Israels Kriegsökonomie (mit Shir Hever)
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Was passiert, wenn ein Staat über Jahre im Krieg ist - und die Wirtschaft trotzdem wächst?
In dieser Episode sprechen wir mit dem Ökonomen Shir Hever über die politische Ökonomie Israels insbesondere während des Genozids im Gazastreifen. Während die humanitäre Katastrophe weltweit Schlagzeilen macht, erreichen Israels Rüstungsexporte Rekordhöhen. Gleichzeitig fließen Milliarden an Militärhilfe aus den USA - und im Inneren hat sich schon längst die wirtschaftliche Balance zugunsten von Sicherheit, Militär und Ausnahmezustand verschoben.
Wir sprechen u.a. über:
- „Combat proven“ als Marketingstrategie
- die Rolle von Elbit, Rafael und staatlichen Rüstungsfirmen
- US-Militärhilfe und internationale Komplizenschaft
- die ökonomische Funktion von Reservisten
Zum weiteren Lesen:
- Shir Hever:The Political Economy of Israel’s Occupation
- Baruch Kimmerling: Militarism in Israeli Society
- Antony Loewenstein: The Palestine Laboratory
- Neve Gordon & Nicola Perugini: The Human Right to Dominate
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