BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered. copertina

BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Di: Speakeasy Studio
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Ein Blick hinter die Kulissen von Menschen und Marken

Max führt Gespräche, die über die Oberfläche hinausgehen. Seine Fragen sind kritisch, seine Neugier ist ehrlich, und wenn eine Antwort nach Pressemitteilung klingt, hakt er nach. Ob es um Skalierung, Bootstrapping oder kreative Markenstrategien geht: Max macht komplexe Themen verständlich und zeigt dabei, dass hinter jedem Unternehmen Menschen stehen, deren Entscheidungen sich von innen selten so klar angefühlt haben, wie sie von außen aussehen.


Auf jedes Gespräch bereitet er sich gründlich vor, ein Drehbuch gibt es trotzdem nicht. Statt eine Fragenliste Punkt für Punkt abzuarbeiten, hört Max zu und fragt dort weiter, wo es interessant wird. Richtig gut wird es oft genau dann, wenn sich eine Wendung ergibt, die niemand geplant hatte. Dann geht er mit, statt zurück zum Plan zu lenken.


Ihn interessieren nicht nur die Erfolge seiner Gäste, sondern auch die Umwege, Zweifel und Rückschläge, über die man sonst selten spricht. Wie fühlt es sich an, wenn eine Idee nicht funktioniert? Was bleibt von einer schwierigen Phase hängen? Und was würde man heute anders machen? Solche Fragen stellt er mit Respekt, nie um jemanden vorzuführen. So entsteht ein offener Austausch, in dem sich seine Gäste wohlfühlen und oft mehr teilen als die Geschichte, die sie schon hundertmal erzählt haben.


Marketing trifft auf Menschlichkeit

Der neue Fokus von Behind the Scenes verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max geht der Frage nach, wie Unternehmen von Personal Branding profitieren und wie Menschen damit zeigen können, was sie ausmacht. Dabei geht es ihm nicht um Selbstinszenierung oder perfekte Profile, sondern um Haltung: Wofür steht jemand, und wie viel davon steckt in dem, was er oder sie aufgebaut hat? Wann wird eine Person selbst zur Marke, und was bedeutet das für sie und ihr Unternehmen?


Seine Erfahrung aus der Markenarbeit bei Rocka Studio und seine Lust am Erzählen bringt er in jede Folge mit. Er weiß, wie viel Arbeit in einem Markenauftritt steckt, der am Ende mühelos wirkt, und genau deshalb interessiert ihn, was dahinter passiert. Der Podcast ist für alle, die selbst etwas aufbauen, in Marketing und Kommunikation arbeiten oder sich einfach für Unternehmertum interessieren, und die lieber hören wollen, wie es wirklich gelaufen ist, als wie es im Lebenslauf steht.


Von München aus in die Welt

Zu Hause ist Behind the Scenes in München, die Gespräche führen aber immer wieder weit darüber hinaus: in andere Branchen, andere Länder und andere Denkweisen. Manche Gäste haben ihr Unternehmen selbst gegründet, andere verantworten Marken mit langer Geschichte. Gerade diese Mischung zeigt, wie sehr sich die großen Fragen ähneln, egal ob man bei null anfängt oder etwas weiterführt, das andere begonnen haben.


Wer zuhört, bekommt keine Erfolgsformeln, aber vielleicht den einen Gedanken, der den Anstoß gibt, im Business oder im eigenen Leben einen neuen Weg zu gehen. Manchmal passt er genau zu einer Entscheidung, vor der man selbst gerade steht, und manchmal tut es einfach gut zu hören, dass es anderen genauso ging.


Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von Gründerinnen und Gründern über Kreative bis zu Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen, so ehrlich und nahbar wie möglich.

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Speakeasy Studio
Economia Marketing Marketing e vendite Scienze sociali
  • Behind Althoff Gruppe mit CEO Frank Marrenbach
    Oct 20 2026

    Wie ein Junge mit der Liste der besten Hotels im Portemonnaie zum Chef von 18 Häusern wurde, warum man als Gastgeber nie sagen darf was man nicht meint und weshalb das Diktat des Mittelmaßes die eigentliche Gefahr ist.


