Episodi

  • DIASBOAH Summer Special: «Neutralitätstheater» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni mit Anna Rosenwasser
    Sep 24 2026
    In der vierten Folge ist Nationalrätin Anna Rosenwasser mit Fatima Moumouni im Gespräch. Die beiden sprechen über die anstehende Neutralitätsinitiative und nutzen ihre Zusammenkunft vor allem, um Dampf abzulassen. Über falsche Friedensversprechen und die Frage, wessen Sicherheit im Neutralitätstheater eigentlich zählt. Über die homosoziale Faszination linker Männer für SVP-Macher Christoph Blocher. Und überhaupt über Christoph Blocher, der sich mit einer protzigen Geld- und Machtdemonstration in Form einer riesigen Plakatkampagne wieder einmal unerträglich präsent gemacht hat. Zum Schluss geht es ausserdem um alternative Zukunftsvisionen und privilegierte Hoffnungen. Dies ist der letzte Teil der Reihe zum Neutralitätstheater. Habt ihr die anderen Folgen schon gehört? Das «Neutralitätstheater» ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist – das Schweizer Pendant sozusagen. Es geht um die Meistererzählung der Schweizer Güte. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit dem Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog (ZIID) und not_your_bubble. Nun haben die beiden für DIASBOAH eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut bis zum Sommerende zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initiative der SVP zu wappnen. Die Reihe wurde von Hannan Salamat und Fatima Moumouni konzipiert und ist in Koproduktion mit not_your_bubble entstanden. Die Stimmen der DIASBOAH sind: Anna Rosenwasser und Fatima Moumouni
 Audioproduktion: Wilma Rall
 Musik: Manuel Erdös
 Grafik: Mona-Lisa Kole
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    50 min
  • DIASBOAH Summer Special: «Neutralitätstheater» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni mit Melinda Nadj Abonji
    Sep 21 2026
    In der dritten Folge ist die Autorin Melinda Nadj Abonji bei Hannan und Fatima zu Gast. Die drei sprechen darüber, was Initiativen wie die sogenannte Terrorinitiative oder die 10-Millionen-Schweiz-Initiative mit dem Neutralitätstheater zu tun haben. Ausserdem geht es um «Nutztierlogiken» und Eugenik in der Schweiz und darum, wie die Einteilung in nützliche und unnütze Menschen bis heute im Umgang mit Migrant*innen nachwirkt. Und natürlich auch um Allianzen: Wie bringen uns die Ausschlüsse, die wir erfahren, zusammen? Weiter geht es um Komplizenschaft, ums Raushalten und darum, warum bei Dante auch die Neutralen in der Hölle landen. Das «Neutralitätstheater» ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist – das Schweizer Pendant sozusagen. Es geht um die Meistererzählung der Schweizer Güte. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit dem Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog (ZIID) und not_your_bubble. Nun haben die beiden für DIASBOAH eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut bis zum Sommerende zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initiative der SVP zu wappnen. Die Reihe ist in Koproduktion mit not_your_bubble entstanden. Die Stimmen von DIASBOAH sind: Hannan Salamat und Fatima Moumouni Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    1 ora e 14 min
  • DIASBOAH Summer Special: «Neutralitätstheater» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni
    Sep 2 2026
    Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn die Schweiz sich als neutral und gut erzählt? In der zweiten Folge sprechen Hannan und Fatima über die Widersprüche der Meistererzählung der Neutralität und die Folgen des Schweizer Neutralitätstheaters – wie die naiv-süsse Güteerzählung der Schweiz selektiv erinnert, vergisst und fremd macht und bis hin zu gesellschaftlicher Akzeptanz von Gewalt führen kann. Was hat Heidi damit zu tun? Und schliesslich: Was hilft gegen das ewige Theater der Neutralität? – und wie können wir einer «Kolonialisierung der Zukunft» entgegenstehen? Neutralitätstheater" ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist - das Schweizer Pendant sozusagen. Es geht um die Meistererzählung der Schweizer Güte. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit dem ziid und not_your_bubble. Nun haben die beiden für Diasboah eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut durch den Restsommer zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initative der SVP zu wappnen. Die Reihe ist in Koproduktion mit not_your_bubble entstanden. Die Stimmen der DIASBOAH sind: Hannan Salamat und Fatima Moumouni Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    44 min
  • DIASBOAH Summer Special: Neutralitätstheater von Hannan Salamat und Fatima Moumouni
    Aug 21 2026
    Was bedeutet eigentlich Neutralitätstheater? Und warum ist es ein so gutes Werkzeug, um über die Schweiz abzulästern? «Neutralitätstheater» ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist - das Schweizer Pendant sozusagen. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit not_your_bubble. Nun haben die beiden für Diasboah eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut durch den heissen Restsommer zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initative der SVP zu wappnen. In der ersten Folge der Podcastreihe steigen Hannan Salamat und Fatima Moumouni in das Konzept ein: Sie sprechen über die Meistererzählung der Neutralität – über das Selbstbild eines Landes, das angeblich keine koloniale Vergangenheit hat, mit Nazideutschland nichts zu tun hatte und keine Erinnerungskultur braucht und bis heute der sauberen, schönen und reichen Schweiz hilft, sich der Verantwortung zu entziehen. Wir fragen, was hinter den vertrauten Bildern von Neutralität, Unschuld und Unbeteiligtheit steckt und warum es sich lohnt, diese Erzählungen genauer anzuschauen. Die Stimmen der DIASBOAH sind: Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    50 min
