohenhaus
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Von Prof. Dr. Georg Mols, D.E.A.A., MBA & Romina Hohenhaus Klinik für Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin Ortenau-Klinikum Lahr, Schwarzwald Im Podcast besprechen wir die physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen des pulmonalen Gasaustauschs und des respiratorischen Systems, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten respiratorischer Störungen. U.a. sprechen wir über die Einstellung der Beatmung oder assistierten Spontanatmung, HighFlow und NIV, die Bauchlage und viele andere Maßnahmen. Der Podcast richtet sich sowohl an Einsteiger in die Anästhesie und Intensivmedizin als auch Kolleginnen und Kollegen, die schon viel anästhesiologische und intensivmedizinische Erfahrung haben und sich mit den physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen auseinandersetzen wollen. Rechtliche Hinweise Für unseren Podcast auf dieser Website nutzen wir den Podcast-Hosting-Dienst LetsCast.fm der Produktgenuss GmbH, Vereinsstraße 51, 20357 Hamburg. Die Produktgenuss GmbH ist ein deutsches Unternehmen und speichert die erhobenen Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Bei Nutzung des Podcast-Players werden lediglich Informationen zur Podcast-Episode, die IP-Adresse sowie die Version des Browsers und Betriebssystems übermittelt. Die IP-Adresse wird in der Datenbank von LetsCast.fm anonymisiert oder pseudonymisiert gespeichert. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer sicheren und effizienten Bereitstellung, Analyse sowie Optimierung unseres Podcastangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Weitere Informationen hierzu siehe Datenschutzerklärung von LetsCast.fm: https://letscast.fm/privacy. Medizinischer Haftungsausschluss Die Informationen in diesem Podcast werden in gutem Glauben und nur zu allgemeinen Informationszwecken bereitgestellt. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der im Podcast (und auf der Webseite) enthaltenen Informationen. Die Inhalte des Podcasts richten sich an medizinische Fachkreise und dienen ausschließlich der allgemeinen Information sowie der ärztlichen Fort- und Weiterbildung. Sie stellen keine individuelle medizinische Beratung dar und können keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapie ersetzen. Die dargestellten Inhalte zu Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie beruhen auf dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstand. Medizinisches Wissen und Leitlinien unterliegen jedoch einem kontinuierlichen Wandel. Therapieempfehlungen sind stets individuell unter Berücksichtigung des individuellen Patienten, seines konkreten Krankheitsbildes, der Begleiterkrankungen sowie nationaler Leitlinien und Zulassungen zu treffen. Die Anwendung der im Podcast dargestellten Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der angebotenen Informationen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.Georg Mols Disturbo fisico e malattia Igiene e vita sana Istruzione Scienza Scienze biologiche
  • Folge 24: Mechanical Power
    Oct 26 2026
    Die Mechanical Power ist die Energie, die während der Beatmung auf die Lunge einwirkt. Die Mechanical Power besteht aus einer statischen (PEEP) und einer dynamischen Komponente. Die dynamische Komponente wird durch verschiedene Parameter wie Atemfrequenz, Tidalvolumen, Flussmussster usw. bestimmt. Grundidee der Mechanical Power ist jedenfalls die Zusammenführung aller Determinanten der Beatmung in einer Maßzahl. Tatsächlich gibt es tierexperimentelle Hinweise, dass es bei konstanter Gesamtenergie für die Lunge irrelevant ist, aus welchen Einzelkomponenten sie sich zusammensetzt. Allerdings gibt es doch erhebliche konzeptionelle und experimentelle Zweifel, dass wirklich alle Formen der Energieeinwirkung auf die Lunge gleich bzw. gleichwertig oder gleich schädlich sind. Neuerdings wird daher zwischen dynamischer und statischer Mechanical Power unterschieden, und außerdem die dynamische Komponente in ihre verschiedenen Unterkomponenten differenziert. Damit ist jedoch die Eleganz der einfachen Maßzahl für alle Energieeinwirkungen verloren. Nachteilig bei der Mechanical Power ist zudem, dass sie nicht total einfach zu berechnen ist. Zusammengefasst ist die Mechanical Power intellektuell bestechend, aber derzeit klinisch nutzlos.
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    13 min
  • Folge 23: Driving Pressure
    Sep 25 2026
    Der Driving Pressure ist die Differenz zwischen Plateaudruck und PEEP. Er ist ein Surrogatparameter für die Energieeinwirkung pro Atemzug auf die Lunge. Amato und Kollegen haben 2015 eine retrospektive Datenanalyse und die Idee des Driving Pressure vorgestellt. Die Autoren konnten zeigen, dass die Letalität bei größerem Driving Pressure ansteigt, bei geringerem Driving Pressure sinkt. Der Driving Pressure wird nun sowohl in klinischen Untersuchungen als auch schon am Patientenbett in der Routine verwendet, um die Beatmung einzustellen. Das kann man durchaus so machen. Allerdings steht der harte Nachweis, dass die Letalität dadurch sinkt, noch aus. Die Idee ist bestechend. Vorteilhaft ist auch, dass man kein zusätzliches Equipment oder komplizierte Berechnungen benötigt. Man kann den Wert direkt am Beatmungsgerät ablesen bzw. auf einfachste Weise berechnen. Ob das unseren Patienten wirklich hilft, wissen wir jedoch noch nicht.
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    14 min
  • Folge 22: Spitzendruck und Plateaudruck
    Aug 28 2026
    In der heutigen Folge besprechen wir den Spitzendruck und den Plateaudruck. Für die Dehnung und mögliche Überdehnung der Lunge ist lediglich der Plateaudruck relevant. Der Spitzendruck, aber vor allem die Differenz zwischen Spitzendruck und Plateaudruck wird durch die Gasströmung und die Atemwegswiderstände bestimmt. Ein isolierter Anstieg des Spitzendrucks weist dann auf ein Problem mit dem Atemweg hin. Bedacht werden sollte auch, dass sich Spitzen- und Plateaudruck nur bei volumenkontrollierter Beatmung relevant unterscheiden. Bei druckkontrollierter Beatmung oder BIPAP unterscheiden sich Spitzen- und Plateaudruck nicht. In der Folge diskutieren wir nach diesen Vorüberlegungen die Bedeutung des Plateaudrucks für die Einstellung der Beatmung.
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    11 min
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