„Eine ganze Stadt scheint wie gelähmt.“ - Marc Rath, Chefredakteur copertina

„Eine ganze Stadt scheint wie gelähmt.“ - Marc Rath, Chefredakteur

„Eine ganze Stadt scheint wie gelähmt.“ - Marc Rath, Chefredakteur

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Am 20. Dezember 2024 erschüttert ein schrecklicher Anschlag den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Fünf Menschen sterben, mehr als zweihundert werden verletzt. In der ersten Episode des Podcasts „Drei Minuten Terror“ sprechen Stefan B. Westphal und Rainer Schweingel mit Mark Rath, dem Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und der Volksstimme, über diesen Tag, der Sachsen-Anhalt verändert hat. Rath erinnert sich an die Minuten, in denen aus einer Routine-Weihnachtsfeier plötzlich eine Katastrophe wurde. Er schildert, wie die Redaktion in Barleben auf den Anschlag reagierte, wie Entscheidungen über Bilder, Videos und Worte getroffen wurden – und wie schwierig es war, zwischen Information und Pietät die richtige Balance zu finden. Die Episode beleuchtet die journalistische Arbeit inmitten des Chaos: Wie Fakten verifiziert, Gerüchte gestoppt und Opfer geschützt werden. Es geht um ethische Grenzen, persönliche Betroffenheit und den Druck, in einer Ausnahmesituation professionell zu bleiben. „Eine ganze Stadt scheint wie gelähmt“, heißt es in einem Beitrag, der die Stimmung jener Tage einfängt. Doch auch Hoffnung klingt an: „Es darf am Ende des Weihnachtsmarkts nicht heißen, es waren 20 Prozent weniger da, sondern 20 Prozent mehr – sonst hat am Ende der Terror doch noch gewonnen.“ Diese erste Folge zeigt, wie Medien Verantwortung übernehmen – und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn eine ganze Stadt sprachlos ist. 00:00:17 Ein Tag der Dunkelheit 00:24:27 Aufräumarbeiten nach dem Anschlag 00:25:23 Kritik an Polizei und Sicherheitsbehörden 00:32:07 Lektionen aus der Berichterstattung 00:37:27 Opferperspektive im Fokus 00:40:31 Der Prozess und seine Begleitung 00:43:24 Abschluss der ersten Folge
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