Episodi

  • Folge 68: Krisenfest? Warum Bevölkerungsschutz Jugendpolitik ist
    Sep 27 2026
    In Folge 68 sprechen Anna und Jendrik darüber, warum Zivil- und Bevölkerungsschutz auch ein jugendpolitisches Thema ist. Gemeinsam mit Fabian Karstens von der THW-Jugend NRW und Christian Patzelt von der Deutschen Jugendfeuerwehr fragen sie, welche Rolle Kinder- und Jugendarbeit bei Krisenvorsorge und gesellschaftlicher Resilienz spielen kann. Dabei geht es um Extremwetter, Stromausfälle, hybride Bedrohungen und die Frage, wie junge Menschen auf Krisen vorbereitet werden können, ohne Ängste zu verstärken. Ein besonderer Blick liegt darauf, wie Kinder und Jugendliche beteiligt werden und Jugendverbände auch jenseits der klassischen Blaulichtorganisationen Verantwortung übernehmen können. Außerdem schauen Anna und Jendrik auf die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Niedersachsen und darauf, wie unterschiedlich junge Menschen gewählt haben. Sie diskutieren, warum sich daraus weder ein pauschaler „Rechtsruck der Jugend“ noch eine einheitliche politische Entwicklung einer ganzen Generation ableiten lässt. Im jugendpolitischen Ticker geht es unter anderem um die mögliche neue Präsidentin der Bundeszentrale für politische Bildung, den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Plenarsitzungen des Bundestages, den neuen bayerischen Minister für „Jugend und Demokratie“ und den angekündigten EU Kids Act. Eine Folge über Krisenresilienz, politische Beteiligung und die Frage, wie Jugendpolitik junge Menschen nicht nur schützen, sondern ihnen auch echten Einfluss ermöglichen kann.
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    54 min
  • Folge 67: Berlin, Berlin - es sind Wahlen in Berlin
    Sep 13 2026
    In Folge 67 von „Berufsjugendlich“ schauen Anna und Jendrik, wo am 20. September gewählt wird und erstmals auch 16- und 17-Jährige bei der Abgeordnetenhauswahl ihre Stimme abgeben dürfen. Im Rahmen von „16× Jugendpolitik“ geht es um die vielfältige Berliner Jugendverbandslandschaft, Kinderarmut, Beteiligung, Jugendförderung, bezahlbares Wohnen und die Frage, wie jugendgerecht die Hauptstadt tatsächlich ist. Außerdem blicken wir auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zurück und fragen, was die Ergebnisse insbesondere bei jungen Wähler*innen über politische Bindungen, Enttäuschung und Polarisierung aussagen. Im jugendpolitischen Ticker beschäftigen wir uns mit dem Abschlussbericht der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt und den angekündigten nächsten Schritten von Bundesjugendministerin Karin Prien. Dabei schauen wir auch darauf, was junge Menschen selbst zu Social Media, Schutz und möglichen Altersgrenzen sagen und wie ihre Perspektiven in die Kommissionsarbeit eingeflossen sind. Ein weiteres Thema ist Ronald Rauhe, der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt, und die Frage, ob neben dem Sport auch die Herausforderungen des Ehrenamts ausreichend politische Aufmerksamkeit bekommen. Passend dazu werfen wir einen Blick auf neue Erkenntnisse zu Bürokratiebelastungen in gemeinnützigen Organisationen und diskutieren, was Ehrenamtliche tatsächlich entlasten könnte. Kritisch betrachten wir außerdem das geplante „Bayernjahr“ als neue freiwillige Gesellschaftszeit und fragen, warum nicht stärker in die bestehenden Freiwilligendienste investiert wird. Zum Schluss gibt es Veranstaltungstipps zum nationalen Kinder- und Jugendgipfel in Bonn und zum Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2027 in Hannover sowie einen kurzen Ausblick auf die Kommunalwahl in Niedersachsen.
