Episodi

  • Marien vor dem Aus? Es rumort beim HFC!
    Feb 17 2026
    In der 39. Folge des Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ der Mitteldeutsche Zeitung sprechen Julius Lukas, Fabian Wölfling und Tobias Grosse über sportliche Lichtblicke, strukturelle Probleme und erhebliche interne Spannungen beim Hallescher FC. Sportlich steht zunächst der 1:0-Heimsieg gegen Rot-Weiß Erfurt im Fokus, den Wölfling als „eine mit der besten Saisonleistungen, ein absolut verdienter Sieg“ einordnet. Trotz Personalsorgen und einer improvisierten Defensive habe der HFC stabil gespielt, das entscheidende Tor erzielte Malik Fakhro. Gleichzeitig bleibt das alte Manko bestehen: „Viel Aufwand, wenig Ertrag“, wie Wölfling betont. Im anschließenden Testspiel gegen Eilenburg (2:2) sorgten mögliche Verletzungen von Fakhro und Fatlum Elezi für Unruhe – „das wäre extrem bitter“, sagt Grosse mit Blick auf Fakhros Form. Breiten Raum nimmt die Diskussion um Spielabsagen und die Reaktion des Nordostdeutscher Fußballverband ein. Künftig soll die Regionalliga zwei Wochen später starten und dafür mehr englische Wochen absolvieren. Wölfling sieht darin zumindest etwas Planungssicherheit, auch wenn der Winter damit nicht komplett entschärft werde. Hoffnungsvoll klingt der Blick auf die bundesweite Aufstiegsreform: Eine Arbeitsgruppe empfiehlt vier statt fünf Regionalligen und den direkten Aufstieg aller Meister. „Das ist ein sehr kluges Modell“, meint Wölfling, nun liege der Ball beim Deutscher Fußball-Bund. Am brisantesten ist jedoch das interne Beben um den kaufmännischen Leiter Robert Marin. Grosse schildert, Marin sei mit großen Erwartungen gekommen, stehe nun aber offenbar vor dem Aus, während sich der Verwaltungsrat querstelle. „Das ist eine explosive Situation“, warnt Wölfling, zumal eine klare Auflösung bislang fehle. Abschließend richten die Hosts den Blick nach vorn: auf ein mögliches Heimspiel gegen Greifswald und das emotional aufgeladene Duell bei BSG Chemie Leipzig, das laut Wölfling „auf jeden Fall ein Hochsicherheitsspiel“ werde
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    32 min
  • Transfer-Flaute, Spiel-Absage und riesengroßer Schwachsinn
    Feb 4 2026
    Folge 38 von Chemie kennt keine Liga startet ohne Spielanalyse. Denn wetterbedingt musste der Auftakt 2026 abgesagt werden. Dennoch: Die Themen gehen nicht aus, denn der HFC verzichtete auf einen Transfer. Und in Frankfurt brannte ein Bus des HFC.
