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Die Produktwerker

Die Produktwerker

Di: Tim Klein Dominique Winter Oliver Winter
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Im Podcast der Produktwerker besprechen wir Themen rund um die Rolle des Product Owners. Dazu tauschen wir uns nicht nur untereinander aus, sondern sprechen auch mit interessanten Gesprächspartnern aus allen möglichen Themenbereichen von Product Ownern. Die Produktwerker sind Tim Klein (@produktwerkCGN), Oliver Winter (@oliwin) und Dominique Winter (@designik). Als Experten für Produktentwicklungen haben wir uns in der agilen Community Kölns kennen und schätzen gelernt. Wir drei wollen die Kompetenz von Product Ownern und Produktorganisationen fördern, bessere Produkte und Services zu entwickeln. Wir freuen uns über Euer Feedback auf produktwerker.de, per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Twitter an @produktwerker.Tim Klein, Dominique Winter, Oliver Winter Economia Gestione e leadership Management Ricerca del lavoro Successo personale
  • Hackathons bei OBI: Was Product Owner daraus mitnehmen
    Oct 12 2026
    Hackathons bieten Product Ownerinnen und Product Ownern einen geschützten Rahmen, um Ideen jenseits des Sprintalltags zu erproben. Oliver spricht mit Andrea aus dem IT-Portfoliomanagement und Tech Lead Lukas über die internen Hackathons bei OBI: Wie entstehen aus Ideen Prototypen, welche Rolle übernehmen Product Owner und was lässt sich in die tägliche Produktentwicklung mitnehmen? Außerdem geht es um die Weiterverfolgung der Ergebnisse und praktische Learnings zu Organisation, Kommunikation und Verpflegung.
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    42 min
  • Wenn KI unsere Juniors ersetzt, wo kommen dann zukünftige Seniors her?
    Oct 5 2026
    Tim und Dominique werfen in dieser Folge die Frage auf was passiert, wenn KI unsere Juniors ersetzt und wo dann die Seniors von morgen herkommen. Recherche, Protokolle, Backlog-Pflege und erste Analysen übernimmt eine KI heute schnell und schon recht brauchbar. Genau diese Aufgaben waren lange der Einstieg für Berufsanfänger:innen auf dem Weg hin zum Product Owner oder Product Manager (genauso in der Projektarbeit). Solche zuarbeitenden Aufgaben und Rollen boten Gelegenheit, eine Fähigkeit nach und nach zu durchdringen, Fehler zu machen und zu beobachten, wie andere auf Basis der eigenen Arbeit entscheiden. Fällt dieser Einstieg weg, bleibt offen, wie Erfahrungen im Berufseinstieg überhaupt erworben werden kann. Irgendwann gehen dann die heutigen Seniors in Product Leadership und C-Level (oder auch in Rente). Und was passiert dann? Senior wird niemand durch die nächste Weiterbildung. Erfahrung wächst durch viele kleine Entscheidungen, durch Feedback und durch Fehler. Man kann sie weder herunterladen, noch per Knopfdruck abrufen. Das Wissen dahinter ist implizit, ähnlich wie beim Fahrradfahren, denn wer das Gleichgewicht hält, kann kaum erklären, wie er das macht. Mit explizitem Wissen geht eine KI natürlich souverän um. Sobald Menschen zusammenarbeiten, braucht es aber ein Gespür für Kontext, für Konflikte mit und zwischen Stakeholdern und dafür, Unsicherheit auszuhalten. Dazu kommt ein leicht zu übersehendes Risiko: Wer neu im Beruf ist, erzeugt mit KI in kurzer Zeit User Stories, Konzepte, Interview-Leitfäden und Protokolle, die erstaunlich gut aussehen mögen. Ob sie taugen, beurteilt nur, wer solche Arbeit schon einmal selbst gemacht hat. Der Automation Bias verschärft das Problem nochmal, denn Menschen vertrauen automatisierten Ergebnissen schnell und prüfen sie zu selten. Brüche und offene Schnittstellen fallen dann spät auf und kosten richtig Geld. Wenn KI unsere Juniors ersetzt, braucht es einen neuen Weg, um Erfahrung aufbauen zu können. Der Ausweg liegt im Wechsel von der Produktionskompetenz zur Entscheidungskompetenz auf Basis von Urteilsvermögen. Ein Ansatz könnte der folgende sein: Berufseinsteiger bekommen besser echte, klar abgesteckte Probleme statt billiger Zuarbeitsaufgaben. Sie nutzen die KI als Werkzeug, begründen ihre Entscheidungen und vergleichen Alternativen. Die Verantwortung wächst Schritt für Schritt, ähnlich wie bei Delegation Poker: erst beobachten, dann mitreden, schließlich selbst entscheiden. Dafür eignen sich kleinere Produkte mit wenigen Stakeholdern. Zwei Jahre als Junior abzusitzen und nur AI-Tools zu bedienen, garantiert dagegen keine Reife. Damit verändert sich die Rolle von Seniors und Führungskräften. Unser Rat: Sie delegieren nicht alle lästige Aufgaben und machen stattdessen ihr Denken sichtbar. Sie fragen die Juniors, warum eine Lösung gut ist, welche Alternativen existieren und was dagegen spricht und sie erklären ihre eigenen Entscheidungen ganz explizit. Das kostet natürlich Zeit, denn über ein Ergebnis nachzudenken dauert länger, als es zu erzeugen. Die Juniorphase wird kürzer, das Mentoring dafür intensiver. Organisationen müssen Nachwuchsentwicklung deshalb als bewusste Investition begreifen, auch wenn der wirtschaftliche Druck zu kurzfristiger Produktivität drängt. Juniors werden nicht verschwinden, es wird sich lediglich ihr Einstieg verändern. Statt kleiner Aufgaben bekommen sie Entscheidungsräume und dazu Reflexionsräume, in denen sie mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auswerten sollten, was funktioniert hat. Die Leitfrage für jedes Unternehmen lautet daher: Wer ist in drei bis fünf Jahren unser Senior? Folgende ältere Episoden unseres Podcasts passen zu diesem Thema: - Karrierepfad als Product Owner - Sei dein eigenes Produkt! – als PO seine Weiterentwicklung steuern Wird KI via Automatisierung den Einsteigern wichtige Erfahrungen rauben und dadurch das Wachstum bzw. die Lernreise von Juniors behindern? Was glaubt Ihr?
