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Di: Marc Rodenkirchen & Michael Braun
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Wir möchten dich herzlich zum #BePassioneer Podcast begrüßen, schön dass du uns gefunden hast.

Wir, das sind Michael Braun und Marc Rodenkirchen, und wir möchten euch in Zukunft alle 14 Tage mit einem kurzen und kurzweiligen Podcast rund um Themen wie (Servant) Leadership, Agile Mindset, New Work, Transformation und vieles mehr versorgen.

Außerdem begrüßen wir regelmäßig spannende Gäste bei uns, die zusätzliche Perspektiven ins Spiel bringen.

Wir sind uns sicher, dass wir neue Impulse auf altbekannte Themen einbringen können.


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Marc Rodenkirchen & Michael Braun
Economia Gestione e leadership Igiene e vita sana Management Psicologia Psicologia e salute mentale
  • Folge 54 - KI-Kostenfalle im Mittelstand
    Sep 27 2026
    Meta-Description: Claude & ChatGPT sind massiv subventioniert. Was passiert, wenn die Preise drastisch steigen? Marc & Michael im Tacheles-Talk.Worum geht's? Dein KI-Abo kostet dich 20 Euro im Monat – und liefert laut Analysen Rechenleistung im Wert von mehreren Hundert bis Tausenden Dollar. Anthropic, OpenAI & Co. verbrennen dabei jährlich Milliarden, Bain rechnet branchenweit mit einer Lücke von 800 Milliarden Dollar bis 2030. Marc bringt die Frage mit, die ihm seit der Digital X keine Ruhe lässt: Was passiert mit Unternehmen, wenn diese Subvention endet und der Spaß plötzlich das Vierzigfache kostet? Michael hält dagegen: Die eigentliche Frage ist nicht, ob wir bereit sind, ohne KI zu leben, sondern ob wir es überhaupt noch könnten. Ein Tacheles-Gespräch über Abhängigkeit, Marktmacht und digitale Souveränität.Darum geht's in dieser Folge:Warum KI-Anbieter wie Anthropic und OpenAI Milliarden verbrennen und wer am Ende die Zeche zahltParallelen zu Cloud Computing und fossilen Energien: Was AWS-Zahlen und die Tankrabatt-Analogie über KI-Abhängigkeit verratenDigitale Souveränität: Warum Abhängigkeit von US-Anbietern mehr als nur ein Kostenrisiko istDie einzige Alternative zur KI, wenn die Subvention wegfällt: der MenschZentrale Learnings:Plant den Preis-Schock ein. Aktuelle KI-Preise sind stark subventioniert. Wer KI tief in Prozesse einbaut, sollte finanziellen Puffer für künftige Preissprünge schaffen, statt sich auf heutige Konditionen zu verlassen.Das Kostenargument gegen Mitarbeitende kippt. "KI ist günstiger als der Mensch" gilt nur, solange sie subventioniert ist. Ohne Subvention ist es meist wirtschaftlicher, Menschen mit KI auszustatten statt sie durch KI zu ersetzen.Digitale Souveränität gehört auf die Agenda. Wer geschäftskritische Prozesse an wenige außereuropäische Anbieter bindet, sollte diese Abhängigkeiten heute kartieren, nicht erst, wenn jemand den Stecker zieht.Weiterführende Links:Bain & Company, 6th Annual Global Technology Report: 800-Milliarden-Dollar-Lücke bis 2030Digital X 2026: Wie es um Deutschlands KI-Infrastruktur steht (Rodrigo Diehl, Telekom)Tom's Guide: Warum ein 200-Dollar-KI-Abo laut SemiAnalysis eigentlich Tausende wert istKapitelmarken (Laufzeit 43:00, skaliert auf Transkript-Anteile):(00:00) Begrüßung & Rückblick aufs Live-Event(01:18) Die KI-Kosten-Bombe: Milliardenverluste & das 8.000-Dollar-Rechenbeispiel(09:39) Wer profitiert wirklich? Nvidia, der Anthropic-Börsengang und Investorendruck(11:25) Die fossile Analogie: Steuert die Wirtschaft auf einen Kollaps zu?(17:02) Die Tankrabatt-Analogie: Was, wenn der Liter KI 100 Euro kostet(19:10) KI als Machtinstrument: digitale Souveränität und geopolitische Abhängigkeit(23:02) Ist KI ein Sonderfall? Vergleich mit Medikamenten, Solar und Auto(30:19) Praxisbeispiel: Preismodelle in der eigenen Firma bei der Entwicklung von Alice(34:25) Cloud Computing als Blaupause: die AWS-Zahlen(38:01) Fazit: die 3 Takeaways(40:37) Ausblick & VerabschiedungHinweis: Zeitstempel sind proportional zum Transkript-Textanteil auf 43:00 skaliert, nicht per Audio-Timestamp gemessen. Bitte gegen das tatsächliche Audio verifizieren.Zielgruppe: Geschäftsführer, IT-Verantwortliche und Entscheider im Mittelstand, die KI strategisch in ihre Prozesse integrieren und sich vor künftigen Kostensprüngen absichern wollen.Impressum:https://die-passioneers.de/#impressum Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    42 min
  • Folge 53 - IT-Forensik - Von dummen Tätern und Transformationsforensik (Live mit Martin Wundram)
    Sep 13 2026
    Erster Livepodcast der Passioneers auf der Digital X-Change 2026
    Worum geht's?