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    35 min
  • 60 Jahre HFC - Zwischen Tragödie, Treue und der ewigen Hoffnung auf mehr
    Jan 26 2026
    Am 26. Januar 1966 wurde der Hallesche FC offiziell gegründet – im damaligen Interhotel „Stadthalle“. Die verspätete Gründung im Vergleich zu anderen DDR-Klubs hatte organisatorische Gründe, wie Historiker Wolfram Bahn erklärt. Aus Vorgängervereinen wie Chemie Halle und Halle Leuna entstand ein Fußballclub, der schnell in der Oberliga Fuß fasste. Zeitzeugen wie Dieter Ilgner erinnern sich an eine Ära, in der Spieler noch „delegiert“ wurden – nicht von Beratern, sondern von der Partei. Trotzdem wuchs eine starke Mannschaft heran. Namen wie Bernd Bransch oder Klaus Urbanczyk prägten eine Generation, die Halle sportlich auf Augenhöhe mit den Großen brachte. Der sportliche Aufschwung fand ein jähes Ende im Europapokal 1971. Vor dem Rückspiel bei PSV Eindhoven brannte das Teamhotel. Nachwuchsspieler Wolfgang Hoffmann kam ums Leben, mehrere Spieler wurden schwer verletzt. Zeitzeugen schildern bis heute erschütternde Szenen. Diese Tragödie wurde zur Zäsur. Viele Beteiligte sprechen rückblickend von mangelnder Aufarbeitung. Die Mannschaft zerfiel, der HFC stieg später ab – die „goldene Generation“ war Geschichte. In den folgenden Jahren blieb Halle meist Mittelmaß – aber mit legendären Ausreißern. Das 5:1 gegen den 1. FC Magdeburg mit drei Toren von Holger Krostitz ist bis heute Kult. Solche Siege gegen Favoriten prägten das Selbstbild des Vereins: selten Titel, aber unvergessliche Tage. Nach der Wende folgte der tiefe Fall bis in die Fünftklassigkeit. Spieler wie Dieter Strozniak hielten den Verein mit Improvisation und Herzblut am Leben. Busfahrten wurden selbst bezahlt, Profistrukturen existierten kaum. Auch eine geplante Fusion mit dem VfL Halle 96 scheiterte am Widerstand der Fans. Erst unter Trainer Sven Köhler kehrte Stabilität zurück. Zwei Aufstiege führten den HFC zurück in den Profifußball. Spätere Highlights wie die starke Drittligasaison unter Torsten Ziegner nährten erneut Träume. Ob frühere Stars, Funktionäre oder Fans – ein Wort fällt immer wieder: Zusammenhalt. Trotz Tragödien, Abstiegen und Enttäuschungen blieb der HFC eine emotionale Konstante für viele Hallenser. Der größte Wunsch zum 60.? Erstmal zurück in die 3. Liga. Und irgendwann vielleicht mehr. Denn, wie es Klublegende Holger Krostitz sagt: „Warum soll das in Halle nicht möglich sein?“
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    39 min
  • Vorbereitung, Transfers und ein Messi für den HFC
    Jan 13 2026
    Julius Lukas und HFC-Kenner Fabian Wölfling starten die 36. Folge des Podcasts mit dem Blick auf die bereits angelaufene Winter-Vorbereitung des Halleschen FC. Trotz widriger Wetterbedingungen mit Schnee und Eis trainiert der Regionalligist wieder, leidet aber unter abgesagten Testspielen – etwa gegen Halberstadt – weil Plätze unbespielbar sind. Immerhin sind alle Profis außer den Langzeitverletzten fit, doch Schröder möchte vor allem am Pressing und der Effizienz im letzten Drittel arbeiten – eine Schwäche, die den Sachsen-Anhaltern in der Hinrunde immer wieder Probleme bereitete. Das erste Pflichtspiel der Rückrunde ist für den 31. Januar angesetzt, wobei Unsicherheiten über Platzverhältnisse beim Auftaktspiel in Zehlendorf bestehen. Die Suche nach einem alternativen Testspielgegner läuft, weil HFC und andere Regionalligisten mit fehlenden Rasenheizungen kämpfen und viele Spiele wetterbedingt ausfallen. Auch dieses Thema zeigt die infrastrukturellen Unterschiede zwischen Profi- und Viertligafußball. In Sachen Kader gibt es Bewegung: Stürmer Cyrill Akono hat seinen Vertrag aufgelöst, nachdem er selten eingesetzt wurde, und steht laut Wölfling kurz vor einem Wechsel ins Ausland. Für andere wie Kilian Zaruba stehen mögliche Leihe oder Vertragsgespräche an, während Pierre Weber und andere weniger konkrete Optionen bleiben. Alte Bekannte wie Erich Berko wurden zwar kontaktiert, sind aber eher unwahrscheinlich. Die meisten Chancen auf eine Verpflichtung hat derzeit Probespieler Olgerto Balliu, der derzeit in Hamburg in der Oberliga spielt. Warum er zum Messi des Halleschen FC werden könnte, erklärt Fabian Wölfling. Die Vertragslage des HFC ist spannend: 12 Verträge laufen aus, darunter Stammkräfte und Spieler mit Perspektive. Spieler wie Marius Hauptmann gelten als potenzielle Verlängerungskandidaten, während andere wie Joscha Wosz oder Max Kulke offen zur Diskussion stehen. Für Neuzugänge will der Klub erst finanzielle Freiräume schaffen oder sich auf Spieler mit konkreter Perspektive konzentrieren. Ein besonderes Thema ist die Doppelfunktion von Sven Müller, der Torwart und zugleich Torwarttrainer werden soll – eine ungewöhnliche, aber kreative Lösung. Zum Ende der Folge blicken Lukas und Wölfling auf das 60-jährige Jubiläum des HFC, der am 26. Januar 1966 gegründet wurde.
