Folge 6: Die Auflösung (Berlin, 1848) copertina

Folge 6: Die Auflösung (Berlin, 1848)

Folge 6: Die Auflösung (Berlin, 1848)

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Berlin, März 1848. Revolution. Barrikaden. Das Volk fordert eine Verfassung. Ewald ist jetzt Oberst, 60 Jahre alt, und bekommt den Befehl: Ordnung wiederherstellen. Er reitet an der Spitze. Ein Student springt auf eine Barrikade und schießt ihn in die Hüfte. Ewald nennt ihn später, im Kreise seiner Enkel, „den einzigen Mann unter dem Gesindel, der Mut gehabt habe". Im November kommt der eigentliche Auftrag: Die preußische Nationalversammlung räumen. Das mit der Frankfurter Paulskirche erste gewählte Parlament auf deutschem Boden. Ewald betritt den Saal, erklärt, er habe den Befehl zur gewaltsamen Räumung erhalten – und holt dann einen Zettel, um es schriftlich vorweisen zu können. Die Soldaten tragen die Abgeordneten hinaus. In den Augen einiger sind Tränen. Als die Parlamentarier das Gebäude verlassen, jubeln die Soldaten mit der Menge. Ewald hat alles korrekt ausgeführt. Er wird zum Sündenbock und reicht seine Entlassung ein. Und was ist aus Karl Gottlieb geworden? Aus Rudolf Johann? Und aus Dorothea? Eine letzte Bilanz. Und eine Antwort, die der Podcast von Anfang an gesucht hat. Mit: Michael Romeis (Autor und Rechercheur), Andreas Horchler (Produzent und Co-Host), Ulrik Neumann (Erzähler) Quellenhinweis: Die Räumung der Nationalversammlung wird beschrieben in der Königlich privilegirten Berlinischen Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Ausgabe vom 14.11.1848 http://www.antwortpflicht.info
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