Birgit Unland – Zwischen Digitalisierung, Sicherheit und der Frage, wie menschlich IT sein muss
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In dieser Episode ist Birgit Unland zu Gast – und diesmal wird es bewusst etwas technischer.
Gemeinsam mit Jens Grotstabel spricht sie über die Digitalisierung von Unternehmen und Kommunen und darüber, warum dieser Wandel weit mehr ist als ein reines IT-Projekt. Denn Veränderung in der IT ist immer auch ein menschliches und finanzielles Thema:
Es geht um Menschen, um Arbeitsweisen, um Vertrauen – und natürlich um Investitionen, die gut durchdacht sein wollen.
Ein zentrales Fokusthema dabei ist die Informationssicherheit, also der Schutz der eigenen Daten und Informationen. Digitale Angriffe auf Unternehmen finden mittlerweile täglich statt, und genau deshalb wird Sicherheit zur Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Digitalisierung.
Birgit macht in der Folge klar: Einen schlechten analogen Prozess einfach zu digitalisieren, macht ihn nicht besser – sondern nur digitalisiert schlecht. Prozesse müssen an der Wurzel hinterfragt und verändert werden, bevor man sie digital abbildet.
Gleichzeitig ist Digitalisierung etwas Positives: Unternehmen und Kommunen wollen sich selbst challengen, effizienter werden und besser arbeiten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein solider Sicherheitsstandard, der Schutz vor Angriffen von außen bietet.
Gerade hier sieht Birgit einen echten Wettbewerbsvorteil für Deutschland, denn kaum irgendwo ist Informationssicherheit so umfassend verankert.
Außerdem sprechen die beiden über Teamarbeit in der IT – ohne Trennung in männlich oder weiblich, sondern mit Fokus auf Qualifikation und Leistung.
Ein weiterer Blick geht auf Social Media: Während der Umsatz in Europa generiert wird, wird er in den USA gebündelt. Was das für gesellschaftliche und politische Entwicklungen bedeutet, insbesondere mit Blick auf die USA, Russland und die Ukraine, wird ebenso diskutiert wie die Frage, wie wir mit Online-Schlagzeilen umgehen sollten.
Birgits Appell zum Schluss: wieder mehr persönliche Begegnungen, mehr kritisches Hinterfragen und ein bewussterer Umgang mit dem, was uns digital täglich begegnet.