BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered. copertina

BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Di: Speakeasy Studio
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Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und Marken

Max versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen, die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung, Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es, komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen.


Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können.


Marketing trifft auf Menschlichkeit

Der neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auch Menschen dabei hilft, ihre Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Seine Expertise in der kreativen Markenbildung – kombiniert mit seiner Fähigkeit, Geschichten lebendig zu erzählen – macht den Podcast zu einer unverzichtbaren Ressource für alle, die sich für Marketing und Unternehmertum interessieren.


Von München aus in die Welt

Basierend in München, einem Zentrum für Innovation und Kreativität, bringt Max Ostermeier globale Perspektiven in seinen Podcast ein. Seine Gespräche sind nicht nur informativ, sondern inspirieren dazu, neue Wege zu gehen – sei es im Business oder im persönlichen Wachstum.


Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von visionären Gründern über kreative Köpfe bis hin zu inspirierenden Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen – ehrlich, nahbar und voller Energie.

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Economia Gestione e leadership Management Marketing Marketing e vendite Scienze sociali
  • BTS Curated Brabus mit CEO Constantin Buschmann
    Jun 7 2026

    Max trifft Constantin Buschmann, 41, Eigentümer und CEO von Brabus. Jemand hat ihm gesagt, er hätte ein 20-jähriges Dienstjubiläum. Er war geflasht, weil er nie nachgedacht hat, wann er angefangen hat. Brabus ist ein Familienunternehmen. Sein Vater hat das 1977 angefangen. Er hatte die Chance, das mit ihm zusammen zu machen, bis er plötzlich verstorben ist. Und er den Laden übernommen hat.


    Es ist eine Achterbahnfahrt. Die geht nach oben und nach unten. Unternehmertum bedeutet, das gar nicht wissen zu können.

    Du kommst an einen Punkt, wo du dich fragst, sind das deine Entscheidungen? Wenn du den Job ernst nimmst und nicht nur der Erbe bist, sondern sagst, ich übernehme Verantwortung. Verantwortung kannst du nicht simulieren. Hier kommen jeden Tag 500 Menschen zur Arbeit. Die sich darauf verlassen, dass da einer aufsteht mit der richtigen Festplatte. Du kannst in die Verantwortung gehen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Oder rausgehen. Aber in diesem Halbzustand wird das Unternehmen zugrunde gehen. Klarheit, Konsequenz, Verantwortung sind die Währungen. Nicht Geld. Geld ist der Treibstoff.


    One Second Wow. Das ist die Mission von Brabus. Der Grund, warum sie jeden Morgen aufstehen. Sie machen Luxusprodukte, die dich sofort begeistern sollen. Du stehst vor dem Auto und denkst, boah, ja. Du hast in einer Sekunde keine Zeit, rational Design zu untersuchen. Du gehst entweder rein oder weiter.


    Er hat damals den Laden gesehen. Sein Vater hat sich wirklich totgearbeitet. Er ist durch den Laden gelaufen. Er hat zu den Technikern gesagt, ihr könnt Design zeichnen, 3D Bauteile konstruieren. Warum warten wir, bis Mercedes-Benz eine neue E-Klasse über den Zaun schmeißt? Dann machen wir Front, Seite, Heck, Räder, Fahrwerk, Motor. Und dann schlafen wir wieder ein. Der größte OEM-unabhängige Tuner für Mercedes-Benz. Das war die Identität. Bis 2018. Sie haben Autos fotografiert auf weißem Fliesenboden. Photoshop? Was ist das? Sie waren 0,0 digital aufgestellt.


    Er hat gedacht, habt ihr nachgedacht, ein Motorrad zu designen? Warum nicht ein Boot? Was ist die Welt der Kunden? Das ist der entscheidende Switch. Der Kunde, der sich für ein Auto interessiert, interessiert sich auch für ein Boot, ein Motorrad, ein Wohnmobil, vielleicht ein Apartment.


    Fashion Show für Autos war ein Ding, was er rumgetragen hat. Ihm haben erzählt, du bist total bekloppt. Er fand es langweilig, wie der 300. Auto auf die 300. Bühne fährt. Sie haben das gemacht, weil er es nicht aus dem Kopf gekriegt hat. Und auf einmal kriegt er zweieinhalb Milliarden Impressions. Ist ja so gaga. Gleichzeitig legt das die Latte für den nächsten Legostein so hoch.


    Unternehmer sind Funkenfänger. Die Funken sind die Ideen. Millis Creative Director und sie ist der Funke. Dass Millie Creative Director ist, hat nichts damit zu tun, was er mit ihr zusammen ist, sondern sie ist eine wandelnde Zeitgeistmaschine. Der Maßstab, den sie gegenseitig an sich anlegen, ist der absolut härteste.

    Die Amazon-Serie One Second Wow ist eine konsequente Fortsetzung dessen, was sie auf YouTube, TikTok, Insta tun. Du kannst nicht bei YouTube eine Welt zeigen und bei Amazon Prime eine andere. Das muss funktionieren. Das ist Authentizität.


