Bei Abdruck: Bücherverbrennung copertina

Bei Abdruck: Bücherverbrennung

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Die studentischen Bücherverbrennungen des 10.Mai 1933 in 22 deutschen Universitätsstädten waren ein Fanal, das niemand übersehen konnte. Doch bei allem plakatierten Hass auf "jüdische", liberale, kommunistische, sozialistische, pazifistische oder anti-nationalsozialistische Literatur war im Grunde unklar, welche Bücher GENAU in diese Kategorie fielen - bis das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels die Verfemungs-Liste des Bibliothekars Wolfgang Herrmann veröffentlichte. Zwar war das "Börsenblatt" ein internes Fachblatt, das nur als Lektüre für die Buchhändler vorgesehen war - doch damit wurde der sehr erwünschten Vor-Zensur durch die Händlerinnen und Händler Tür und Tor geöffnet - mit fatalen Folgen. Hat also der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Schuld auf sich geladen, indem er sehenden Auges Autorinnen und Autoren der politischen Verfolgung preisgab - worauf oft der wirtschaftliche Ruin folgte? Und dasselbe Schicksal erlitten oft die Verlage der verfolgten Autoren. Und was war mit den Buchhändlerinnen und Buchhändlern selbst, die die gekauften Bücher nun nicht mehr veräußern konnten? Alle diese Fragen beleuchtet seit vielen Jahren Professor Reinhart Wittmann, Buchhandels- und Verlagshistoriker und langjähriger Vorsitzender der Historischen Kommission des Deutschen Buchhandels. Über seine Erkenntnisse berichtet er in diesem Podcast.
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