    Ein offenes Verzeichnis im Netz, und der IT-Forensiker liest live beim Täter mit. In dieser Live-Aufzeichnung von der Digital Exchange in Gummersbach zeigt IT-Sachverständiger Martin Wundram, wie echte Cyberangriffe ablaufen und an welchen simplen Fehlern sie oft scheitern. Wir spannen den Bogen von der klassischen IT-Sicherheit zur „Transformationsforensik" – und klären, warum wir bei Change-Projekten den Ist-Zustand oft genauso akribisch untersuchen müssen wie einen digitalen Tatort.


    Darum geht's in dieser Folge:
    • Wie Cyberkriminelle arbeiten und an welchen simplen Fehlern (offene Verzeichnisse, Directory Listing) ihre Angriffe scheitern
    • Warum bei Sicherheitsvorfällen Geschwindigkeit kritisch ist und wie Incident Response als "digitale Feuerwehr" funktioniert
    • Wie KI die Schlagzahl für Angreifer und Verteidiger gleichermaßen erhöht – vom Hugging-Face-Angriff bis zu Prompt-Injection per E-Mail
    • Welche Parallelen zwischen IT-Forensik und der ehrlichen Analyse festgefahrener Transformationsprojekte bestehen

    Zentrale Learnings:
    1. Eigene Neugier hat Grenzen – wer bei einem Vorfall selbst ermittelt, hinterlässt Spuren, kann Täter aufmerksam machen oder wichtige Beweise unbrauchbar machen. Sauberes forensisches Handwerk ist Profisache.
    2. Schutzbedarf vor dem Ernstfall klären – wer nie definiert hat, wie wichtig ihm welche Daten sind (Backup, Cloud), steht ohne Handlungsfähigkeit da, wenn es brennt.
    3. Wandel braucht einen ehrlichen Status quo – Transformationsprojekte scheitern an beschönigten Annahmen. Transformationsforensik deckt den echten Ist-Zustand auf, bevor neue Strukturen gebaut werden.

    Weiterführende Links:
    • BKA Bundeslagebild Cybercrime 2025
    • BSI Basiskurs Digitaler Ersthelfer
    • Anthropic: Disrupting an AI-orchestrated cyber espionage campaign

    Kapitelmarken

    (thematisch geschätzt auf 48 Min. Gesamtlänge, bitte gegen Audio verifizieren)


    • (00:00) Begrüßung zur Live-Folge von der Digital Exchange
    • (02:30) Martins Intro: Tatort vs. Realität der IT-Forensik
    • (07:00) Geschwindigkeit vs. Sorgfalt: Incident Response als digitale Feuerwehr
    • (10:00) Grenze zwischen IT-Sicherheit und Forensik
    • (13:00) KI-Agenten-Angriff auf Hugging Face
    • (18:00) Der Fall: Phishing-Seite mit offenem Directory Listing
    • (26:00) Publikumsfrage: Eigene Spuren beim Ermitteln
    • (30:00) Prompt-Injection per E-Mail und neue Angriffsklassen
    • (34:00) Transformationsforensik: Soll-Ist-Abgleich in Unternehmen
    • (39:00) Aufklärungsquoten In- vs. Ausland
    • (44:00) Drei zentrale Learnings

    Zielgruppe

    Geschäftsführer im Mittelstand, CIOs, IT-Verantwortliche und Führungskräfte, die digitale Transformationen steuern.