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    33 min
  • Tracking, Hopserlauf und Gummibärchen: So hält der HFC seine Profis fit und leistungsbereit
    Dec 23 2025
    Wie können Fußballer Höchstleistungen bringen? Wie werden sie fit, wie bleiben sie fit? Für diese Fragen sind beim Halleschen FC Denis Hasenbeck, Physiotherapeut sowie Athletiktrainer, und John Brandes, Sportwissenschaftler, zuständig. In der aktuellen Folge von „Chemie kennt keine Liga“, dem Podcast der MZ über den Regionalligisten, geben die Experten einen Blick hinter die Kulissen. Mit Julius Lukas und Fabian Wölfling sprachen sie unter anderem über die richtige Ernährung, das Warm-Up vor dem Spiel, die Bedeutung von Schlaf und wann Eisspray zum Einsatz kommt. John Brandes über die richtige Ernährung am Tage vor dem Spiel: „Der Tag vor dem Spieltag ist essentiell, um die Kohlenhydratspeicher im Muskel aufzufüllen. Es gibt Untersuchungen, die aufzeigen, dass in der zweiten Halbzeit die Laufleistung deutlich sinkt, wenn das nicht der Fall ist. Man sagt sechs bis acht Gramm Kohlehydraten pro Kilo Körpergewicht, was eine ganze Menge ist. Das können schnell 500 Gramm Kohlenhydrate sein, sieben Nudelteller. Das ist natürlich sehr schwierig, zu essen. Am Tag vor dem Spiel kann es daher auch Orangensaft sein, zum Beispiel. Das ist Zucker, liefert auch Kohlenhydrate.“ Brandes darüber, warum Gummibärchen in der Halbzeitpause helfen können: „Für den Ottonormalverbraucher nicht das beste Nahrungsmittel, aber wenn wir in Richtung Performance denken, ist es Zucker, der schnell in das System reinkommt und die Jungs energietechnisch einfach unterstützt.“ Denis Hasenbeck über die typische Erwärmung beim HFC: „Wir gehen immer 37 Minuten vor dem Spiel raus, auf die Minute genau. Dann haben die Jungs ein, zwei Minuten, in denen sie einfach den Ball laufen lassen, sich akklimatisieren können. Dann geht es in die Erwärmung. Ich für mich habe den Weg gefunden, dass ich erst mal eine generelle Aktivierung mache in Form von Beweglichkeitsübungen. Dann geht es in ein allgemeines Lauf ABC, Hopserlauf, Bogenläufe. Danach wird es knackig. Es geht darum, dass alles einmal durchbewegt wird. Hasenbeck darüber, was mit den „Sport-BHs“ gemessen wird, die die Spieler tragen: „Da ist ein GPS-Tracker drin. Der nimmt die Geschwindigkeit auf, die Laufmeter, wie viel Distanz ein Spieler zurückgelegt hat. Er misst, wie viele Sprints ein Spieler macht, wie oft er antritt, wie oft er abstoppt. Daraus errechnet er einen Intensitätswert für das Training. Im Spiel kann man sehen, wenn ein Spieler im roten Bereich ist.“ Brandes darüber, wie viel ein Profisportler schlafen sollte: „Grundsätzlich kann man sagen, acht Stunden. Es gibt Untersuchungen die zeigen, dass die Verletzungswahrscheinlichkeit steigt, wenn weniger geschlafen wird. Die Schlafqualität ist natürlich aber auch enorm wichtig.“ Hasenbeck über die Erstbehandlung bei Verletzungen im Spiel: „Es gibt natürlich Verletzungen, da willst du nicht noch untersuchen. Da weißt du, hier geht es eh nicht weiter. Dann versuchst du eigentlich nur den Schaden klein zu halten, indem du einen Kompressionsverband drum machst, um die Schwellung zu begrenzen. Ansonsten macht man Eis drauf, was in erster Linie dazu dient, den Schmerz kurzzeitig zu lindern. Danach mache ich eine kurze Funktionsprüfung. Lässt sich der Spieler durchbewegen? Wenn der Spieler aufstehen und laufen kann, kann er in der Regel weiterspielen.“
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    1 ora e 11 min
  • Die Hinrunden-Awards - wer enttäuschte, wer überraschte und wer wird bester Spieler?