    Frank Marrenbach ist geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels, ein Unternehmen mit drei Marken, 18 Hotels in vier Ländern und rund 2000 Mitstreiterinnen und Mitstreitern, deren Mission es ist, wunderbare Orte der Gastfreundschaft zu schaffen und Gäste zum Träumen zu bringen.


    Frank hat eine klassische Ausbildung zum Hotelkaufmann gemacht, später Bachelor und MBA, fühlt sich aber bis heute als Hotelier und nicht als CEO. Sein ganzes Leben galt Familienunternehmen, den Taittingers, der Familie Oetker und dem Brenners Park Hotel, das er lange führte. 2019 lud ihn Thomas Althoff ein, Partner zu werden. Ein Ritterschlag, der sich sofort als Auftrag anfühlte, denn er begann im März 2020, mitten in der Pandemie, dem denkbar härtesten Moment für die Branche.


    Es geht um den Ursprung. Mitte der Achtziger hatte Frank keine Ahnung, was er machen sollte, spielte viel Fußball, und sein Vater riet ihm zur Dienstleistung. Zwischen Hotel und Bank entschied er sich naiv und emotional für die Hotelhalle, weil sie ihm moderner schien als der Kassenbereich. Ihn faszinierten die Eleganz, die sozialen Orte, die Ästhetik. Früh war ihm klar, er will Hoteldirektor werden. Er schnitt sich die jährliche Liste der besten Hotels der Welt aus einer Finanzpublikation aus, faltete sie klein und trug sie im Portemonnaie mit sich, London, Paris, Baden-Baden, er hat gezielt danach gearbeitet.


    Sein Vater gab ihm die 4M-Formel mit, man muss Menschen mögen, man muss nicht rechnen können. Und die Erkenntnis, dass man Menschen annehmen muss, weil sie verschieden sind. Frank spricht über Führung als höchst belohnende Aufgabe, über das ständige Ringen mit dem eigenen Ego und darüber, dass er sich nie über seine hierarchische Position definieren möchte. Ein schöner Gedanke, den er mitbringt, ich bin mein Leben lang Berufsanfänger.


    Im Kern geht es um die Seele. Max erzählt von einem Erlebnis im Orania Berlin, wo ihn am nächsten Morgen eine fremde Person mit Namen ansprach, und Frank ordnet ein, warum Haltung allein nicht reicht, sondern auch ein System braucht. Sein Leitsatz zieht sich durch, als Gastgeber kannst du nicht immer sagen was du meinst, aber du darfst nie sagen was du nicht meinst, sonst höhlt es dich aus und du wirst zum freundlichen Phrasendrescher. Dazu die Wertschätzung des unsichtbaren Maschinenraums, des Stewardings, und der Gedanke, dass er selbst für den Gast der unwichtigste Teil des Unternehmens ist.


    Zum Schluss wird es persönlich. Frank spricht über die existenzielle Krise der Pandemiejahre als prägendste Zeit, über Selfcare und finanzielle Vorsorge, und über eine Evolution in seinem Umgang mit der Belastung anderer, nicht mehr relativieren, sondern sich an das eigene Gefühl erinnern und fragen, was man gemeinsam tun kann. Er verteidigt leidenschaftlich die Spitzengastronomie gegen das Gerede von ihrem Tod, warnt vor dem Diktat des Mittelmaßes und schließt mit seinem Ratschlag, die beste Zeit ist immer jetzt.

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    1 ora e 1 min
  • BTS Highlights: Marcus Asam (CEO asambeauty)
    Oct 17 2026

    Die stärksten Momente der Folge in kompakter Form, von den eigenen Wirkstoffen aus der Traube über das Loslassen bis zur Kunst, echt zu sein.


    Die wichtigsten Momente aus der Folge mit Marcus Asam, dem Gründer der Beauty-Marke M. Asam, gebündelt in einer kurzen Extra-Episode.

