🎙️ Folge 10 - Softwarequalität: Warum „läuft bei mir“ nicht reicht
In dieser Episode sprechen Paul Freund und Daniel Ratke über Softwarequalität - und warum guter Code nicht nur bedeutet, dass etwas kompiliert oder lokal einmal funktioniert.
Es geht um echte Projekt-Erfahrungen: von regulierten Produkten mit Quality Gates und Zertifizierung über „Bananen-Software“, die beim Kunden reift, bis hin zu Features, die ungeprüft weitergegeben werden und dann anderen die Zeit verbrennen.
Wir sprechen darüber, warum Ownership einer der wichtigsten Unterschiede zwischen guten und mittelmäßigen Entwicklern ist, wie sich Testing je nach Kontext verändert und warum AI-generierter Code das Thema Qualität noch wichtiger macht - nicht weniger.
🔥 In dieser Episode:
* Warum Softwarequalität stark vom Kontext abhängt
* Regulierte Produkte, UL-Zertifizierung und echte Verantwortung
* Warum „ich habe es gebaut“ nicht reicht, wenn niemand getestet hat
* Ownership als Qualitätsmerkmal - und warum es Entwickler massiv vom Durchschnitt abhebt
* Warum schneller Output wertlos ist, wenn danach andere alles debuggen müssen
* AI und Codequalität - warum Code schreiben weniger wichtig wird, aber Code prüfen wichtiger
* TDD, Unit Tests, Integration Tests und End-to-End Tests - wann was Sinn macht
* Warum die goldene Mitte oft besser ist als Test-Dogmatismus
* „Bananen-Software“ - wenn Produkte erst beim Kunden reifen
* Microsoft, Windows, Backwards Compatibility und warum große Software nie einfach ist
* Legacy, technische Schulden und warum Testabdeckung langfristig entscheidend wird
* UI Testing, Playwright und warum jeder Button einmal benutzt werden sollte
* Tester vs. Entwickler - warum gute QA kein „zweiter Rang“ ist
* Warum kreative Tester extrem wertvoll sind
* Testautomatisierung als Mindestskill für moderne QA
* Security, DevSecOps, CVE-Scans und automatisierte Checks
* AI Security und warum Open Source durch AI langfristig sicherer werden könnte
* Architektur als Grundlage für gute Testbarkeit
* Event Driven Architecture, Datenorientierung und warum gute Schnitte Tests massiv vereinfachen
* „Works on my machine“ als absolute Untergrenze - nicht als Qualitätsziel
⏱️ Kapitel / Timecodes:
00:00 Intro - heute wird scharf geschossen
00:38 Storytelling: Qualität in regulierten Produkten
02:04 Wenn Entwickler ungeprüften Code weitergeben
03:06 Ownership und Arbeitsweise
05:17 AI macht Qualitätssicherung wichtiger
07:10 TDD, Unit Tests und die goldene Mitte
09:16 Vertrauen, Reviews und gute Übergaben
11:53 Bananen-Software und Testing beim Kunden
12:09 Microsoft, Bugs und globale Auswirkungen
16:14 Wie groß Testing bei Microsoft wirklich sein muss
18:04 Legacy, C++, Python 2/3 und technische Schulden
20:50 Warum Testabdeckung bei Legacy entscheidend ist
22:39 UI Testing, Playwright und Smoke Tests
23:15 Desktop Testing und AutoIt Flashbacks
34:51 Quality Prozesse und Cloud DevOps
36:37 Warum man fremde Features oft besser kaputt testet als eigene
38:09 Kreative Tester und echtes Break-Testing
41:24 QA Engineering, FMEA und sicherheitskritische Systeme
43:03 SaaS, Kundendaten und finanzielle Risiken
47:35 DevSecOps und CVE-Scanning in der Praxis
48:46 AI Security und Open Source
51:28 Best Practices: Pipelines, UI Tests, Testautomatisierung
53:03 Architektur als Teil der Testpyramide
55:51 Event Driven Architecture und testbare Systeme
58:29 Integration Tests und „works on my machine“
1:00:30 Wrap-up - Sharing is caring
📌 Links:
Mehr vom Podcast - https://committomarket.de
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Coaching und Beratung! - https://frnd.dev
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