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Chaostage bei der CDU

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Das große Stühlerücken ist beendet: Friedrich Merz will keine weiteren Personalveränderungen vornehmen, verkündete er in dieser Woche. Also nein, die Personalie, auf die alle gewartet haben – Katharina Reiche –, bleibt eine laute Überlegung. Stattdessen bringt Merz gemeinsam mit Söder einen altbekannten Namen wieder ins Spiel: Jens Spahn. Der soll nämlich nicht ohne Rolle in der Partei bleiben. Wer das schon für strategisch fragwürdig hält, der wird eventuell Merz' und Melonis Vorschlag, man möge Spanien aus dem Schengenraum werfen, ebenfalls irritiert wahrnehmen. Die EU macht sich nun selbst kaputt? Stressresistent wirkt das jedenfalls nicht – so wenig stressresistent wie die CDU in Sachsen-Anhalt, die sich vor lauter Panik nochmal sehr deutlich vom Bundeskanzler und Berlin abgrenzen will. Sehr zur Freude der rechtsextremen Partei, die sich in dem Bundesland bereits ins Fäustchen lacht... Und das alles, während wir globale Probleme zu lösen hätten – etwa KI, die laut entwickelnden Unternehmen immer unkontrollierbarer wird.
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