    Marcus erzählt, warum er immer gestalten wollte und ein schlechter Arbeitnehmer ist, wie er 2002 mit einer Beauty-Marke startete und warum ihm Authentizität so wichtig ist, mit eigenen Wirkstoffen aus der Traube, mit OPC und Resveratrol, lange bevor Longevity ein Modewort war.


    Er spricht über das Loslassen und das Vertrauen in sein Team, über Produkte, von denen der Kunde erst gar nicht weiß, dass er sie braucht, und über die Höhen und Tiefen des Unternehmertums, das man wirklich wollen muss.


    Und es wird persönlich. Marcus erzählt, warum der Weg für ihn das Ziel ist, wie ihn ein Solo-Trip nach Bali wieder erdete und was sein härtestes Learning war, endlich Nein sagen zu lernen und echt zu sein, auch mit den eigenen Schwächen.

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    13 min
  • BTS Revival: Susan Schramm (CMO Motel One)
    Oct 15 2026

    Warum sie im durchschnittlichsten Dorf Deutschlands schon Marktforschung erlebte, wie sie erste Frau CMO bei McDonald's wurde und was es heißt, eine geliebte Marke behutsam weiterzuentwickeln.


    Zur Feier des Podcast-Revivals holen wir eine alte Lieblingsfolge zurück. Ab jetzt gibt es alle zwei Wochen ein Wiederhören.

    Susan Schramm ist seit anderthalb Jahren CMO von Motel One, und sie bleibt dabei angenehm bescheiden. Vieles, was die Marke groß gemacht hat, schreibt sie den Gründern Dieter Müller und Ursula Schelle-Müller zu. Ihre Aufgabe ist die vielleicht schönste und schwierigste zugleich, eine geliebte Marke zu bewahren und behutsam weiterzuentwickeln, ohne den Kern zu verlieren.


    Max blickt mit ihr zurück auf einen ungewöhnlichen Weg. Aufgewachsen ist sie in Haßloch in der Pfalz, dem durchschnittlichsten Dorf Deutschlands und jahrzehntelang berühmter GfK-Testmarkt, wo Marktforschung schon in ihrer Kinderstube lag. Sie ging für ein Jahr nach Frankreich, studierte dann BWL in Mannheim und landete bei einer Werbeagentur, die McDonald's betreute, den Erfindern von Ich liebe es.


    Dann kam der große Sprung. Über eine glückliche Fügung ging sie in die USA und durfte zwei Jahre lang die weltweite Allianz von McDonald's und Disney verantworten. Ihre Möbel waren gerade auf dem Weg über den Atlantik, als der 11. September geschah. Sie erzählt vom Finding-Nemo-Meeting bei Pixar, bei dem der Regisseur den Film zwei Stunden lang erzählte, und von der Premiere auf dem blauen Teppich in Hollywood.


    Zurück in Deutschland blieb sie fast zwei Jahrzehnte bei McDonald's und wurde dort die erste Frau in der Rolle der CMO. Sie erzählt vom Anruf mit Blick auf die Oper von Sydney, vom Imposter-Syndrom, von Kampagnen mit Oleg Popov und Heidi Klum und vom Ein-Euro-Cheeseburger, auf den Deutschland gewartet zu haben schien.

    Nach sechs Jahren als CMO ging sie bewusst und ohne Plan, genoss die Auszeit auf einer Parkbank mit Zeitung und Kaffee, bis Motel One ganz unerwartet auf sie zukam. Heute gestaltet sie zwei Marken, Motel One mit dem neuen Claim Designed for you und das jüngere, erlebnisgetriebene The Cloud One, mit dem die erste deutsche Hotelkette überhaupt in den USA eröffnet hat.


    Zum Schluss teilt Susan ihr wichtigstes Learning. Man muss mit Herzblut bei dem sein, was man tut, mit sich selbst im Reinen sein und nicht neidisch auf andere schauen, sondern die Dinge so gestalten, dass sie für einen selbst passen.

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    1 ora e 6 min
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