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    57 min
  • Folge 66: Jung sein in MV tut gut
    Aug 30 2026
    In Folge 66 sprechen Anna und Jendrik über die jugendpolitische Lage in Mecklenburg-Vorpommern und darüber, welche Themen junge Menschen dort besonders beschäftigen. Sie schauen auf Wahlalter 16, Jugendbeteiligung, Mobilität im ländlichen Raum, psychische Gesundheit und die Arbeit des Landesjugendrings. Außerdem erklären sie, was eine Enquete-Kommission eigentlich ist und nehmen die inzwischen abgeschlossene Enquete „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ genauer unter die Lupe. Dabei geht es auch um die Frage, was mehr als 400 Seiten Abschlussbericht und über 130 Handlungsempfehlungen am Ende politisch tatsächlich bewirken können. Im jugendpolitischen Ticker berichten Anna und Jendrik von der Gamescom und zeigen, warum Gaming längst auch ein Thema für Demokratiebildung und Jugendpolitik ist. Außerdem geht es um neue Jugendschutzregeln für Instagram und Facebook in den USA und die aktuelle Debatte über Social-Media-Verbote und Altersgrenzen. Kritisch schauen sie darauf, ob starre Zeitlimits und stärkere Elternkontrolle wirklich guter Jugendmedienschutz sind oder ob Plattformen viel stärker selbst in die Verantwortung genommen werden müssen. Zum Schluss werfen sie einen Blick auf den geplanten Jugendbeirat der Grünen im Bundestag und fragen, wie ernst Beteiligung genommen werden kann, wenn dafür kaum eigene Ressourcen vorgesehen sind.
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    1 ora e 5 min
  • Folge 65: Keine Angst vor dem Super-Wahl-Monat September!
    Aug 16 2026
    Anna und Jendrik werfen in Folge 65 einen Blick auf den Super-Wahl-Monat September und fragen, was eine mögliche AfD-geführte Landesregierung für junge Menschen und Jugendverbände bedeuten würde. Dafür schauen sie zunächst auf die jugendpolitische Lage in Sachsen-Anhalt und sprechen anschließend mit Johannes Walter und Ina Boesefeldt aus den Landesjugendringen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern über die anstehenden Wahlen, Angriffe auf Jugendverbände und mögliche Folgen für deren Arbeit und Finanzierung. Außerdem wird diskutiert, wie sich Jugendverbände gegen politischen und finanziellen Druck wappnen können und welche Solidarität es jetzt braucht. Im jugendpolitischen Ticker geht es um die Beschlüsse des Bundeskabinetts zu SGB VIII, Frühstartrente, BAföG und begleitetem Trinken. Zum Schluss werfen die beiden einen besorgten Blick auf den überraschenden Rücktritt von Sönke Rix als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.
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    1 ora e 25 min
  • Folge 64: KI-Seepferdchen und Hitzeschutz
    Jul 5 2026
    In dieser Folge sprechen Anna und Jendrik über die neuen Handlungsempfehlungen der Expert*innenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Sie erläutern die wichtigsten Vorschläge, diskutieren die Debatte um Altersgrenzen für soziale Medien und betonen die gemeinsame Verantwortung von Politik, Plattformen, Bildungseinrichtungen und Eltern. Außerdem geben sie ein Update zum Förderprogramm „Demokratie leben!“, ordnen aktuelle jugendpolitische Entwicklungen ein und sprechen über neue Studien zu den Zukunftsperspektiven junger Menschen sowie zum Wehrdienst. Sie setzen sich außerdem mit den Vorfällen beim Planspiel „Jugend und Parlament“ auseinander und diskutieren die Bedeutung einer guten pädagogischen Begleitung politischer Bildungsangebote. Abschließend teilen sie praktische Hitzeschutz-Tipps für Zeltlager und Freizeiten und verabschieden sich in die Sommerpause.
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    1 ora e 29 min
  • Folge 63: What the (Ba)fög?!
