#4 Erfolgreich "eine Zumutung sein" - mit Sabine Erlinghagen, Siemens Grid Software
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1. Um welche Organisation geht es?
Es geht um Siemens Grid Software, den Softwarebereich von Siemens für Stromnetze. Die Einheit entwickelt Softwareprodukte, mit denen Netzbetreiber komplexe, dezentrale Energiesysteme steuern, planen und stabil betreiben können – eine zentrale Voraussetzung für die Energiewende.
2. Wer ist der Gast?
Zu Gast ist Sabine Erlinghagen, CEO von Siemens Grid Software. Sie verantwortet seit rund sieben Jahren den Aufbau und die strategische Neuausrichtung des Softwaregeschäfts für Stromnetze innerhalb des Siemens-Konzerns.
3. Welche Rolle spielt Sabine beim Verbinden von Software- und Hardwarelogik?
Sabine hat den Softwarebereich bewusst von der klassischen Hardware- und Automatisierungslogik getrennt und als eigenständiges Software-Business aufgebaut:
Trennung von Energieautomatisierung (Hardware als Selbstzweck) und Grid Software (Software als Selbstzweck).
Aufbau eigener KPIs, Managementsysteme und Organisationsstrukturen für Software.
Ausbruch aus der Siemens-Matrix, um zentrale, globale Softwarelogik zu ermöglichen.
Konsequente Fokussierung auf Software-Revenue und später Annual Recurring Revenue (ARR).
Schutzräume für Softwareentwicklung, u. a. durch einen separaten Inkubator auf der „grünen Wiese“.