    Dec 9 2025
    Die 34. Folge des HFC-Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ blickt als letzte reguläre Ausgabe vor der Winterpause auf eine wechselhafte Hinrunde des Halleschen FC zurück. Host Julius Lukas spricht gemeinsam mit den HFC-Experten Fabian Wölfling, Tobias Große und Christopher Kitsche über die jüngsten Spiele und das allgemeine Leistungsbild der Mannschaft. Beim Sieg gegen Eilenburg holte der HFC zwar wichtige drei Punkte, überzeugte jedoch spielerisch kaum. Entscheidend war eher, dass der Gegner selbst einige Chancen liegen ließ und Halle kurz vor der Pause durch einen Treffer von Serhat Polat in Führung ging. Das darauffolgende 1:1 beim BFC Dynamo zeigte ein ähnliches Muster: Der HFC kam viel nach vorn, traf im letzten Drittel aber oft die falschen Entscheidungen, sodass trotz statistisch starker Offensive nur ein Punkt heraussprang. Dieses Problem zieht sich aus Sicht der Podcaster durch die gesamte Hinrunde. Mit 28 Punkten aus 17 Spielen und einem Torverhältnis von 25:18 fällt das Zwischenfazit der Runde nüchtern aus – „gehobener Durchschnitt“, wie die Experten sagen. Von einer Spitzenmannschaft sei Halle weit entfernt, trotz des starken Saisonstarts mit sechs Siegen aus den ersten Partien. Abschließend vergeben die Moderatoren ihre eigenen „Hinrunden-Awards“: Besonders positiv herausgehoben wird Marius Hauptmann, der als Konstante in der Defensive und als Vorlagengeber überzeugt. Auch Pascal Schmedemann und Julian Damelang werden als Lichtblicke genannt; Malek Fakhro gilt für Chris Kitsche als besonderer Hoffnungsträger, da er sich zuletzt mit Toren und hohem Einsatz hervorgetan hat. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf das letzte Spiel der Hinrunde gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg – ein richtungsweisendes Duell, da die Gäste nur drei Punkte hinter Halle liegen. Ein Sieg könnte Ruhe in die Diskussionen um Trainer Robert Schröder bringen, eine Niederlage jedoch neue Debatten auslösen. Trotz der wankelmütigen Leistungen sehen die Podcaster Ansätze für Optimismus.