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    43 min
  • Hilfe, mein Team arbeitet dauernd an Stories, die gar nicht wichtig sind!
    Sep 28 2026
    Oliver und Tim sprechen in dieser Folge über ein Problem, das vermutlich viele Product Owner kennen: Das Team arbeitet dauernd an Stories, die gar nicht wichtig sind. Der Anlass ist ein Coachingfall. Ein Produktmensch klagt darüber, kaum voranzukommen. Sein Team hat immer zu viel zu tun. Gleichzeitig schreiben die Teammitglieder eigene Tickets ins Backlog. Oder sie ziehen sich Themen selbst von irgendeiner Stelle des Backlog. Manche Stories laufen auch gerne über mehrere Sprints weiter, ohne dass die Developer ein Störgefühl zeigen. Nur passt das selten zur eigentlich notwendigen Produktstrategie des Product Owners bzw. der Produktorganisation. Wenn Teammitglieder selbst Einträge für das Product Backlog schreiben, ist das natürlich erstmal ein absolut gutes Zeichen. Es zeigt echte Selbstorganisation. Schwierig wird es dort, wo diese Einträge ohne Absprache direkt ins Backlog wandern und die Reihenfolge verändern. Genau diese Reihenfolge liegt eigentlich in der Verantwortung der Produktverantwortlichen. Fehlen klare Working Agreements, wer Tickets erstellt und wer sie freigibt, entsteht schnell Unordnung im Backlog. Stories, die gar nicht wichtig sind, bleiben oft über mehrere Sprints liegen. Man möchte begonnene Arbeit ja zu Ende bringen… Das klingt vordergründig vernünftig, kostet aber Steuerungsmöglichkeit. Ein hilfreicher Reflex: Unfertige Einträge wandern konsequent zurück ins Product Backlog. So bleibt die Priorisierung nach Wert erhalten. Die Produktverantwortliche soll dann jederzeit neu entscheiden können, welche Themen gerade wichtiger sind. Hinter dem Punkt "Stories die gar nicht wichtig sind" stecken oft andere Gründe. Häufig fehlt eine klare Produktvision. Technisch geprägte Teams setzen dann eigene (ggf. technische) Prioritäten, weil niemand ihnen die Richtung von oben deutlich genug vermittelt hat. Aber auch andersrum mag technische Komplexität eine Rolle spielen: manche Produktverantwortliche durchdringen die technischen Zusammenhänge nicht gut genug bzw. schaffen es nicht, die fachlichen Zusammenhänge und Notwendigkeiten dem Team gut genug zu vermitteln. Entwicklerinnen und Entwickler treffen dann lieber eigene, technisch motivierte Entscheidungen - schlichtweg weil ihnen der Kontext fehlt. Fehlt zusätzlich eine Scrum Masterin bzw. Agile Coach moderiert oft niemand die nötigen Retrospektiven. Genau dort sollten solche Muster eigentlich auffallen. Auch geringe Präsenz der Produktverantwortlichen im Teamalltag begünstigt die Entwicklung. In dieser Lücke entstehen eigene Gewohnheiten und stille Freiheiten. Fehlendes Refinement und fehlende Sprintziele verstärken den Effekt zusätzlich. Ohne Sprintziel wird im Sprint Planning nie klar, warum ausgerechnet diese eine Story gerade wichtiger sein sollte als jene andere. Am Ende hilft nur Konsequenz: solche Beobachtungen dürfen nicht folgenlos bleiben. Sie brauchen Raum in Retrospektiven, im Refinement und im Sprint Planning. Dazu gehört auch eine Produktvision, die man immer wieder neu erzählt, bis sie beim ganzen Team ankommt (oder allen gefühlt schon zu den Ohren rauskommt). Wer also merkt, dass im eigenen Team dauernd an Stories gearbeitet wird, die gar nicht wichtig sind, sollte das als Alarmsignal für den gesamten Produktentwicklungsprozess verstehen. Oliver und Tim ermutigen dazu, dieses Storytelling auch mit Werkzeugen künstlicher Intelligenz auszubauen. So lässt sich die eigene Produktstrategie in einer Sprache aufbereiten, die im Entwicklungsteam wirklich verfängt. Folgende frühere Episoden werden im Gespräch genannt: - Wenn dein Team dir als Product Owner nicht folgt - Mit Storytelling andere von deinen Produktideen überzeugen - Product Backlog Refinement - Tipps für Product Owner - Product Principles (Produktprinzipien) - Verantwortung als Product Owner übernehmen
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    39 min
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