#32 - Der Faschismus nach Ernst Jünger
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Nikita und ich sprechen in dieser Folge über Ernst Jüngers 1950 publiziertes Werk "Über die Linie". Unsere 5 wichtigsten Punkte, die wir daraus entenhmen:
- Faschismus gedeiht im Klima des Nihilismus. Er entsteht aus einem Gefühl globaler Sinnleere.
- Faschismus ist eine pathologische Reaktion auf den Nihilismus. Er fetischisiert die reibungslose Funktionalität auf allen Gebieten (Gesellschaft, Militär, Schule, Staat, Diplomatie etc). Hierfür werden die 'nicht dienlichen' Elemente eliminiert. Das Credo lautet: Wenn diese Welt keinen globalen Sinn habe, so soll doch der willkürlich gesetzte Sinn absolut gelten.
- Faschismus und totale Bürokratie bedingen einander. Der Faschismus braucht fähige und willige Helfer, die seine globalen Pläne verwalten. Die Bürokratie funktioniert am besten, wenn in ihr keine Platz zum Selberdenken gegeben ist, was durch strikte Befehle ermöglicht wird. (Kein Hitler ohne Eichmann. Kein Eichmann ohne Hitler.)
- Faschismus liefert reduktionistische Welterklärugen. Eine kontingente Figur (Klasse, Rasse, Nation, Geschichte, Kultur etc.) wird zu einer allgemeinen Doktrin erhoben, auf die alles zurückgebogen wird. (Bei Jünger selbst ist es die Figur des Vitalismus und Dynamismus.)
- Der Wiederstand gegen Faschismus muss irrational sein. Entweder durch eine starke Geltung der Werte (Religion oder Ideologie), oder durch einen nicht pathologischen Nihilismus, der die Sinnleere nicht als Bürde, sondern als Befreiung empfindet.
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