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    40 min
  • Wiederauferstehung im Paradies - der HFC überrascht mit zwei Gesichtern
    Nov 25 2025
    In der 33. Folge des „Chemie kennt keine Liga“-Podcasts sprechen Gastgeber Julius Lukas und die HFC-Experten Fabian Wölfling und Christopher Kitsche über die jüngsten Entwicklungen beim Hallescher FC. Nachdem der Verein in eine schwierige sportliche Phase geraten war – gekennzeichnet von schwachen Leistungen, öffentlichem Druck und einer Krisensitzung im Klub – zeigt das Team zuletzt eine Leistungssteigerung. Im Pokalspiel gegen Siebtligist Turbine Halle zeigte sich der HFC noch schwach, gewann denkbar knapp mit 1:0. Die Leistung machte Robert Schröder ratlos: Jedes Trainingsspiel sei besser als diese Partie, sagte der Trainer nach dem knappen Weiterkommen. Der wahre Befreiungsschlag gelang aber beim Regionalligaspiel gegen Jena - trotz Unentschiedens in der Nachspielzeit. Der HFC präsentierte sich über weite Strecken wie eine völlig neue Mannschaft – engagiert, kämpferisch, mit klarer Körpersprache. Eine Wiederauferstehung im Paradies. Wieso? Schröder stellte das System um, gab Spielern neue Rollen und zudem trifft Malek Fakhro plötzlich. Ein weiterer Faktor der erneuten Aufbruchsstimmung ist die Kabinenchemie: Nach dem Turbine-Spiel habe es eine intensive Aussprache in der Mannschaft gegeben, berichtet Chris Kitsche. Jeder konnte seine Meinung sagen. Jan Löhmannsröben und Sven Müller sprachen sich zudem öffentlich für den Trainer aus – ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts. Für die kommenden Spiele bis Weihnachten – gegen Eilenburg, BFC und Magdeburg – formulieren die Podcaster vorsichtige Hoffnungen: Wenn die Mannschaft ihre neu gewonnene Spannung, Struktur und Motivation beibehält, könnten entscheidende Punkte folgen. Aber klar ist auch: Der Kredit von Schröder ist nicht unendlich – bei Rückschlägen drohen alte Diskussionen wieder aufzuflammen.
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    31 min
  • Das Pro/Contra zur Schröder-Frage - soll der HFC-Trainer bleiben oder gehen?
    Nov 11 2025
    In der 32. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ sprechen Moderator Julius Lukas sowie die MZ-Experten Fabian Wölfling und Tobias Große ausführlich über die aktuelle Lage beim Hallescher FC. Zu Beginn wird die sportliche Situation rekapi­tuliert: Nach einem guten Saisonstart ist der Klub mittlerweile tief in einer Krise, mit lediglich sechs Punkten aus den letzten neun Spielen. Im Rahmen eines großen Krisengespräches – der Zeitpunkt steht noch nicht exakt fest – sollen die Verantwortlichen über die Zukunft des Trainers Robert Schröder entscheiden. Tobias Große nimmt in der Debatte die Pro-Seite ein: Er plädiert dafür, Schröder zumindest bis zur Winterpause im Amt zu belassen. Seine Begründung: Trotz der schwachen Phase erkennt er Ansätze, das Trainer­konzept sei grundsätzlich sinnvoll gewesen, und ein Trainerwechsel helfe nicht zwingend kurzfristig. Fabian Wölfling hingegen spricht sich Contra aus: Er bemängelt, dass Ratlosigkeit und fehlende Führung auf dem Platz sichtbar seien, die Mannschaft nicht abgeholt werde und die Ergebnisse schlicht zu schlecht sind, um abzuwarten. Wichtig auch: Spielidee und Mannschaft passen derzeit nicht zusammen, Führungsspieler fehlen, die Verletztenliste belastet den HFC, und Sportchef Daniel Meyer wird in die Verantwortung genommen. Auch Strategien wie Systemwechsel werden diskutiert – Tobias Große sieht in der Umstellung auf eine Vierer­kette gegen den SV Babelsberg eine Verbesserung, Fabian Wölfling gibt zu bedenken, dass eine Rückkehr zu unkomplizierterem Fußball ein Rückschritt gegenüber dem Ziel des Klub gewesen sei. Abseits der sportlichen Talfahrt gibt es weitere Tiefpunkte: So die Strafe nach dem Derby gegen BSG Chemie Leipzig. Der HFC muss eine Strafe von 32.150 Euro zahlen – inklusive der Möglichkeit einer Blocksperre. Zum Schluss werfen die HFC-Experten noch einen Blick nach vorne: Das anstehende Landespokalspiel gegen Turbine Halle wird als Pflicht­sieg gewertet – parallel zur Familiennews rund um Spieler Malek Fakhro, der Vater wird – wenigstens etwas Positives.
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    37 min