Folge 13: Gazino & Türkischer Basar
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Rund 50.000 Menschen aus der Türkei kamen in den 1960er Jahren als damals so genannte Gastarbeiter nach West-Berlin. Sie holten später ihre Familien nach, gerade Schöneberg-Nord wurde zum neuen Lebensmittelpunkt.1972 wurde der Zugverkehr auf der U2 eingestellt – die Linie war durch den Mauerbau und deshalb nachlassender Fahrgastzahlen nicht mehr sinnvoll zu nutzen.
Anfang der 80er Jahre begann dann ein neues Kapitel: findige Köpfe verwandelten den alten Bahnhof in einen türkischen Basar. Schnell wurde er zum Treffpunkt und der dazugehörige Musikclub „Gazino“ war ein musikalisches Zuhause und ein Stück gelebte Heimat.
Kurz nach der Wiedervereinigung rollte die U2 wieder durch – Basar und Gazino waren damit Geschichte. Heute, über drei Jahrzehnte später, knüpft das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg an diese Geschichte an - und veranstaltete im Oktober das Musikfest „Gazino und Türkischer Basar“ in der Steinmetzstraße in Schönberg-Nord, direkt am U-Bhanhof Bülowstrasse.
Und viele kamen.
Das Musikfest wollte an den besonderen Ort und die damit verbundene Kultur der Gastarbeiter:innen erinnern – und ihre Lebensleistung würdigen – als unverzichtbarer Teil der gemeinsamen Geschichte und der Vielfalt, die Tempelhof-Schöneberg lebendig macht und heute prägt.
Großstadtradio-Reporter Joachim hat das Fest im Schöneberger Norden besucht und berichtet in diesem Podcast über Stimmen, Erinnerungen und Meinungen rund um den ehemaligen türkischen Basar.
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