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Leben versus Überleben im falschen Film

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Stopp! Lebst du wirklich dein eigenes Leben oder funktionierst du nur noch im falschen Film?


Willkommen bei einer neuen Folge von Pause auf Laut mit Steffi und Nils. In dieser Episode drücken wir auf Pause und sprechen über das vielleicht größte unsichtbare Gefängnis unserer Gesellschaft. Wir thematisieren den falschen Beruf, die elterlichen Erwartungen und den Mut, noch einmal komplett von vorne anzufangen.


Wir diskutieren, wie stark unsere ersten beruflichen Entscheidungen durch die Ängste und Wünsche unserer Eltern manipuliert werden. Wir erklären, woran man erkennt, dass man in einem Beruf nur noch überlebt. Wir schauen uns an, warum das Abweichen von der etablierten Gruppennorm im menschlichen Gehirn nachweislich Stress auslöst. Außerdem besprechen wir den Cafe am Rande der Welt Effekt und diskutieren kritisch die Philosophie von John Strelecky.


Die wissenschaftlichen Studien der Episode:


Elterliche Prägung: Eine Studie von Orhan Kocak und seinem Team aus dem Jahr 2021 untersuchte das sogenannte Overparenting. Sie beweist, dass dieser familiäre Druck der absolut stärkste Prädiktor für spätere berufliche Unzufriedenheit ist. Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8197847/


Sunk Cost Fallacy: Eine Untersuchung im International Journal of Psychological Research aus dem Jahr 2019 testete in Verhaltensexperimenten den Umgang mit zeitlichen und finanziellen Investitionen. Die Teilnehmer hielten fast immer an einer bereits verlorenen und negativen Sache fest, je mehr Zeit sie zuvor investiert hatten. Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7318389/


Soziale Konformität: Eine Studie von Folco Panizza und seinen Kollegen aus dem Jahr 2021 erklärt Konformität auf einer extrem tiefen neurologischen Ebene. Probanden passten ihr eigenes Verhalten aus purem sozialen Druck sofort an eine Gruppe an, sobald sie sahen, dass andere Menschen einer bestimmten Norm folgten. Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8559952/


Neuroplastizität: Die Wissenschaftler Eberhard Fuchs und Gabriele Flügge widerlegten im Jahr 2014 endgültig die Ausrede, man sei zu alt für einen Wechsel. Das Ergebnis beweist unwiderlegbar, dass unser Gehirn bis ins sehr hohe Alter fähig ist, sich physisch komplett neu zu vernetzen. Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4026979/


Das Gesetz der Reue: Die Forschung von Thomas Gilovich und Victoria Husted Medvec aus dem Jahr 1995 beweist eindrucksvoll, dass unser Gehirn mit verpassten Chancen völlig anders umgeht als mit Fehlern. Die Forscher wiesen nach, dass Untätigkeit den massivsten psychologischen Schmerz erzeugt. Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7965599/


Externe Belohnung: Die Forschung von Deci, Koestner und Ryan aus dem Jahr 1999 zerstörte den Mythos vom Schmerzensgeld. Das Resultat zeigt, dass materielle Belohnungen die echte Leidenschaft massiv untergraben. Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10589297/


Job Crafting: Amy Wrzesniewski und Jane Dutton prägten 2001 den Begriff Job Crafting. Sie bewiesen durch Beobachtungen, dass Mitarbeiter durch kleine, selbstbestimmte Veränderungen in ihren Abläufen ihre berufliche Identität komplett neu definieren können. Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7522331/


Buchempfehlungen aus unserer Schulhofbibliothek:


David Goggins: Cant Hurt Me

Mel Robbins: Let Them

Viktor Frankl: Trotzdem Ja zum Leben sagen

Gary Keller: The One Thing

Mark Manson: Die subtile Kunst des Daraufscheissens

Carol Dweck: Mindset

Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken


Packt eure Sachen und denkt heute Abend gut darüber nach, ob ihr morgen früh wirklich wieder denselben falschen Weg geht.

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