    Wenn Menschen ihre Meinung sagen, ist das in Ordnung. Es ist meine Aufgabe, damit umzugehen. Die zweite Kategorie ist, wo er klaren Strich zieht. Wenn Millie eine Nachricht bekommt, wenn wir das nächste Mal sehen, stechen wir dich ab. Damit kannst du nur auf eine Art umgehen, nämlich deinen Anwalt anrufen und eine Anzeige erstatten.


    Ein Ratschlag: TTB, Time to Broke. Wenn du Mist baust und das systematisch tust, bist du in drei, vier Jahren pleite. Größe ist nicht entscheidend. TTB ist immer gleich. Mit dem Erfolg steigt das Risiko. Risiko und Erfolgschancen halten sich immer die Waage. Du musst jeden Tag aufstehen und Gas geben. Wenn du das nicht selber tust, wird das niemand anders für dich übernehmen.

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    1 ora e 11 min
  • Behind Max Richard Leßmann
    May 31 2026

    Max Richard Leßmann arbeitet mit Worten. Mit 14 gründete er eine Band, davor schrieb er schon Gedichte. Über die Musik kam er mit Künstlern verschiedener Genres in Kontakt. Seit fast neun Jahren postet er jeden Tag ein Gedicht auf Instagram. Heute hat er knapp 180.000 Follower, einen Spiegel-Bestseller und einen Roman geschrieben, "Sylter Welle", eine Liebeserklärung an seine Großeltern.


    Sein erstes einschneidendes Kunsterlebnis: mit etwa zehn hörte er Falcos "Genie" im Radio und war so aufgewühlt, dass er die Polizei anrufen wollte. Da merkte er, was Kunst in einem auslösen kann. Als Kind mit ADHS hat er sich oft verloren gefühlt, ist angeeckt, hatte das Gefühl, im System Schule nicht zu funktionieren. Aber in der Musik, im Theater, in der Literatur war auf einmal etwas, das er konnte.


    Die ersten drei Jahre hat seine tägliche Gedicht-Routine kaum jemanden interessiert. Er hat in den luftleeren Raum geschrieben. Dann wurde es geteilt, eine Community entstand. Warum er weitermachte, obwohl es niemanden interessierte? Er würde keine Videos machen, die niemand guckt. Aber er würde jeden Tag schreiben, auch wenn es niemand liest. Das ist seine natürlichste Ausdrucksform. Oft nimmt er sich gar nichts vor, die Worte setzen sich in ihm zusammen, fließen aus dem Stift, und er ist selbst überrascht.


    Mit 16 oder 17 traf er Casper nach einem Konzert in Flensburg, vor 120 Leuten, noch vor dem XOXO-Album. Casper sagte ihm: diesen Text hätte ich gerne selber geschrieben. Dieser Moment hat ihn über Jahre getragen, durch tiefe Täler gebracht, weil da ein Mensch war der ihn verstand. Später durfte er an einem XOXO-Refrain mitarbeiten, der wurde aber nicht genommen. Wieder das Gefühl: nicht gut genug. Aber Caspers Wertschätzung war so groß, dass er ihn an Prinz Pi weiterempfahl. Aus dem Niederschlag wurde ein Umweg. So kam er zum Album Kompass ohne Norden, später zum Hinterland-Song La Rue Morgue, zur Arbeit mit Clueso.

    Die Arbeit mit Casper war immer das Schwierigste. Einmal saß er mit Casper, Drangsal, Arzumjot und Olsen zwei Stunden lang an einer einzigen Zeile. Leichtigkeit ist für ihn, auch wegen seiner psychischen Geschichte, oft ein schwer erreichbarer Zustand. In der Kunst aber entstehen die besten Sachen genau dann, wenn man leicht ist und Spaß hat. Mit Clueso schreit er sich vor Freude an.


    Sein Schreiben ist Befreiung. Er sitzt in einem fensterlosen Raum und schafft sich Türen und Fenster durch Worte. Mit Stift und Papier kommt er aus der Depression, aus den dunklen Gedanken. Seine höchste Form: in einfachen, klaren, knappen Worten komplexe Gefühle zu kondensieren, sodass jemand denkt, genau so versuche ich es schon immer zu erklären.


    An Schreibblockaden glaubt er nicht. Das Gefühl, dass nichts rauskommt, hat mit Erwartungen, Ängsten und Bewertungen zu tun, nicht mit der Sache selbst. Solange man Gedanken hat, kann man schreiben.


    Die rosa Balaclava trägt er das ganze Jahr, auch im Sommer. Eine Art Rückzugsort mit Fenstern nach draußen, eine 365-Tage-Umarmung.

    Sein bester Ratschlag kam von Herbert Grönemeyer. Es ging ihm an dem Tag nicht gut, er fühlte sich wie vorm Tor mit einem Krampf im Bein. Grönemeyer sagte: ändere nicht dein Rezept. Der größte Fehler erfolgreicher Leute sei zu denken, jetzt müsse man besonders clever sein. Bleib bei dem, wie du es immer gemacht hast, das hat dich hierher gebracht. Der schlechteste Ratschlag, den er oft bekam: das ist kein Beruf, davon kann man nicht leben.