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    47 min
  • Folge 52 - Gemeinwohlökonomie (Gast Jan Koltermann)
    Aug 30 2026
    Wie Klarheit statt Prognose Unternehmen zukunftsfähig macht:


    WORUM GEHT'S?

    Steigende Kosten, Fachkräftemangel, KI-Beschleunigung, geopolitische Unsicherheit: Die Instinktreaktion vieler Unternehmen lautet "genauer planen, schneller reagieren". Jan Koltermann, seit 20 Jahren zwischen Innovationsberatung und Nachhaltigkeit unterwegs, hält dagegen: Niemand kann die Zukunft vorhersagen, also braucht es keine bessere Prognose, sondern Klarheit über die eigenen Werte und Entscheidungskriterien. Im Gespräch mit Michael und Marc erklärt er, warum Gemeinwohlökonomie (GWÖ) für ihn kein Ökotanz ist, sondern ein Organisationsentwicklungstool, das genauso ernst genommen werden sollte wie die Finanzbilanz.

    DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE:

    - Warum Zukunftsfähigkeit nicht von Prognosefähigkeit abhängt, sondern von Klarheit im Wertesystem

    - Gemeinwohlökonomie entmystifiziert: kein Konzept zum 100%-Nachmachen, sondern ein Orientierungsrahmen, den man sich wie eine Bilanz zunutze macht

    - Gesellschaftspolitische Verantwortung von Unternehmen am Beispiel KI-getriebenem Arbeitsplatzabbau und regional verankertem Mittelstand

    - Sonnentor als Praxisbeispiel: Lieferketten-Risikomanagement und ein Unterstützungsfonds für Teebauern als gelebte Resilienz

    ZENTRALE LEARNINGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE:

    1. Ersetze den Anspruch "die Zukunft vorhersagen" durch "wissen, wofür ich stehe". Klare Werte ermöglichen schnelle Entscheidungen, weil sich viele Optionen von selbst ausschließen.

    2. Echte Innovation beginnt nicht bei der Technologie, sondern bei der Frage, ob ein reales Problem gelöst wird. Neue Geschäftsmodelle, Kooperationsformen und Unternehmenskultur zählen genauso als Innovation wie neue Tools.

    3. Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Gegensatz. Wer Lieferketten-Risiken wie Sonnentor systematisch bewertet, baut damit zugleich strategische Resilienz auf.

    WEITERFÜHRENDE LINKS:

    - Gemeinwohl-Ökonomie im Überblick (Wikipedia, Grundlagen & Gemeinwohl-Bilanz)

    - McKinsey: Vom Schock zur Chance: Zehn Trends für die Organisationen von morgen

    KAPITELMARKEN (thematisch geschätzt):

    (00:00) Begrüßung und Vorstellung von Jan Koltermann

    (02:30) Jans Impuls: Zukunftsfähiges Unternehmertum in unsicheren Zeiten

    (08:00) Was macht ein Unternehmen wirklich zukunftsfähig?

    (13:00) Gemeinwohlökonomie erklärt: Mehr als Waldorf-Ökonomie

    (20:00) GWÖ als Organisationsentwicklungstool statt Nachhaltigkeitsbericht

    (25:30) Gesellschaftspolitische Verantwortung: KI, Arbeitsplätze und Regionalität

    (32:00) Strategic Foresight und Szenarioplanung im GWÖ-Kontext

    (37:00) Praxisbeispiel Sonnentor: Lieferketten-Resilienz und Teebauern-Fonds

    (41:30) Takeaways: Klarheit, Innovation, Nachhaltigkeit

    (43:00) Ausblick auf die Live-Folge bei der Digital X Change in Gummersbach

    ZIELGRUPPE:

    Geschäftsführer:innen und Führungskräfte im deutschen Mittelstand, die ihr Unternehmen strategisch krisenfest aufstellen wollen, sowie alle, die einen unaufgeregten, praxisnahen Einstieg in Gemeinwohlökonomie suchen.


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    44 min
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