  • Bana Poto – die Kinder des Westens auf Reisen
    Jul 19 2026
    Summer in the City. Im Studio ist es heiss, wir schwitzen, und im Eisfach gibt es kein Eis. Die Hitzewelle lässt uns von Ferien, Strand und Meer träumen. Vielleicht sogar von einer einsamen Insel? In dieser Folge sprechen Carlos, Fatima und Mona-Lisa über Flugscham, koloniale Fieberträume und den Nationalstolz, den sie ausgerechnet in den Ferien erlangen. Wie viel darf man eigentlich fliegen? Fehlt zum Traum von der eigenen Insel nur noch der Tropenhelm? Wie weiss ist unser Blick auf die Welt? Wer wurde im Heimatland der Eltern schon als «Imposter» entlarvt? Und sind wir überhaupt ferienkompatibel? Passend zur Jahreszeit und vielleicht auch zum Hitzekoller ist diese Folge eine richtige Laberfolge. Wir stellen mehr Fragen, als wir beantworten, und sprechen frei von der Seele über eines unserer Lieblingsthemen, wenn man in der Schweiz im Antirassismusbereich arbeitet: Ferien. Und darüber, warum man manchmal erst im Ausland merkt, wie schweizerisch man ist. Uğur ist dieses Mal nicht dabei. Eine Beobachtung, die im Gespräch aufkommt, stammt aber von ihm: Wenn man im Ausland als nicht weisse Person selbstverständlich sagt, man sei Schweizer*in, verkauft man manchmal eine Schweiz, die weltoffener, progressiver und kosmopolitischer klingt, als sie sich im Alltag anfühlt. Fast so, als kämen wir aus London. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wie findet ihr Mona-Lisas Vorschlag für den offiziellen DIASBOAH-Ferienjingle? SEANAPAUL SOMIGOSSOTHEN… und schöne Ferien aus der DIASBOAH!
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    49 min
  • «Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!»
    May 31 2026
    «Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!» New York, USA. DIASBOAH-Aussenkorrespondentin Fatima Moumouni berichtet aus dem Big Apple – Sehnsuchtsort, kapitalistisches Disneyland und Machtzentrum zugleich. Die USA ist ein Land, das für viele Migrant*innen Hoffnung, Projektionsfläche und Enttäuschung zugleich bedeutet. Ein Land, das der Welt einen Krieg nach dem anderen verkauft hat und dessen Propagandamaschinerie langsam zu bröckeln beginnt. In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Strahlkraft die USA als Exporteurin von Popkultur wie Hip-Hop und Hollywood sowie als Heimat von Vorbildern aus der Civil Rights Movement auf uns ausübt. Ausserdem geht es um Kulturimperialismus, Soft Power, Krieg, Faschismus und darum, weshalb weltweit noch immer so viele Menschen an den amerikanischen Traum glauben wollen. Is the Wicked Witch of the West truly dead? Und kann die USA dem Migrationsland Schweiz trotz allem doch noch etwas über Hoffnung beibringen? Die Stimmen von DIASBOAH sind: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin. Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    47 min
  • Im Namen der Nachhaltigkeit – Ausgrenzung im grünen Gewand
    May 10 2026
    Die SVP nennt ihre 10-Millionen-Initiative eine «Nachhaltigkeitsinitiative», obwohl diese mit ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit so ziemlich gar nichts zu tun hat. Rechte Politik benutzt inzwischen regelmässig progressive Schlagwörter wie Nachhaltigkeit, Feminismus oder Tierschutz. Und doch bleibt eines gleich: Alle paar Jahre wird eine neue Initiative lanciert, die Migrant*innen an den Kragen will. Wie schützen wir unsere Forderungen vor rechter Vereinnahmung? Wie bleiben wir politisch wachsam, um diesen Wortspielereien nicht auf den Leim zu gehen? Ist es endlich Zeit für einen Migrant*innenstreik? Wir reden darüber, warum intersektionale Analysen wichtig bleiben, wenn die Existenz rassifizierter und migrantischer Menschen immer wieder zur gesellschaftlichen Verhandlungsmasse wird. Und darüber, wie wir uns davor schützen können, gegeneinander ausgespielt zu werden. Stay Woke! Die Stimmen der DIASBOAH: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin Audio-Produktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole Wenn ihr könnt, geht also am 14. Juni abstimmen!
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    53 min
  • Love, love, love – Lieben ohne Grenzen?
    Jun 29 2025
    Diese Folge ist längst fällig! Seit Carlos ein Gespräch führte, in dem sein Gegenüber sagte, es habe in einer romantischen Beziehung noch nie «Ich liebe dich» in der eigenen Muttersprache gesagt, will er mit uns über die romantische Liebe sprechen... Wie sehr bestimmen Herkunft und Rassifizierung unser Lieben? 
Welchen Einfluss haben Herkunft, Eltern, Religion und Klasse auf Begehren, Partner*innenwahl und Beziehungsideale? Ein Gespräch zwischen persönlichen Anekdoten und politischen Reflexionen zur Liebe in Zeiten der post-migrantischen Schweiz. Stimmen der DIASBOAH: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona‑Lisa Kole und Uğur Gültekin Produktion: Christina Baron
 Musik: Manuel Erdös
 Grafik: Mona‑Lisa Kole
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    42 min