    Jun 21 2026
    In Folge 63 von Berufsjugendlich sprechen Anna und Jendrik über Studierende als oft übersehene Gruppe der Jugendpolitik. Ausgehend von eigenen Studienerfahrungen zeigen sie, dass Studium heute stark von sozialer Herkunft, Geld, Wohnraum, psychischer Belastung und Berufsperspektiven geprägt ist. Mehrere Studierende berichten von steigenden Mieten, hohen Lebenshaltungskosten, fehlenden Therapieplätzen, mangelnder Barrierefreiheit und zu wenig Zeit für Hochschulpolitik. Im Zentrum steht die BAföG-Debatte: Die Hosts kritisieren, dass BAföG zu niedrig, zu bürokratisch und für viele kaum zugänglich ist. Aussagen von Dorothee Bär gegen eine BAföG-Erhöhung werden als realitätsfern eingeordnet, weil viele Studierende längst arbeiten müssen und trotzdem unter Druck stehen. Gefordert werden eine echte BAföG-Reform, bezahlbarer Wohnraum, bessere Beratung und stärkere Beteiligung von Studierenden an Hochschulen. Im Ticker geht es außerdem um die Debatte um die Bundesjugendspiele und um kommende Handlungsempfehlungen zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.
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    1 ora e 4 min
  • Folge 62: Zwischen Dolce Vita und Dortmund: Neues aus der Jugendpolitik
    Jun 7 2026
    In Folge 62 von „Berufsjugendlich“ sprechen Anna und Jendrik über aktuelle Entwicklungen in der Jugendpolitik und blicken dabei von Italien bis nach Rheinland-Pfalz. Sie kritisieren die Übernahme des Vorsitzes der Kinderkommission des Bundestages durch die AfD und diskutieren die Bedeutung dieses Schrittes für Kinderrechte und gesellschaftliche Vielfalt. Zudem thematisieren sie eine neue UNICEF-Studie, die Deutschland beim Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen nur im unteren Mittelfeld internationaler Vergleiche sieht und große soziale Ungleichheiten aufzeigt. Ein weiterer Punkt im Ticker ist die Kritik an Feriencamps der Bundeswehr, die aus Sicht der beiden zur Militarisierung der Freizeit von Kindern und Jugendlichen beitragen. Positiv bewerten sie hingegen die Anpassung der Reform des Baugesetzbuches, durch die Kinder und Jugendliche weiterhin ausdrücklich als Teil der Öffentlichkeit bei Planungsverfahren genannt werden. Außerdem setzen sie sich mit der Debatte um eine mögliche BAföG-Erhöhung auseinander und kritisieren Aussagen von Bundesbildungsministerin Dorothee Bär, die die finanzielle Situation vieler Studierender verkennen würden. Im Schwerpunkt zur Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz stellen sie rechtliche Fortschritte bei der Jugendbeteiligung, aber auch bestehende Defizite wie das fehlende Wahlalter 16 vor. Abschließend ziehen sie das Fazit, dass gute gesetzliche Grundlagen allein nicht ausreichen, sondern durch politische Prioritäten, ausreichende Ressourcen und echte Beteiligungsmöglichkeiten mit Leben gefüllt werden müssen.
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    51 min
  • Folge 61: Shut up and take my money
    May 24 2026
    In Folge 61 von „Berufsjugendlich“ sprechen Anna und Jendrik darüber, warum Jugendverbände und Vereine oft so unsicher mit dem Thema Mitgliedsbeiträge umgehen, obwohl ihre Arbeit enorm wertvoll ist. Ausgangspunkt ist die Sprachnachricht eines Hörers, der sich fragt, warum Beiträge in Jugendverbänden häufig als unangenehm oder schwer vermittelbar gelten. Die beiden diskutieren, was Mitgliedschaft eigentlich bedeutet – zwischen Gemeinschaft, Haltung, konkretem Nutzen und politischer Macht. Außerdem geht es um das „Ehrenamts-Paradox“: Verbände sollen immer professioneller arbeiten, scheuen sich aber oft davor, diese Professionalität auch finanziell sichtbar zu machen. Anna und Jendrik sprechen zudem selbstkritisch über unklare Mitgliederzahlen, fehlende digitale Verwaltungsstrukturen und die Frage, wie Jugendverbände zukünftig glaubwürdig und transparent bleiben können. Im jugendpolitischen Ticker geht es unter anderem um die neue Beteiligungsplattform mitwirken.gov.de, ein Papier der AGJ zu Jugendbildern in den Medien und die Jugend- und Familienministerkonferenz in Frankfurt. Außerdem gratulieren sie Lena Bloemacher zur neuen Aufgabe als Vorsitzende der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
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    45 min