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    1 ora e 21 min
  • Behind The Fritten mit Co-Gründerin Leonie Schüssler
    May 24 2026

    Leonie Schüssler, Co-Gründerin von The Fritten, einer Kreativberatung die seit November am Markt ist. Vorher Strategiechefin Ogilvy Deutschland-Österreich. Davor Cosnova und Henkel.


    Sie hatte nie ein klassisches Karriereziel. Mit 26 rutschte sie bei Zoeva, einem Kosmetik-Startup, in eine Führungsrolle, weil eine Bloggerin ihre Pinsel in einem YouTube-Video benutzte und das Startup über Nacht explodierte. Sie musste Führung von heute auf morgen lernen.

    Was ihr half: sie war mal Türsteherin, da hat sie Menschenkenntnis gelernt. Ihr Leitsatz: wenn der Job mich zum Arschloch macht, ist es nicht mein Job. Vor 15 Jahren wurden Emotionen und Empathie im Business noch nicht groß geschrieben. Sie ist ein sehr emotionaler, empathischer Mensch, ist damit angeeckt, hat es aber beibehalten. Vor zwei Jahren sagte jemand zu ihr: Leonie, du bist total bei dir. Das bei sich bleiben war ein harter Weg. Aber da lag der größte Hebel.

    Führungskräfte-Einsamkeit ist real. Du musst funktionieren, kannst dich nicht mit deinem Team über Sorgen austauschen. Sie hatte eine Phase wo sie nicht mehr ganz bei sich war, dadurch konnte sie nicht mehr gut führen.


    Vor zwei Jahren war sie in einer Negativspirale im Job. Sie hat sich eine Übung auferlegt: jeden Tag einer random Person ein random Kompliment machen. Klingt banal, verändert aber was. Du suchst plötzlich nur noch nach positiven Dingen. Das hat ihren Blick wieder aufs Positive gelenkt.

    Bei Henkel musste sie feststellen: nicht ihre Welt. Heimweh. Sie war in Düsseldorf, als die Krebsdiagnose eines engen Freundes kam. Zwei Wochen später ist ihr Großvater gestorben. Sie dachte: das ist es mir nicht wert.


    Dann kam Ogilvy. Das Nachhausekommen. Sie kannten sie noch als Azubi, die kleine Leo kommt wieder, plötzlich ist sie deren Vorgesetzte. Fünf Jahre dort. Irgendwann kam sie an ihre Grenzen durch KI und Effizienzdruck, wollte sich nicht verbiegen.

    Sie hat sich ein Jahr Zeit genommen. Ihr ehemaliges Team hat ihr Love Letters geschrieben, berührende Nachrichten. Sie musste erst mal lernen, sich selbst so zu sehen. Aber dann hat sie gelernt: Leichtigkeit und Positives im Business-Kontext ist eine totale Stärke. Wenn du Veränderung liebst, merkst du: da liegt ein riesengroßer Hebel drin.

    So kam die Business-Idee The Fritten. November 2024, Trump-Wiederwahl, Ampelbruch, Rechtsruck. Sie hat sich gefragt: was trage ich eigentlich dazu bei dass es besser wird?


    Sie hat Gespräche mit UnternehmerInnen geführt. Was rauskam: große Angst vor Veränderungen, Negativspirale, Stillstand. New Normal gibt es nicht mehr. Daraus ist entstanden: wir müssen UnternehmerInnen an die Hand nehmen, Chancen aufzeigen. Kreativität ist der Business-Skill unserer Zeit. Sie sehen wirtschaftliche Stabilität als riesengroßen Faktor für gesellschaftlichen Zusammenhalt.


    Ihre JFK-Analogie: als die USA total zerrüttet waren, sagte er: wir fliegen auf den Mond. Er hat eine Vision in die Köpfe gepflanzt. Uns fehlt gerade das Wofür.

    The Fritten hat sie mit Sia und Nils, den sie noch aus Türsteher-Zeiten kennt, gegründet. Sie ist der Kleber. Ihre Kreativberatung liegt zwischen Agentur und Unternehmensberatung. Für sie ist die Big Idea eine Wachstumsidee.


    Warum The Fritten? Schwimmbad-Pommes waren ein unbeschwerter Moment. Aber Sia sagte: eigentlich spannender ist, dass unter der Schale der Kartoffel viele Potenziale liegen. Irgendwann kam jemand durch Kreativität auf die Idee, aus der Kartoffel Fritten zu machen, eines der bekanntesten Produkte der Welt zu schaffen. Sie wollten unbedingt Fritten heißen, ein schönes prägnantes deutsches Wort. Bescheuert genug dass jeder schmunzeln muss. Genau das wollten sie erzeugen: Leichtigkeit, Positives.


    Ihr bester Ratschlag: bleib du selbst. Ihre Motivation: ihr gefällt die Welt draußen nicht. Sie will verändern, antreiben, Menschen anstecken, etwas Positives in die Welt tragen. Dieser Schwere draußen entschieden etwas entgegensetzen.

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    1 ora e 8 min
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