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Kulturwelten: Musik und Tanz

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Buenos Aires um 1900 ist weniger „Kulisse“ als ein sozialer Druckkochtopf: Hafen, Migration, Männerüberschuss, prekäre Arbeit, Enge in den Conventillos. Tango entsteht hier nicht als romantische Idee, sondern als urbane Praxis, die Nähe, Status und Unsicherheit körperlich verhandelbar macht.
Wir schauen auf Tango als Produkt von Hybridisierung/Kreolisierung: nicht „Einfluss A + Einfluss B“, sondern eine neue dritte Form. Dazu kommt die Perspektive der Moralpanik: Warum bürgerliche Milieus Tango früh als Gefahr wahrnahmen. Musikalisch skizzieren wir die frühen Merkmale (klarer Puls, verschobene Akzente/Synkopen, Spannung statt Auflösung) und warum das Bandoneon so perfekt zur Stimmung einer Übergangsstadt passt. Ein kurzes Hörfenster mit „El Choclo“ zeigt, wie eingängige Motive und „sprechende“ Phrasen den Tango schon früh erzählerisch machen. Intro, Nach-Intro stammen von Cool-GfA, „El Choclo“
“Victor matrix B-3624. El choclo / Victor Argentine Orchestra.” Discography of American Historical Recordings. UC Santa Barbara Library, 2026. Web. 7 January 2026.
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